Fernwärme: effiziente Heiztechnik mit erneuerbaren Energien

 

Fernwärme bezeichnet die Versorgung von Gebäuden mit Heizenergie und Warmwasser über dezentrale Systeme. Diese Wärme generieren beispielsweise Kraftwerke aus fossilen Brennstoffen, oder Müllverbrennungsanlagen oder Biomasseanlagen, die Müll oder Biomasse verwerten. Erneuerbare Energien wie Geothermie oder Solarthermie spielen ebenfalls eine zunehmende Rolle für die Gewinnung von Fernwärme.

Wärmegedämmte Leitungen transportieren die Wärmeenergie erst zu einer Verteilerstelle und anschließend zum Beispiel in Wohneinheiten. Der Transport erfolgt in der Regel unterirdisch, zum Teil werden auch oberirdische Leitungen verwendet.

Die Energiegewinnung bei Fernwärme basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: In den Anlagen wird Strom produziert, was wiederum Abwärme erzeugt, die für den Betrieb der Fernwärmeheizungen genutzt wird. Dies ermöglicht eine effiziente Nutzung der Brennstoffe, was sich vor allem bei der Verbrennung fossiler Stoffe als umweltfreundlich erweist. Viele weitere Details zur Fernwärmeheizung gibt es auf unserer entsprechenden Übersichtsseite.

 

Verbreitung von Fernwärme

Fernwärme erschließt ganze Regionen, Städte oder Stadtteile mit Heizwärme. Vor allem in Ballungsgebieten ist diese Heiztechnik weit verbreitet, in ländlichen Regionen bislang nicht flächendeckend. In den östlichen Bundesländern Deutschlands beträgt der Anteil an Fernwärme 32 Prozent, in den westlichen 9 Prozent. Bundesweit beziehen 14 Prozent der Wohngebäude Fernwärme. Im Moment spielt dieses Heizsystem eine große Rolle bei der Gewinnung nachhaltiger Wärmeenergie. Entsprechende Netze, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien arbeiten, sind allerdings noch nicht hinreichend ausgebaut.

 

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