Wärmepumpe

 

Bundesverband Wärmepumpe: 2017 war neues Rekordjahr

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für eine Wärmepumpe. So bestätigt der Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp) neue Absatzrekorde für das Jahr 2017. Mit einem Wachstum von 17 Prozent übertrafen die Zahlen sogar das gute Vorjahresergebnis. Im Jahr 2018 sollen die Absätze stabil bleiben. Während der Bauboom zurückgeht, zögern Besitzer alter Häuser mit dem Umstieg auf die umweltfreundliche Heizung. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch hier Wärmepumpen ihre Stärken ausspielen.

 

EINFACH ZUR NEUEN WÄRMEPUMPE!

Wärmepumpe kaufen

 

Wärmepumpen-Trend setzt sich weiter fort

Wie der bwp kürzlich bekannt gab, stiegen die Absatzzahlen für Wärmepumpen im Vorjahr deutlich. Sogar die lang ersehnte 70.000er-Marke überschritten werden. Insgesamt verkauften die Hersteller 78.000 Heizgeräte. Den größten Zuwachs erfuhren Luftwärmepumpen: Ihr Absatz wuchs um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch die Nachfrage nach Grundwasser- und Erdwärmepumpen stieg mit 23.000 Geräten um 11 Prozent. Mit einem Zuwachs von acht Prozent und 13.500 Geräten profitierten auch Warmwasserwärmepumpen vom Aufwind in der Branche. Durch sie stieg der Gesamt-Absatz auf 91.500 Stück.

 

Absatzzahlen Deutschland 2011 bis 2017

Absatzzahlen für Wärmepumpen von 2011 und 2017 l Quelle: Bundesverband Wärmepumpe e.V.

 

Studie zeigt: Heizungsexperten erwarten anhaltendes Interesse

Heizungsexperten rechnen damit, dass sich der aktuelle Wärmepumpen-Trend fortsetzt. So zeigt eine Studie von BauInfoConsult, dass 49 Prozent der Befragten ein anhaltendes Nachfragewachstum erwartet. Dass der Wärmepumpen-Trend wichtig für die Energiewende ist, belegen Untersuchungen von AGORA Energiewende, BDI und dena. Demnach soll der heutige Bestand von etwa 800.000 installierten Heizgeräten bis 2030 auf etwa acht Millionen ansteigen.

 

Ausbaupfade der Wärmepumpe

Ausbaupfade der Wärmepumpentechnik von 2018 bis 2050 l Quelle: Bundesverband Wärmepumpe e.V.

In einer Studie des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der Technischen Universität München wird detailliert auf die energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung eingegangen. Die vollständige Studie aus dem Jahr 2009 finden Sie hier.

 

Niedrige Energiepreise und Unwissen hindern am Umstieg

Während der aktuelle Trend auch auf die Neubauanforderungen der EnEV zurückzuführen ist, zeigt sich im Bestand ein anderes Bild. Denn hier steigen durch niedrige Gas- und Ölpreise nur wenige auf die Umweltheizung um, wie BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel weiß. Ein weiterer Grund: Etwa die Hälfte der Bevölkerung glaubt, dass es sich bei den Anlagen nicht um vollwertige Heizgeräte handele. Das Unwissen in Bezug auf Wärmepumpen ist hoch und hindert viele am Umstieg.

 

Interessant zu wissen  

Informieren Sie sich über Wärmepumpen, um herauszufinden, ob sich die Technik auch in Ihrem Haus lohnt. Einfach verständlich in unserer Wärmepumpen-Übersicht.

Auch im Altbau spielen Wärmepumpen ihre Stärken aus

Wärmepumpenheizungen setzen auf kostenfreie Energie, die in der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser gespeichert ist. Sie funktionieren wie eine Art umgekehrter Kühlschrank und sind vor allem im Neubau besonders effizient. Aber auch im Altbau spricht oft nichts gegen den Einbau der modernen Anlagen. Hier arbeiten sie aber nur dann sparsam, wenn das Haus mit geringen Vorlauftemperatur wie z. B. bei Fußbodenheizungen versorgt wird. auch an kalten Tagen wohlig warm wird.

 

Hybride Heizsysteme: Wärmepumpe und Kessel in Kombination

Wer unsicher ist, kann auch den Gas- oder Ölkessel mit einer Wärmepumpe ergänzen. Diese heizt dann über weite Teile des Jahres günstig und umweltfreundlich, während der Kessel nur noch an knackig kalten Tagen anspringt. Das schont die Heizkosten und sorgt zusätzlich für Sicherheit.

 

Interessant zu wissen  

Sie interessieren sich für die sparsame Umweltheizung? Wir erklären, was es zu beachten gibt, wenn Sie eine Wärmepumpe kaufen möchten.
Jetzt zum Kauf einer Wärmepumpe informieren

 

Günstig, sauber und langlebig: Die Vorteile einer Wärmepumpe

Egal ob Neubau oder Sanierung: Wer sich für eine Wärmepumpenheizung entscheidet, hat viele Vorteile. Ganz vorn steht die Effizienz der Geräte. Mit einer Kilowattstunde Strom hole ich bis zu vier Kilowattstunden kostenfreie Umweltwärme in Haus. Neben den Energiekosten sinken dabei auch die Emissionen. Die Heizgeräte entlasten die Umwelt, schonen fossile Ressourcen und gelten als besonders sicher. Ein weiterer Vorteil: Ohne Schornstein entfällt auch der regelmäßige Besuch des Schornsteinfegers.

 

Hohe staatliche Fördermittel bei Neubau und Sanierung

Das BAFA vergibt hohe Zuschüsse für Wärmepumpen bei Neubau und Sanierung. Zumindest dann, wenn die Effizienz gemessen an der Jahresarbeitszahl ausreichend hoch ist. Wer sich für die Technik interessiert, bekommt mindestens 1.300 Euro für Luftwärmepumpen. Sole- und Grundwassersysteme werden hingegen mit mindestens 4.000 Euro bezuschusst. Detaillierte Informationen zur Förderung gibt  der Beitrag „Förderung für Wärmepumpen“ auf Effizienzhaus-online.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

   
 

Informieren – Sanieren mit Wärmepumpen

 

Alle wichtigen Details zur Wärmepumpe
Alle Wärmepumpen im Vergleich

 


Planen – So wird die Sanierung ein Erfolg

 

Checkliste zur Wärmepumpe
Kosten einer Wärmepumpe
Förderungsmöglichkeiten für Wärmepumpen


  Umsetzen – Fachleute für Ihren Umbau
 

Qualifizierte Handwerker finden


  Gut zu wissen – Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien
 

Wärmepumpen besonders beliebt im Neubau
Stromverbrauch von Wärmepumpen
Die beste Wärmepumpe für mein Haus
Gute Kombination: Wärmepumpe und Solar
Wärmpepumpe mit Photovoltaik