Stahlradiatoren – die klassischen Heizkörper

 

Im Volksmund sind Stahlradiatoren auch als Rippenheizkörper bekannt. Die schweren Heizkörper bestehen aus einzelnen, gleichförmigen Gliedern, die aneinandergereiht werden. Fachleute nennen das Zusammensetzen der Gliederheizkörper "Nippeln".

Stahlradiator

Foto: Stahlradiator
Quelle: www.stahlradiatoren.de

 

Besonders in Altbauten und in öffentlichen Gebäuden sind diese Modelle noch weit verbreitet. In Neubauten kommen dagegen eher moderne Flächenheizkörper zum Einsatz.

Flächenheizkörper

Foto: Flächenheizkörper
Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

 

Stahlradiatoren geben Wärme über Strahlung und Konvektion in den Raum ab. Je größer die Tiefe der Heizkörper, desto höher ist der Anteil der Konvektion, die zu einer deutlichen Luftbewegung und damit Staubaufwirbelung führt. Daher sollten bei der Auswahl von Stahlradiatoren Modelle bevorzugt werden, die eher flach sind und viel sichtbare Fläche bieten. Denn hier ist der Anteil an Strahlungswärme höher.
Zu den Vorteilen dieser traditionellen Heizkörper zählen der niedrige Preis, die robuste Ausführung sowie die einfache Anpassbarkeit der gewünschten Größe. Durch die aneinandergefügten Glieder sind der Größe keine Grenzen gesetzt. Nachteilig sind die für den Betrieb erforderlichen hohen Vorlauftemperaturen sowie die Optik, die heutzutage altertümlich anmuten kann.

 

Moderne Stahlradiatoren

Stahlradiatoren gehören zur Produktpalette vieler Hersteller. Die klassischen Heizkörper sind mittlerweile in modernen Formen erhältlich. Besonders beliebt sind die Röhren-Stahlradiatoren, die für Badezimmer als spezielle Handtuchheizungen angeboten werden. In aktuellem Design gehalten fügen sich Stahlradiatoren harmonisch in die Raumgestaltung ein und fungieren zum Beispiel als schicke Raumteiler mit Funktion. Modelle mit waagerechten Röhren, die in Fensternischen verbaut werden, dienen gleichzeitig zur Raumheizung und als attraktive Sitzgelegenheit.


Stahlradiatoren funktionieren nur mit Heizungstechnik, die Vorlauftemperaturen von 70 Grad Celsius und mehr bereitstellen kann. Moderne Niedrigtemperaturheizungen wie Wärmepumpen oder solarthermische Anlagen sind nicht geeignet, sie lassen sich mit einer Fußbodenheizung kombinieren, die für wohlige Wärme sorgt.

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