Was ist ein Primärenergieträger?

Ein Primärenergieträger ist die ursprüngliche Quelle der Energie – also der Brennstoff oder sonstige Träger, aus denen die Energie umgewandelt und nutzbar gemacht wird. Primärenergieträger stehen in natürlicher Form zur Verfügung.

Die Einteilung der Primärenergieträger erfolgt in:

  • Regenerative Energieträger
  • Fossile Energieträger
  • Kernenergie
     

Sekundäre Energieträger (Benzin, Heizöl, Strom) sind Zwischenformen von Energieträgern, die erzeugt werden, um Primärenergie besser speichern oder transportieren zu können. Aus der Energie der Primär- oder der Sekundärenergieträger erzeugen die entsprechenden Systeme Nutzenergie für den unmittelbaren Verbrauch.

 

Verschiedene Primärenergieträger im Vergleich

Die Wertigkeit der Energieträger ergibt sich aus Energiedichte und Wirkungsgrad. Außerdem kommt es in der Praxis darauf an, auf welche Art Erzeugersysteme die Energie gewinnen beziehungsweise transportieren.

Regenerative Energieträger:

  • Holz als Primärenergieträger hat einen hohen Wirkungsgrad, allerdings ist sein Transport mühsam und der Lageraufwand groß. Außerdem muss das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und die Heizungen dem aktuellen technischen Stand genügen, damit sie emissionsarm betrieben werden kann.
  • Sonnenenergie für Solarthermie ist fast überall verfügbar, allerdings nicht ganztägig und im Winter im geringeren Ausmaß als im Sommer.
     

Fossile Energieträger:

  • Gas als fossiler Brennstoff ist über Fernleitungen jederzeit nutzbar, hat einen hohen Wirkungsgrad und benötigt, abgesehen von der Rohrleitung, keinen weiteren Platz. Die <a href="http://www.effizienzhaus-online.de/gasheizung-foerderung">Förderung einer Gasheizung</a> sollte daher im Rahmen der Planung der Heizanlage zumindest erwogen werden.
  • Öl spielt nach wie vor eine große Rolle in der privaten Heiztechnik. Der Wirkungsgrad ist abhängig von der zugrunde liegenden Heizungstechnik. So erreicht ein Konstanttemperaturkessel einen Wirkungsgrad von 70 %, ein Niedrigtemperaturkessel zwischen 80 % und 90 %. Eine Brenntwertheizung erzielt sogar 100 %.
     

Kernenergie:

  • Uran besitzt als primärer Energieträger in Kernkraftwerken eine sehr hohe Energiedichte. Wurde es angereichert, so setzt ein Kilogramm Uran-235 etwa 24 Millionen Kilowattstunden Wärme frei. Dafür müsste man im Vergleich 3.000 Tonnen Steinkohle verbrennen.
     
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