Heizwärmebedarf

 

Der Heizwärmebedarf ist die Energiemenge, die zum Beheizen der Gebäudenutzfläche pro Heizperiode nötig ist. Er ist als Baukenngröße unabhängig vom tatsächlichen Energieverbrauch, der vom spezifischen Nutzerverhalten abhängt. Der Heizwärmebedarf ist damit in der Regel kleiner als der Heizenergiebedarf. Außerdem ist es für die Größe gleichgültig, wie die Energie erzeugt wird.
Das Ermitteln des Heizwärmebedarf geschieht entweder für das ganze Jahr oder nur für die Heizperiode. Er hängt ab von der Gebäudehülle (Dämmung, Bauform und Materialien), den klimatischen Bedingungen am Gebäudestandort und der Nutzungsart. Alternativ lässt sich der Heizwärmebedarf auch aus dem Energieverbrauch der vorhandenen Heizungsanlage ableiten.

 

Heizwärmebedarf und Energieausweis

Die Einheit für den Heizwärmebedarf ist kWh/m2*a, also Kilowatt in Stunden pro Quadratmeter und Jahr.

Es handelt sich dabei nur um den Energiebedarf für die Heizung der Nutzfläche. Sonstige Bedarfe für Haustechnik, Warmwasseraufbereitung oder den Betrieb von Klimaanlagen spielen keine Rolle. Gleiches gilt für Kellerräume, sie bleiben unberücksichtigt.


Der Heizwärmebedarf ist eine wichtige Kennzahl im Energieausweis von Gebäuden. Er ist von zentraler Bedeutung beim Planen von Energiesparmaßnahmen, beim Modernisieren oder bei der Wahl einer neuen Heizungsanlage. Für den Neubau von Gebäuden gibt die Energieeinsparverordnung verbindliche Maximalwerte bezüglich des Heizwärmebedarfs vor.

 


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