Erdwärmepumpen sind in der Investition teuer, zahlen sich aber schnell ökologisch und finanziell aus. Um die Einstiegshürden zu senken, bieten staatliche Programme von BAFA und KfW attraktive Förderungen für Erdwärmepumpen an. Informieren Sie sich auf Effizienzhaus-online!

 

Die Erde als Wärmequelle

Eine Erdwärmepumpe nutzt feuchtes Erdreich als Wärmequelle. Sole zirkuliert an der Wärmequelle und transportiert die Wärmeenergie zum Kältemittelkreislauf. Der ist das Herzstück einer Wärmepumpe: Hier wird die erwünschte Temperatur generiert und an das Wasser im Heizkreislauf weitergegeben. Deswegen bezeichnen Fachleute die typischen Erdwärmepumpen auch genauer als Sole-Wasser-Wärmepumpe.

 

Kosten für Anschaffung und Verbrauch

Die Betriebskosten einer Erdwärmepumpe sind deutlich geringer, als bei anderen Heiztechniken. Es wird kein Brennstoff benötigt. Nur der Kältemittelkreislauf muss mit elektrischem Strom in Gang gehalten werden. Den geringen Verbrauchskosten stehen hohe Anschaffungskosten gegenüber. Die Anschaffung der Geräte ist teurer, als ein konventioneller Kessel. Mit den Ausgaben für Erdsondenbohrungen oder die Verlegung von Erdkollektoren kommen schnell über 20.000 Euro zusammen. Diese Kosten amortisieren sich bei jährlichen Heizkosten von ca. 1.200 Euro für ein durchschnittliches Wohnhaus. Doch zunächst muss der Bauherr sie aufbringen. Die Förderung für Erdwärmepumpen macht das einfacher.

Detailliertere Informationen zu Kosten einer Erdwärmepumpe erhalten Sie im Artikel Kosten einer Wärmepumpe.

 

Förderbedingungen: Hohe Effizienz ist Pflicht

Bis 2020 sollen in Deutschland 14 Prozent der Wärmeerzeugung und Kälteproduktion durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Geothermie und Erdwärmepumpen sind ein wichtiges Element, um dieses Ziel zu erreichen. Das Marktanreizprogramm des BAfA sorgt durch Investitionszuschüsse mit dafür, dass Hausbesitzer ihren eigenen Anteil an der Energiewende gern beisteuern. Für die Förderung einer monovalenten Erdwärmepumpe (das heißt, nicht kombiniert mit einer konventionellen Gasheizung o.ä.) muss die Anlage einen festgelegten COP-Wert erreichen. Auch für die Bohrungen sind festgelegte Qualitätskriterien zu erfüllen. Förderfähig ist eine Erdwärmepumpe für Heizung und Warmwassererzeugung oder nur für die Raumheizung, wenn das Warmwasser über erneuerbare Energien läuft. Mit der Basisförderung und zusätzlichen, attraktiven Boni erscheinen die hohe Kosten in neuem Licht.

 

Wie hoch sind die Fördermittel für Erdwärmepumpen?

Für eine Erdwärmepumpe erhalten Sie bis zu 100 Euro pro kWh Nennwärmeleistung. Der Mindestbetrag ist auf 4.500 Euro festgesetzt. Zinsvergünstigte KfW-Kredite erleichtern die energieeffiziente Sanierung von Altbauten. Den Antrag auf Fördermittel stellen Sie nach der detaillierten Energieberatung gemeinsam mit dem beauftragten Sachverständigen.

Zusatzförderung erhöhen die staatlichen Zuschüsse noch weiter, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden: Dazu gehört ein Lastmanagement, ein großer Pufferspeicher und die Kombination mit Solarkollektoren. Auch Solaranlagen für Solarthermie können in Verbindung mit einer Erdwärmepumpe Vorteile bringen. Diese Maßnahmen sind nicht nur ökologisch vorteilhaft. Sie sind auch für den Betreiber in der Regel wirtschaftlich sinnvoll. So erhält der Hausbesitzer mit der Förderung einer Erdwärmepumpe mehrere Vorteile in einem.
 

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Mit Hilfe unserer kostenlosen Fördermittelauskunft können Sie sich alle in Frage kommenden Förderungen für Wärmepumpen aufzeigen lassen.
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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Stockfotos - MG - Fotolia.com

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