Wer seine alte Heizung durch eine neue Wärmepumpe ersetzen möchte, kann sich über gestiegene Zuschüsse im Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) freuen sowie über zinsgünstige Darlehen von der KfW-Bankengruppe. Seit 1. April 2015 weist die MAP-Förderung für eine Umstellung der Heizung auf Erneuerbare Energien deutlich verbesserte Investitionszuschüsse auf. Jeder Hausbesitzer kann mit dieser Förderung seiner neuen Wärmepumpe sinnvoll in die Zukunft investieren und so seine Energiewende im Heizungskeller starten.

 

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Bis zum Jahr 2020 sollen 14 Prozent am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurden mit der Novellierung des MAP wichtige Impulse gesetzt, von der auch Hausbesitzer profitieren, die sich für eine neue Wärmepumpe interessieren. Als Bestandsbauten zählen nun Gebäude, in denen eine andere Heizung, die mindestens zwei Jahre in Betrieb ist, ersetzt oder unterstützt werden soll. Gegenstand der Förderung ist die Installation von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung, die zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden dienen. Alternativ ist eine Förderung der Wärmepumpe auch möglich, wenn diese zur Raumheizung dient und die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil aus anderen erneuerbaren Energien, wie beispielsweise einer thermischen Solaranlage, erfolgt. Fördervoraussetzung ist der Nachweis des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage. Ausgenommen von der Förderung sind Luft-Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen.

 

Basisförderung des BAfA für Wärmepumpen

Die Förderung des BAfA gliedert sich in eine Basisförderung von effizienten Wärmepumpen und in eine Zusatzförderung. Die Basisförderung von elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft, deren Jahresarbeitszahl (JAZ) ≥ 3,5 ist, beträgt bis zu 40 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung. Mindestens 1.500 Euro Zuschuss erhalten Betreiber von leistungsgeregelten und/oder monovalenten Luft-Wärmepumpen. Für Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme oder Wasser und einer JAZ ≥ 3,8 beträgt die Basisförderung bis zu 100 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung. Mindestens 4.500 Euro erhält ein Betreiber für die Installation einer Wärmepumpe mit der Wärmequelle Erdwärme, sofern gleichzeitig zugehörige Erdsondenbohrungen nach festgelegten Qualitätskriterien durchgeführt werden.

 

Zusatzförderung des BAfA für Wärmepumpen

Die Zusatzförderung bei Wärmepumpen greift, wenn die neue Wärmepumpen-Anlage lastmanagementfähig ist. Dann können bis zu 500 Euro zusätzlich gewährt werden. Hierfür müssen Schnittstellen vorhanden sein, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können. Das Zertifikat “Smart Grid Ready“ gibt Auskunft, ob die neue Wärmepumpe diese Anforderungen erfüllt oder im Zweifel eine entsprechende Herstellererklärung.

Weitere Voraussetzung zur Förderung ist in die gleichzeitige Installation eines Pufferspeichers, der mindestens 30 l/kW fasst. Ein Kombinationsbonus mit bis zu 500 Euro ist möglich, wenn gleichzeitig eine förderfähige thermische Solaranlage oder eine förderfähige Biomasseheizung installiert werden. Auch für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage gibt es Zusatzförderung. Das gilt sowohl für die Installation einer neuen Wärmepumpe, als auch bei bereits geförderten Wärmepumpen, um deren Betrieb zu optimieren. Die Förderung kann bis zu 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten betragen, höchstens allerdings 50 Prozent der geltenden Basisförderung. Einen Gebäude-Effizienzbonus in Höhe der 0,5 fachen Basisförderung erhält, wer nach der Hausmodernisierung die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 erfüllt.

Mit dem Innovationsbonus werden besonders effiziente Wärmepumpen gefördert mit hohen Jahresarbeitszahlen (≥ 4,5) beziehungsweise verbesserter Systemeffizienz. Hier fällt bei Bestandsgebäuden ein Zuschlag von 50 Prozent auf die Basisförderung an. Besonders effiziente Wärmepumpen im Neubau erhalten die Basisförderung. Wichtige Änderung bei der Antragstellung durch private Antragsteller: Die Frist wurde von bisher sechs auf nun neun Monate erweitert. Die vorgeschriebenen Antragsvordrucke können aus dem Internet heruntergeladen oder beim BAfA angefordert werden.

 

Förderung der KfW für Wärmepumpen

Der BAfA-Zuschuss für eine neue Wärmepumpe kann auch mit einem zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kombiniert werden. Die Gesamtsumme der Förderung darf die Kosten der Heizungserneuerung nicht übersteigen. Das Programm 167 “Energieeffizient sanieren - Ergänzungskredit“ gewährt für alle, die ihre Heizungsanlage in Wohngebäuden auf erneuerbare Energien umstellen, ein Darlehen bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit mit sehr attraktivem Effektivzins, einer Zinsbindung von zehn Jahren und zwei tilgungsfreien Anlaufjahren. Eine Förderung der neuen Wärmepumpe ist ebenfalls über die Programme 151 “Energieeffizient sanieren - Kredit“ sowie 430 “Energieeffizient sanieren - Zuschuss“ möglich.

 

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Förderfähig sind hier alle energetischen Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen sowie Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Marco2811 - Fotolia.com

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