CO2 – ein lebenswichtiger Bestandteil der Erdatmosphäre

 

CO2 ist die chemische Summenformel von Kohlenstoffdioxid, oder kurz Kohlendioxid. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich die Verwendung von CO2 als Begriff durchgesetzt. Kohlendioxid ist eine Verbindung von Kohlenstoff und Sauerstoff, die natürlich in der Atmosphäre vorkommt. Es handelt sich um ein farbloses, unbrennbares Gas, das erst in höherer Konzentration mit einem sauren Geruch auffällt. Es ist sehr gut wasserlöslich und sorgt deshalb in Getränken für einen sprudelnden Effekt. (Der umgangssprachliche Begriff hierfür ist "Kohlensäure".)
CO2 ist ein Bestandteil des Kohlenstoffzyklus, der das Leben auf der Erde ermöglicht:

  • Pflanzen nehmen CO2 aus der Luft auf und wandeln es mithilfe von Sonnenlicht per Fotosynthese in Biomasse und Sauerstoff (wird wieder an die Luft abgegeben) um.
  • Menschen und Tiere produzieren aus dem Sauerstoff der Luft im Zuge der Zellatmung CO2 und stoßen es mit der Atemluft wieder aus.
  • Verbrennt man die Biomasse mithilfe von Sauerstoff, wird der darin gebundene Kohlenstoff als CO2 wieder freigesetzt.

 

Die Rolle von CO2 im Klimawandel

Grundsätzlich ist der Kohlenstoffzyklus der Erde ausgeglichen, sodass sich immer etwa gleich viel Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre befindet. Durch menschliche Aktivitäten hat sich die CO2-Konzentration in den letzten Jahrzehnten jedoch drastisch erhöht. Zum einen liegt das daran, dass großflächig tropische Regenwälder als wichtige CO2-Verwerter und Sauerstoffproduzenten abgeholzt wurden. Zum anderen greift der Mensch auf die fossilen Energieträger der Erde, nämlich Kohle, Gas und Erdöl, zurück. In diesen wurde vor Jahrmillionen Kohlendioxid gebunden und so der Atmosphäre entzogen. Beim Verbrennungsprozess wird dieses wieder freigesetzt und gelangt zusätzlich in die Atmosphäre. In der Klimabilanz von Energieträgern ist abzulesen, wie viel CO2 die einzelnen Rohstoffe freisetzen.
Das CO2 wirkt als Treibhausgas und hilft dabei, ein lebensfreundliches, warmes Klima auf der Erde zu schaffen. Dafür absorbiert er einen Teil der von der Erde in das Weltall abgegebenen Wärme und strahlt diese zurück. Klimatemperaturschwankungen im Laufe der Erdgeschichte normal. Diese vollziehen sich auf natürlichem Wege im Verlauf von einigen hundert Jahren. Durch menschliche Aktivitäten hat sich das Klima innerhalb von wenigen Jahrzehnten messbar erwärmt. Das Ökosystem kann sich nicht so schnell auf die veränderten Klimabedingungen einstellen. Es kommt zu Unwetterkatastrophen, Versteppung und Verwüstung, Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und einer Erhöhung des Meeresspiegels.
Mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu CO2-neutralen, erneuerbaren Energiequellen unternimmt der Mensch einen wichtigen Schritt, um diese Entwicklung abzubremsen.

 

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