Wissen Sie, wie viel Heizöl Ihre Ölheizung pro Jahr verbraucht? Falls nicht, sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen und sich über diesen wichtigen Kostenfaktor informieren.

 

Heizölverbrauch: Richtig messen und Kosten senken

Angesichts ständig steigender Heizölpreise sollten Sie den Verbrauch Ihrer Heizung kontrollieren – nur so lassen sich Mängel und ein Mehrverbrauch aufgrund falscher Einstellungen feststellen. Auch für eine Nebenkostenabrechnung benötigen Sie den genauen Heizölverbrauch. Doch wie lässt sich der Verbrauch Ihrer Ölheizung korrekt messen?

 

Drei Methoden zur Messung des Verbrauchs Ihrer Ölheizung:

    • ► Verfügt Ihr Öltank über eine Füllstandsanzeige, können Sie jeden Monat den Pegel ablesen und so den Verbrauch grob verfolgen. Das Absinken um einen Zentimeter entspricht dabei einer bestimmten Menge Heizöl – als Faustregel lassen sich 50 Liter veranschlagen. Fragen Sie den Monteur, der Ihre Heizung wartet, nach dem genauen Umrechnungsfaktor.

 

    • ► Bei neueren Kesseln lässt sich die Brennerlaufzeit an einem Betriebsstundenzähler ablesen. Da jede Stunde eine bestimmte Ölmenge verbrannt wird, können Sie so den Verbrauch berechnen. Ihr Wartungsfachmann nennt Ihnen auch hier gern den Wert.

 

    • ► Die genaueste Verbrauchsmessung ist mit einem Ölzähler möglich. Ein solches Instrument lässt sich auch noch nachträglich zwischen Brenner und Tank einbauen und funktioniert ähnlich wie ein Wasserzähler.

 

Alternativ können Sie den Verbrauch Ihrer Ölheizung mit einem Heizöl-Jahresverbrauch-Rechner im Internet annäherungsweise berechnen. Dazu geben Sie Daten wie die Wohnfläche, die Gebäudeart (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte etc.), das Baujahr der Heizungsanlage und andere Informationen ein und der Jahresverbrauch in Litern wird auf Basis einer Formel kalkuliert.

 

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So berechnen Sie den Heizölverbrauch pro Stunde

Um den Verbrauch Ihrer Ölheizung pro Stunde zu berechnen, benötigen Sie die Leistung des Brenners in kWh. Da ein Liter Heizöl gerundet 10 kWh Leistung entspricht, können Sie so den Heizölverbrauch pro Stunde berechnen. Beispiel: Leistet Ihr Brenner im Schnitt 15 kWh, liegt der Verbrauch pro Stunde bei 1,5 Litern. Diese Faustformel ist jedoch viel ungenauer als eine Messung mit einem Ölzähler.

Was verbraucht eine Ölheizung im Durchschnitt?

Um den Verbrauch Ihrer Ölheizung einordnen zu können, brauchen Sie einen Vergleichswert. Statistiken zufolge liegt der Durchschnitts-Ölverbrauch in einem von vier Personen bewohnten Einfamilienhaus mit 150 qm bei 15 Litern pro qm. Jährlich verbrennt die Heizung somit 2.250 Liter. Die Warmwasseraufbereitung kommt noch dazu. Vergessen Sie auch nicht, für eine exakte Gesamtkostenbetrachtung den Strom einzupreisen, den Ihre Heizungsanlage für den Betrieb benötigt.

 

Hohe Förderung mit Klimapaket und Austauschprämie

Seit 2020 wurde die Förderung der Ölheizung in Deutschland eingestellt. So gibt es die hohen KfW-Zuschüsse und die günstigen KfW-Darlehen für den Einbau einer Ölbrennwertheizung inzwischen nicht mehr. Dank dem Klimapaket wird aber derjenige stark gefördert, der die alte Ölheizung austauscht. Durch die BAFA-Austauschprämie in Höhe von 40 bis 45 Prozent lohnt es sich, den Wechsel des Energieträgers in Betracht zu ziehen. Infrage kommt zum Beispiel eine Pelletheizung. Hier ist oft schon der Platz für das Pelletlager vorhanden, indem der alte Ölheiztank entsorgt und der Lagerraum für die Pellets genutzt wird.

Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten geben wir im Beitrag zur Förderung der Holzheizung ab 2021.

 

Tipps für sparsames Heizen – so verbraucht Ihre Heizung weniger Öl

Der Verbrauch Ihrer Ölheizung erscheint Ihnen sehr hoch? Dann sollten Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Durch die staatlichen Fördermöglichkeiten und die jährliche Ersparnis an Heizöl ist das gar nicht so teuer, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie eine neue Heizung kaufen und mit Solarthermie kombinieren, amortisieren sich die Kosten für eine Ölheizung schnell. Außerdem können Sie durch Ihr eigenes Heizverhalten und kleine Wartungsarbeiten den Verbrauch senken. Dazu gehört zum Beispiel das Entlüften der Heizkörper, richtiges Lüften und vieles mehr. Eine vollständige Übersicht der wichtigsten Tipps liefert Ihnen unsere Themenseite Heizkosten senken.

 

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