Umweltschutz: Nachhaltig & umweltverträglich bauen und sanieren

Der Begriff Umweltschutz bezeichnet in einer einfachen Definition die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dazu dienen, schädliche Einflüsse auf die natürliche Umwelt zu verhindern oder zu verringern.
Umweltschutz und Klimaschutz haben beim Bau und der Sanierung von Wohngebäuden eine sehr hohe Priorität. Sowohl bei der Gewinnung und Herstellung von Baustoffen als auch bei der Nutzung von Gebäuden entstehen vielfältige Einflüsse auf Natur und Umwelt. Die zu verwalten und in einem umweltverträglichen Rahmen zu halten, ist nicht nur im Rahmen des Klimaschutzes wichtig.
Während die Wasserverschmutzung im Gebäudesektor eine kleinere Rolle spielt, ist Luftverschmutzung durch Heizanlagen und Abgase ein zentrales Thema. In Europa war die Luftverschmutzung der treibende Faktor hinter den ersten Ansätzen für ein Umweltschutzgesetz. Heute spielen vor allem klimaschädliche Emissionen von Treibhausgasen, insbesondere CO2, eine Hauptrolle.

 

Großes Potenzial im Gebäudesektor

Das Potenzial für wirksame Umweltschutzmaßnahmen im Neubau und im Bestand mit alten Öl- und Gasheizungen ist groß. Aktuell sind fossile Energieträger noch die wichtigsten Energiequellen für die Beheizung von Gebäuden. Doch die menschengemachten CO2-Emissionen sind nach einhelliger Auffassung der Wissenschaft die Hauptursachen des aktuell zu beobachtenden Klimawandels. Den gesamten CO2-Ausstoß zu reduzieren ist daher eine der wichtigsten globalen Umweltschutz-Bemühungen.

 

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Der Gebäudesektor ist neben Transport & Verkehr, Energiewirtschaft und Landwirtschaft der größte Verursacher von CO2-Emissionen. Entsprechend ist die Entwicklung und Förderung CO2-neutraler Heiztechnologien eine der größten Herausforderungen. Der Einsatz alternativer Heiztechniken für Sanierungsprojekte und Neubauten ist eine wichtigste Maßnahme für Umweltschutz und für die Entlastung des Klimas.

 

Umweltschutz durch sparsame Heizungen

Eine wichtige Maßnahme für wirksamen Klima- und Umweltschutz ist die Reduktion des Verbrauchs. Weniger Verbrauch heißt geringere Emissionen. Sparsamere Heizungen sind so immer auch umweltverträglicher.
Ein wichtiger Schritt dafür sind umweltfreundliche Heizsysteme wie die Brennwertheizung, aber auch innovative Entwicklungen wie die gasbetriebene Wärmepumpe. Mit solchen Technologien lässt sich der Verbrauch fossiler Brennstoffe, der zur Deckung der Heizlast nötig ist, spürbar senken. Damit zahlt der Hausbesitzer weniger Verbrauchskosten, und gleichzeitig entsteht weniger CO2.

Die optimal geregelte, saubere Verbrennung verringert, abgesehen vom CO2-Ausstoß, ebenfalls die Belastung mit anderen unerwünschten Emissionen wie Ruß und Feinstaub oder Stickoxiden deutlich.

Ergänzen lässt sich die neue Technik durch eine kritische Überprüfung des eigenen Verbrauchsverhaltens. Praktische Tipps helfen, mit einfachsten Mitteln den Verbrauch zu reduzieren. So wird die Heizung zu einem wertvollen Beitrag für den Umweltschutz im Alltag.

 

Regenerative Energie senkt Emissionen

Bei der Reduzierung des Verbrauchs gibt es leider nur begrenzten Spielraum. Darum ist es zukünftig notwendig, die CO2-Emissionen durch Heizen und Warmwasserbereitung möglichst auf Null zu senken. Das ist möglich, wenn erneuerbarer Energie Wärme erzeugt.

Zahlreiche Lösungen haben sich dafür am Markt schon durchgesetzt und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Wärmepumpen nutzen den Energiegehalt der Umgebung, um aus Luft, Grundwasser und Geothermie kostenlose Heizwärme zu generieren. Dafür ist nur ein Bruchteil elektrischer Energie notwendig.
Sonnenenergie ist ein Schlüsselfaktor für Klima- und Umweltschutz. Sie lässt sich mit Solarthermie direkt in Wärme umwandeln. Die kostengünstige, einfache Technik leistet einen großen Beitrag zur Einsparung von Gas und Öl. Photovoltaik wandelt Solarenergie in Strom um und senkt damit gleichzeitig die Energiekosten und die mittelbare Umweltbelastung. Biomasse ist ebenfalls eine umweltverträgliche Energiequelle. Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel stehen für fast klimaneutrale und preiswerte Wärmegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen.
 

Förderung für Umweltschutz im Gebäudesektor

Ob Neubau oder Sanierung: Umweltschutzmaßnahmen und Umweltschutztechnik kosten Geld und treiben die Baukosten nach oben. Allerdings können sich die Ausgaben vor allem in Zeiten steigender Energiepreise rentieren und innerhalb der Lebensdauer von Anlagen und Bauteilen auch komplett amortisieren.

Heiztechnik und andere Sanierungsmaßnahmen, die dem Umweltschutz dienen, werden zudem mit hoher Förderung staatlich unterstützt. Durch Anreizprogramme des BAFA und der KfW mit Zuschüssen und günstigen Krediten und zahlreichen anderen Förderinstrumenten lässt sich die Investition überschaubar halten und der finanzielle Vorteil eines langfristig niedrigen Energieverbrauchs steigern. Voraussetzung für die fachgerechte Planung und die Antragstellung ist die Beratung durch einen kompetenten Energieeffizienzexperten.