Ca. 80 Prozent des Energieverbrauchs in einem Haushalt fallen auf Heizung und Warmwasser. Wer hier sparen möchte, sollte die Heizungsanlage auf dem aktuellen Stand halten. Schwachstellen und Einsparpotenziale erkennen Sie ganz einfach mit unserer Checkliste für bestehende Heizungsanlagen.
 

1. Die Wärmeerzeugung

1.1 Wie alt ist die installierte Heizungsanlage? Handelt es sich um Konstant-, Niedertemperatur- oder bereits um Brennwerttechnik?
1.2 Welchen Energieträger nutzt die Heizungsanlage?
1.3 Ist der Austausch der Heizung geplant? Handelt es sich um einen Konstanttemperaturkessel, der 30 Jahre oder älter ist und ausgetauscht werden muss? Wenn ja, sind erneuerbare Energie einzubinden? (Pflicht in Baden-Württemberg)
1.4 Fand eine regelmäßige Wartung der Heizung statt?
1.5 Sind Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre vorhanden?
1.6

Heiz-Alternativen prüfen:

  • Welche Energieträger kommen infrage?
  • Gibt es Lagerräume, ausreichend Aufstellflächen, Gas-Infrastruktur ggf. Wärmepumpen-Optionen?
  • Ist eine Schornsteinsanierung notwendig?
1.7 Welcher Gebäude-Energiestandard ist zu erreichen? Welche Fördermittel können genutzt werden?
1.8 Gibt es eine Solarthermieanlage? Wenn ja, dient diese allein der Warmwasserbereitung oder auch der Heizungsunterstützung?
1.9 Sind zusätzliche Wärmeerzeuger vorhanden (z.B. ein Kaminofen)?
 

2. Die Warmwasserbereitung

2.1 Erfolgt die Warmwasserbereitung separat über elektrische Speicher oder Durchlauferhitzer?
2.2 Erfolgt die Warmwasserbereitung zentral über die Heizung?
2.3 Ist der Warmwasserspeicher ausreichend groß dimensioniert? Ist der Warmwasserspeicher hygienisch noch in Ordnung (Prüfung Anode)?
2.4 Gibt es eine Zirkulationsleitung für Warmwasser?
2.5 Sind besondere Anforderungen an die Hygiene gewünscht?
2.6 Können die vorhandenen Leitungen weiterhin benutzt werden?
 

3. Regelung und Wärmeverteilung

3.1 Hat die Heizung eine zentrale System-Regelung (z.B. Außentemperatur, Zeitprogramm)?
3.2 Ist die Heizung bereits digital über das Internet regelbar?
3.3 Können die derzeitigen Heizkörper/ Radiatoren und Leitungen weiter genutzt werden? (stimmen Heizkörpergröße und Leistungsdimensionierung; Verkalkung der Anlage etc.)
3.4 Erfolgt die Wärmeverteilung mit einem Einrohr- oder einem Zweirohrsystem?
3.5 Handelt es sich bei der Heizungspumpe bereits um eine Hocheffizienzpumpe?
3.6 Erfolgt die Wärmeübertragung über Heizkörper und/oder Flächenheizsysteme (z.B. Fußbodenheizung)?
3.7 Haben alle Heizkörper Thermostate? Sind die Thermostate noch intakt und voreinstellbar? (Erkennbar an kleinen Zahlen auf dem Ventil, wenn der Thermostatkopf ab ist)
3.8 Wurde bereits ein hydraulischer Abgleich durchgeführt? (Nein, wenn keine voreinstellbaren Ventile vorhanden sind oder alle Ventile auf der gleichen Einstellung stehen)
3.9 Sind die Heizungs- und Warmwasserrohre bereits gedämmt?

 

4. Kamine und Öfen

4.1 Gibt es alte Kamine oder Kachelöfen, die nach den Anforderungen der 1. BImSchV ausgetauscht, nachgerüstet oder stillgelegt werden müssen? Informationen bietet das Buderus Heizeinsatz-Austausch-Tool.
4.2 Sind Kamine mit Wassertasche vorhanden, die die Warmwasserbereitung oder die zentrale Heizungsanlage unterstützen?
4.3 Gibt es einen freien Zug im Kamin, um in Zukunft eventuell einen Kaminofen anzuschließen? Ist der Schornstein noch intakt?

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: seen - Fotolia.de

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