Wer mithilfe der Sonne angenehm warm baden oder duschen möchte, benötigt nicht nur Solarkollektoren auf dem Dach, sondern auch einen entsprechend großen Wärmespeicher. Die Kosten für eine Solaranlage zur Bereitung von Warmwasser hängen dabei von der Anzahl der Personen im Haushalt, deren Wasserverbrauch und der gewünschten Deckung des Warmwasserverbrauchs durch die Solarthermie-Anlage ab.

 

Kosten Solaranlage: Diese Faktoren beeinflussen den Preis

  • Größe der Solarnalage:
    Pro Person im Haushalt sollten 1 bis 1,5 Quadratmeter an Kollektorfläche veranschlagt werden. Beim Solarthermie-Wärmespeicher geht man von 50 bis 80 Liter Speichervolumen pro Person aus. Für den Neubau gelten generell mindestens 0,04 Quadratmeter Kollektorfläche pro Quadratmeter Wohnfläche. Unser Artikel Solarthermie – Tipps zur Anlagengröße beantwortet Ihnen alle Fragen zur Dimensionierung Ihrer Solarthermie-Anlage.
  • Art der Solaranlage:Ein weiterer Faktor für die Kosten einer Solaranlage für Warmwasser ist die Art der verwendeten Solarkollektoren. Flachkollektoren sind günstiger als Vakuum-Röhrenkollektoren. Für reinen Warmwasserbetrieb ist der Flachkollektor jedoch besser geeignet.

 

 

Kosten Solaranlage: Richtwerte für eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung

Der Preis für eine Solarthermie-Analge zur Bereitung von Warmwasser beträgt für einen 4-Personen-Haushalt als Richtwert etwa 4.000 bis 5.000 Euro bei Flachkollektoren, die Kosten für Vakuum-Röhrenkollektoren liegen etwa 30 Prozent höher.

Solare Trinkwassererwärmung Preis der Anlage
Komplettanlage mit Flachkollektoren ca. 4.000 bis 5.000 Euro
Komplettanlage mit Vakuum-Röhrenkolektoren ca. 6.000 bis 7.000 Euro
Kosten für Montage und Installation ca. 2.000 Euro

 

Kostengünstiger wird eine Solaranlage, wenn sie beim Neubau gleich mit eingeplant wird. Hier müssen die Rohre nicht nachträglich und umständlich verlegt werden.

Für Warmwasser liegt die übliche Verbrauchsabdeckung durch eine Solaranlage zwischen 50 und 60 Prozent. In den Sommermonaten wird oft eine hundertprozentige Abdeckung durch die Solaranlage erreicht, sodass der Heizkessel ausgeschaltet werden kann. In dieser Zeit wird kein teures Heizöl oder Erdgas verbraucht. Das senkt die Kosten für die Heizenergie deutlich. Im Winter dient die Solaranlage meist nur der Vorerwärmung des kalten Wassers.

 

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Mit attraktiven Förderprogrammen die Kosten für die Solaranlage senken

Gute Nachrichten für alle, die ab 2020 eine Solarthermieanlage installieren möchten: Denn mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung  auch eine lukrative Anhebung der Solarthermie-Förderung beschlossen.

Während es früher nur eine geringe Festbetragsförderung gab, erhalten Bauherren und Hausbesitzer heute Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent für Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung oder zur kombinierten Heizungsunterstützung. Tauschen Sanierer eine alte Ölheizung durch eine neue Gasbrennwert-Solar-Hybridheizung aus, sind sogar Zuschüsse von bis zu 40 Prozent möglich. Offene Finanzierungslücken lassen sich dann mit einem günstigen Ergänzungskredit aus dem KfW-Programm 167 schließen.

Einen Überblick über aktuelle Möglichkeiten geben wir im Beitrag zur Solarthermie-Förderung.

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