Absorption – innovative Wärmepumpentechnik

 

Von Absorption sprechen Fachleute, wenn Gase oder Gasgemische von einer Flüssigkeit oder einem Feststoff aufgenommen werden. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort "absorbere", das so viel heißt wie "verschlucken", ab. Ein einfaches Beispiel für die Absorption sind Staubsauger mit Wasserfilter. Die mit Staub angereicherte Luft wird durch das Wasser, das als Absorber dient, geleitet. Dabei binden sich die Staubpartikel an die Flüssigkeit und die ausströmende Luft ist sauber. Das Prinzip der Absorption wird in Labors oder der chemischen Industrie häufig zur Reinigung von Gasen eingesetzt. Mit Chlorwasserstoff verunreinigtes Chlor lässt sich zum Beispiel mit einer Kaliumpermanganatlösung als Absorber "waschen". Die Absorption wird häufig mit der Adsorption verwechselt. Bei der Adsorption gehen die Gase oder Gasgemische allerdings keine neue Verbindung mit einer Flüssigkeit oder einem Feststoff ein, sie binden sich lediglich an die Oberfläche. Ein Beispiel für die Adsorption ist handelsübliche Katzenstreu. Das poröse Granulat verfügt über eine große Oberfläche, an die sich die Flüssigkeit binden kann. Ein Schwamm funktioniert ebenfalls nach diesem Prinzip.

 

Vorteile der Absorption

Seit einiger Zeit wird die Absorption für die Heizung mittels Wärmepumpe genutzt. Mittels Absorption kann Wärme aus dem Boden, aus der Luft und aus dem Wasser für das Heizen und die Warmwasserbereitstellung nutzbar gemacht werden. Absorptionswärmepumpen funktionieren nach folgendem Prinzip: Die Wärme aus Luft, Erde oder Wasser lässt das Kältemittel verdampfen. Das nun gasförmige Kältemittel trifft auf das Sorptionsmittel, das in der Regel aus einer Lösung aus Wasser und Ammoniak besteht. Das Gas geht dabei komplett im Sorptionsmittel auf. Bei diesem Prozess entsteht Wärme, die für Heizung und Warmwasser genutzt werden kann. Hitze trennt das Kältemittel vom Sorptionsmittel. Das wiedergewonnene Kältemittel kondensiert und der Kreislauf beginnt von Neuem. Absorptionswärmepumpen arbeiten nahezu wartungsfrei. Sie erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius und können klassische Heizkörper versorgen. Allerdings benötigen die Anlagen für die erforderliche Hitze zur Trennung von Kälte- und Sorptionsmittel ein wenig Fremdenergie, wie zum Beispiel Erdgas.


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