12 Tipps zum Start in die Heizsaison

12 Tipps zum Start in die Heizsaison

 

So sparen Sie Heizkosten und haben es trotzdem gemütlich warm

Jetzt im Herbst und zum Start der Heizsaison möchten wir Ihnen einige Tipps an die Hand geben, um die nächste Heizkostenabrechnung nicht wieder zu einer bösen Überraschung werden zu lassen. Denn hohe Heizkosten können die Haushaltskasse ganz schön belasten und müssen nicht sein. Wir geben Ihnen Tipps, wie die Wärme in Ihrem Zuhause bleibt und auch einige hundert Euro mehr in Ihrem Geldbeutel. Hierfür müssen Sie nicht viel investieren, aber im Alltag einige “Heizsünden“ vermeiden.

 

Tipp 1: Heizkörper entlüften

Werden Ihre Heizkörper ganz unterschiedlich warm und gluckert es in den Leitungen, dann sind hierfür meistens Luftblasen im Heizwasser verantwortlich. Sie verhindern eine optimale Zirkulation und damit die optimale Wärmeabgabe an den Wohnraum. Entlüften Sie deshalb vor dem Start in die Heizsaison jeden Heizkörper in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung und wiederholen Sie das Entlüften alle 3-4 Wochen. Das geht ganz einfach mit einem Entlüftungsschlüssel.

So kommt die Luft in die Heizung … und wieder raus

 

Tipp 2: Heizkörper nicht zustellen

Damit ein Heizkörper seine Wärme optimal abgeben kann, braucht er genügend Freiraum. 15 bis 20 Zentimeter Abstand sollten es schon sein. Oft stehen aber Möbel oder Sofas zu dicht davor, Vorhänge verdecken den Heizkörper oder Zeitschriften und Bücher sind auf dem Heizkörper abgelegt. Das führt zu einem Wärmestau und die Heizwärme kann sich nicht ordentlich ausbreiten. Schaffen Sie deshalb Platz rund um Ihren Heizkörper. Und: Stauben Sie ihn regelmäßig ab, denn Staub lässt die erwärmte Luft schlechter zirkulieren.

 

Tipp 3: Hinter Heizkörper dämmen

Oft sind die Heizkörper in Heizkörpernischen mit einer schlankeren Außenwand montiert. Meist ohne Wärmedämmung. Im Baumarkt gibt es für wenige Euros Dämmmatten, die die Heizwärme reflektieren. Diese Isolierschicht senkt den Wärmeverlust über die Außenwand.

 

Tipp 4: Richtig Lüften

Wenn es draußen kalt wird, geht eines gar nicht: Die Fenster längere Zeit auf Kippstellung lassen. Sonst kann bis zu 50 Prozent der Heizenergie ungenutzt entweichen. Richtig lüften im Herbst & Winter heißt regelmäßig Stoßlüften: 2-3mal am Tag die Fenster 3-5 Minuten richtig weit öffnen. Damit verlieren Sie weniger Heizenergie als mit gekippten Fenstern, weil die Wände/Oberflächen weniger auskühlen und nicht wieder aufgeheizt werden müssen.

 

Tipp 5: Heizkörper nicht ganz abdrehen

Lassen Sie Ihre Wohnräume niemals komplett auskühlen. Nichts ist so teuer wie das komplette Wiederaufheizen. Drehen Sie beim Verlassen Ihrer Wohnung die Heizkörper-Thermostate auf 2 bis 2,5 herunter, das entspricht etwa 18 Grad Celsius. Dann kostet das Aufwärmen weniger Heizenergie. Und schließen Sie bei unterschiedlich beheizten Räumen die Türen.

 

Tipp 6: Abends Rollläden runter

Über die Fensterflächen wird viel Heizwärme nach draußen abgegeben. Schließen Sie deshalb Ihre Rollläden sobald es dunkel wird. Der geschlossene Rollladen wirkt wie eine Dämmschicht und reduziert damit die Wärmeabgabe über die Fenster.

 

Tipp 7: Regelbare Thermostate einbauen

Alle Heizkörper in einem Raum sollten immer auf die dieselbe Stufe eingestellt sein. Wer sich das lästige Auf- und Abdrehen ersparen möchte, baut sich elektronisch geregelte und programmierbare Heizkörperthermostate ein. Sie sind aufs Energiesparen programmiert. Mit ihnen lässt sich der Heizzyklus für jeden Raum optimal auf jeden Wochentag und auf jede Tageszeit einstellen. Damit wird Ihr Zuhause nur zu den Zeiten geheizt, in der sie auch genutzt wird. Der Einbau am Heizkörper ist denkbar einfach, kann aber auch von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Ein weiteres Plus an Komfort bringen funkgesteuerte Heizkörper-Thermostate, die an ein Bosch Smart Home System angeschlossen werden können. Durch Fensterkontakte erkennt das Bosch Smart Home System geöffnete Fenster und regelt die Heizung während der Lüftungsphase automatisch ab. Wird das Fenster wieder geschlossen, heizt sich der Raum wieder auf, bis die voreingestellte Temperatur erreicht ist.

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Tipp 8: Dichtheit Fenster prüfen

Oft zieht es unangenehm durch die Fensterdichtungen. Deshalb vor der Heizsaison die Fensterdichtungen überprüfen und gegebenenfalls erneuern. Im Baumarkt gibt es preiswertes Isolierband, das sich auf den Dichtfalz am Fenster aufkleben lässt. Oder Sie informieren sich hier über einen Fenster-Tausch.

 

Tipp 9: Zugluftschutz an Haustüren

Legen Sie ein Türkissen unten an die Haus- oder Balkontür und beseitigen Sie so mit einfachen Mitteln ein Wärmeleck. Geschlossene Vorhänge (sofern diese den Heizkörper nicht verdecken) halten die Wärme länger im Raum. Mit dem Austausch einer alten Haustür lässt sich so einiges an Energiekosten sparen und Hausmodernisierer erhalten eine attraktive Förderung für die neue Haustür.

 

Tipp 10: Check im Heizkeller – Temperatur

Ist es in Ihrem Heizungskeller angenehm warm? Dann sollten Sie einen genauen Blick auf die Dämmung Ihrer Heizungsrohre werfen. Über nicht oder nur unzureichend isolierte Heizungsrohre verlieren Sie viel Heizwärme, bevor diese überhaupt zu Ihnen nach oben kommt.

 

Tipp 11: Check im Heizkeller – Heizungspumpe

Wenn sie schon mal im Heizungskeller sind: Drehen Sie mal alle Verbraucher ab und läuft dann Ihre Heizungspumpe noch weiter? Dann ist Ihre Heizungspumpe zu alt oder defekt und verbrennt unnötig Ihr Geld. Moderne Energieeffizienzpumpen  arbeiten sehr stromsparend und der Austausch wird vom BAFA bezuschusst .

 

Tipp 12: Check im Heizungskeller – Einstellmöglichkeiten an der Heizung

Heizung um 6 Uhr morgens an und um 22 Uhr wieder aus, das ist kein zeitgemäßes Angebot und passt nicht zu unserem modernen Leben. Heizungen lassen sich heute digital steuern  – per PC, Tablet oder Smartphone. Ganz bequem vom eigenen Sofa aus, vom Büro oder aus dem Urlaub. Nutzen Sie die Möglichkeiten einer digitalen Heizungssteuerung. Für mehr Wohnkomfort und für mehr Energieeffizienz. Viele ältere Modelle lassen sich mit einer digitalen Steuerung nachrüsten. Ob ein installiertes Heizsystem internetfähig ist, kann mit wenigen Klicks unter www.bosch-homecom.com für alle Buderus- und Bosch-Heizsysteme geklärt werden.

Und falls Sie sich für eine neue Heizung entscheiden, informieren wir Sie hier über die Förderung der Heizung 2024, die KfW und BAFA bieten.

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