Der Wärmetauscher und seine Funktionsweise

 

Wärmetauscher

Der Wärmetauscher hat die Aufgabe, thermische Energie von einem Medium auf ein anderes zu übertragen. Dabei fungiert eines der Medien als Wärmespender, das andere als Wärmeempfänger. Solarheizungen zum Beispiel benötigen einen Wärmetauscher, der die aus dem Sonnenlicht gewonnene Energie an das Heizsystem und den Warmwasserspeicher weiterleitet.


Wichtig dabei: beide Medien befinden sich in zwei voneinander getrennten Kreisläufen. Sie können aber durchaus unterschiedliche Aggregatzustände aufweisen. Eines der Medien kann also gasförmig, das andere flüssig sein. Wichtig ist, dass die Trennwand zwischen den beiden Substanzen eine möglichst hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Besonders wärmeleitfähige Materialien sind zum Beispiel Kupfer, Aluminium oder Edelstahl.

Wärmetauscher im System

Quelle: www.heizkoerper-wissen.de


Der Wärmetauscher macht es beispielsweise auch möglich, Abwärme als zusätzliche Energiequelle zu nutzen. Die Restwärme, die im Heizungskreislauf entsteht, geht somit nicht mehr ungenutzt verloren – der Wärmetauscher führt einen großen Teil davon wieder in das Heizungssystem zurück. Das verringert den Bedarf an Energie, schont die Umwelt und reduziert die Kosten.

 

Moderne Heizsysteme und Warmwasserspeicher mit Wärmetauscher

Bei jedem Verbrennungsvorgang entstehen heiße Abgase, die normalerweise ungenutzt durch den Schornstein abgeleitet werden. Moderne Heizkessel mit Brennwerttechnik (Öl oder Gas) machen sich diese Wärme mithilfe des Wärmetauschers zunutze. Die Abgase strömen nicht in den Kamin, sondern in den Wärmetauscher. Der in den Abgasen enthaltene Wasserdampf kondensiert und gibt dabei die sogenannte Kondensationswärme ab.

 

Brennwerttechnik

Quelle: www.hsh-holstein.de


Der Wärmetauscher überträgt sie an den Heizkreislauf und verringert so den Verbrauch an Brennstoff. Denn die Wärmeenergie aus den Abgasen geht nicht komplett verloren: ein großer Teil steht dem Heizkreislauf und der Warmwasseraufbereitung im Warmwasserspeicher wieder zur Verfügung.
Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich ältere Heizungen mit Brennwerttechnik mit einem Wärmetauscher nachrüsten. Das senkt die Abgaswerte und steigert die Energieeffizienz. Weitere wichtige Faktoren für den Einsatz der Wärmetauscher sind eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes und die bessere Brennstoffverwertung.

 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über das Element Wärmetauscher in Heizungen.

 

 

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