Die Auswahl ist groß an Heizsystemen für Bauherren und Heizungsmodernisierer. In unserem Heizungsvergleich stellen wir Ihnen die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Heizungen kurz und knapp vor.  Wir vergleichen Gasheizung, Ölheizung, Pelletheizung und Blockheizkraftwerk. Mit unserem Heizungsvergleich-Rechner können Sie die Kosten und das Einsparpotential für Ihre neue Heizung ermitteln sowie verschiedene Varianten im Vergleich darstellen und analysieren.
 

Einsparpotential ermitteln  

Vergleichen Sie mit unserem kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner verschiedene Heizsysteme und erhalten auf einen Blick alle Kosten, Vorteile und Förderungen für das jeweilige Heizsystem aufgezeigt.

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Nur 29 Prozent der in deutschen Gebäuden installierten 20,5 Millionen Heizungen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Würden jede veraltete Heizung erneuert, könnten Im Vergleich rund 13 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs eingespart und die Umwelt entsprechend entlastet werden. Über eine neue Heizung nachdenken, lohnt sich aber auch für Ihren Geldbeutel. Mit unserem Heizungsvergleich können Sie sich einen ersten Eindruck über die Vorteile und die Nachteile der unterschiedlichen Heizsysteme verschaffen. Der Heizungsvergleichs-Rechners zeigt zusätzlich auf, ob und wann sich höhere Kosten bei der Anschaffung bei einem Heizsystem auszahlen und wie sich steigende Kosten für den Brennstoff über die Betriebsdauer einer Heizung auswirken.

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Heizungsvergleich: Gasheizung mit Brennwerttechnik

Eine mit Erdgas betriebene Brennwertheizung gewinnt zusätzliche Energie für die Heizung aus der Wärme, die im Kondensat des Abgases enthalten ist und hilft so im Vergleich mit einer alten, mit Gas betriebenen Heizung über 30 Prozent Energie einzusparen.

Vorteile Gasheizung: Moderne Gas-Brennwerttechnik sorgt für optimale Energieausnutzung und niedrigen Verbrauch und damit für niedrige Heizkosten. Die Kosten für die Anschaffung sind im Vergleich zu anderen Heizungssystemen am günstigsten. Erdgas ist als Brennstoff äußerst emissionsarm und lässt sich optimal mit Solarthermie kombinieren. Es wird kein Lagerraum benötigt.

Nachteile Gasheizung: Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, dessen Kosten bislang an die Entwicklung des Ölpreises angekoppelt waren. Politische Entwicklungen könnten zu Lieferengpässen führen. Trotz gut ausgebauter Infrastruktur kann Erdgas nicht überall angeschlossen werden. Der Anschluss verursacht im Vergleich zusätzliche Kosten.

Vergleichen Sie eine Gasheizung mit anderen Heiztechnologien - mit unserem kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner erhalten Sie kostenlos und individuell das beste Heizsystem für Ihr Gebäude.

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Heizungsvergleich: Ölheizung mit Brennwerttechnik

In Deutschland sorgen rund 5,6 Millionen mit Öl betriebene Heizungen in 11 Millionen Haushalten für behagliche Wärme. Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik sind so ausgelegt, dass sie durch Auskondensieren des Wassers im Abgas den gesamten Energieinhalt des Brennstoffes nutzen. Wirkungsgrade von 104 bis 108 Prozent sind bei dieser Heizung möglich. Alte Standardkessel dagegen schaffen im Vergleich nur eine Energieausbeute von rund 80 Prozent.

Vorteile Ölheizung: Eine Ölheizung mit Brennwerttechnik ist in der Anschaffung nur geringfügig teurer als eine Heizung mit Erdgas. Die Technik der Geräte ist sehr ausgereift und jeder Heizungsinstallateur kennt sich damit aus. Eine Ölheizung ist damit eine verlässliche Wärmequelle. Die Kosten für den Bezug von Heizöl sind 2015 stark gefallen, so dass auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Öl-Brennwerttechnik hoch attraktiv ist. Die Ölheizung ist gut mit Erneuerbaren Energien kombinierbar.

Nachteile Ölheizung: Erdöl ist ein fossiler Brennstoff, der nicht unendlich verfügbar ist. Seine Preisentwicklung ist von der weltweiten Fördermenge und Nachfrage, dem Dollarkurs sowie der politischen Entwicklung in den Ölförderländern abhängig. Die stetigen Preissteigerungen in den vergangenen Jahren führten zu hohen Kosten im Betrieb. Bei der Verbrennung von Heizöl wird klimaschädliches CO2 freigesetzt. Heizöl muss in einem Tank bevorratet und vorfinanziert werden, ein zusätzlicher Lagerraum ist erforderlich.

Ob sich eine Ölheizung auch für Ihr Gebäude eignet, erfahren Sie mit Hilfe unseres kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner, der Ihnen die Kosten, Fördersummen und Vorteile je Heizsystem aufzeigt.

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Heizungsvergleich: Pelletheizung

Holz ist ein permanent nachwachsender Rohstoff. Bei einer Pelletheizung beschickt eine Förderanlage den Pelletkessel mit kleinen Presslingen, den Pellets, die aus Holzabfällen von Sägewerken stammen.

Vorteile Pelletheizung: Dank Holz aus heimischen Wäldern macht eine Pelletheizung im Vergleich unabhängig vom Öl- und Gasmarkt. Die Vorräte sind gesichert und Pellets waren in der Preisentwicklung der letzten zehn Jahre rund ein Drittel preiswerter als fossile Brennstoffe. Eine Pelletheizung punktet daher mit niedrigen Kosten im Betrieb. Pellets verbrennen nahezu CO2-neutral. Eine Pelletheizung lässt sich problemlos mit Solarthermie kombinieren.

Nachteile Pelletheizung: Die Kosten für die Anschaffung liegen deutlich höher als bei einer mit Gas oder Öl betriebenen Heizung. Für die Bevorratung der Pellets ist ein Lagerraum erforderlich. Bei der Verbrennung entstehen im Heizungsvergleich Feinstaubemissionen. Die Geräte müssen die strengen gesetzlichen Vorgaben einhalten.

Eine Pelletheizung ist die umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heizanlagen. Ob diese sich auch für Ihr Gebäude eignet, welche Kosten entstehen und welche aktuellen Förderungen es für eine Pelletheizung gibt, erfahren Sie mit unserem kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner.

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Heizungsvergleich: Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe macht in der Erde, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte regenerative Energie für Heizzwecke nutzbar. Moderne Wärmepumpen arbeiten sehr wirtschaftlich. Sie erzeugen im Heizungsvergleich aus einer Kilowattstunde eingesetzter elektrischer Energie ca. vier Kilowattstunden Wärme.

Vorteile Wärmepumpen: Wärmepumpen nutzen regenerative Energien und überzeugen durch geringe Betriebskosten. Wärmepumpen machen unabhängig vom Gas- und Ölmarkt. Die Kosten für den Wärmepumpenstrom liegen unter den Kosten für Haushaltstrom. Wärmepumpen benötigen keine Abgasanlage und sind nahezu wartungsfrei. Sie lassen sich mit weiteren regenerativen Energiequellen wie Solarthermie und Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung kombinieren.

Nachteile Wärmepumpen: Die Kosten für die Anschaffung liegen höher als bei einer Gasheizung oder Ölheizung. Während Luft-Wärmepumpen wenig Kosten bei der Installation verursachen, sind für Wasser- und Erd-Wärmepumpen größere Baumaßnahmen zur Erschließung der Wärmequellen notwendig. Wärmepumpen funktionieren im Vergleich am besten in gut gedämmten Häusern mit Flächenheizung wie z.B. Fußbodenheizung.

Welche Vorteile verschiedene Wärmepumpen haben, welche Kosten und welche Fördersummen es für Wärmepumpen gibt, erfahren Sie kostenlos und individuell für Ihr Gebäude mit Hilfe unseres kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner.

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Heizungsvergleich: Blockheizkraftwerk (BHKW)

Dank Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) produziert ein BHKW neben Wärme auch gleichzeitig Strom. Das kann kein anderes System in unserem Heizungsvergleich. Für den Einsatz im Ein- oder Zweifamilienhaus wurden Mikro-BHKWs entwickelt mit einer elektrischen Leistung unter 3 kW. Hierbei treiben Verbrennungs- und Stirlingmotoren, die zumeist mit Erdgas betrieben werden, einen Generator zur Stromerzeugung an. Die Technik der Zukunft ist die Kraft-Wärme-Kopplung mit Brennstoffzellen-Technologie. Marktreife Systeme sind bereits am Start. Die Kosten für die Anschaffung werden bei höheren Produktionszahlen weiter sinken.

Vorteile BHKW: Die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktionierende Heizung nutzt die Energie des eingesetzten Brennstoffs bis zu 90 Prozent und erzeugt gleichzeitig Strom für den eigenen Haushalt. So werden neben den Heizkosten auch die Stromkosten gesenkt.

Nachteile BHKW: Damit ein Mikro-BHKW wirtschaftlich betrieben werden kann, sollte der Wärmebedarf ganzjährig zwischen 15.000 bis 20.000 KWh liegen. BHKWs mit Verbrennungsmotoren eignen sich deshalb nicht als Heizung in Niedrigenergiehäusern. Auch bei Brennstoffzellen muss ein Wärmebedarf, beispielsweise für Warmwasser, über das gesamte Jahr vorliegen. Wer also einen ganzjährigen Wärmebedarf hat und gleichzeitig einen Großteil des gewonnenen Stroms im eigenen Haushalt verbrauchen kann, für den ist ein Mikro-BHKW eine interessante Alternative bei der Heizungswahl.

Ob ein Blockheizkraftwerk die beste Alternative für Ihr Gebäude ist, erfahren Sie mit Hilfe unseres kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner, der Ihnen individuell und kostenlos alle Heizsysteme gegenüberstellt.

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Bitte beachten: Die Ergebnisse aus unserem Heizungsvergleich oder mithilfe unseres Heizungsvergleichs-Rechners ermöglichen eine erste Einschätzung der Vorteile und Nachteile sowie der Wirtschaftlichkeit einer Modernisierung Ihrer Heizung. Eine verlässliche Entscheidungsgrundlage liefert eine fachkundige Beratung durch einen auf Effizienzhaus-online gelisteten Heizungsinstallateur. Grundlage ist hierbei eine Analyse Ihres Gebäudes mit der Berechnung Ihres Wärmebedarfs. Förderungen in Form von Zuschüssen werden je nach Typ der Heizung sehr unterschiedlich gewährt. Die Höhe der aktuell zu erzielenden Förderung beeinflusst die Kosten für die Anschaffung und damit Wirtschaftlichkeit einzelner Heizsysteme im direkten Heizungsvergleich. Unsere Fördermittelauskunft gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick über die im Vergleich der Heizsysteme mögliche Förderung.

 

Heizungsvergleich: Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung ist eine Platte, die mittels Strom betrieben, an der Wand befestigt wird. Damit gehört sie zu den Direktheizungen und erzeugt Wärme in dem nahe Gegenstände erwärmt werden. Anders als bei der Gasheizung oder Ölheizung wird somit nicht die Raumluft erwärmt.

Vorteile Infrarotheizung: Die Kosten für die Anschaffung einer Infrarotheizung sind gering und auch die Installation ist schnell gemacht. Auch beim Design kann sie punkten, denn da sind verschiedene Varianten möglich. Außerdem ist das Schimmelrisiko niedrig.

Nachteile Infrarotheizung: Da die Infrarotheizung mit Strom betrieben wird, sind die Kosten für den Verbrauch sehr hoch. Damit die Heizung auch wirksam genutzt werden kann, sollte ebenfalls das Haus gut gedämmt sein, was nicht in jedem Haushalt der Fall ist. Ebenso sollte sich das heizen auf kleine Räume beschränken.

Testen Sie doch den kostenlosen Heizungsvergleichs-Rechner und sehen sich Kosten-Nutzen von verschiedenen Heizsystemen im Vergleich an. So können Sie selbst bewerten welche Maßnahme die sinnvollste für Ihr Gebäude ist.

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Einsparpotential ermitteln  

Welche Heizung die richtige Maßnahme für Ihr Gebäude ist, lässt sich ganz einfach durch die Eingabe Ihrer individuellen Gebäudedaten mit unserem Heizungsvergleichs-Rechner berechnen. Hier erhalten Sie Kosten, Amortisationszeit und Vergleich verschiedener Technologien im Überblick.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

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