Wärmepumpen besonders beliebt im Neubau

Wärmepumpen im Neubau beliebt


Überall in unserer Umgebung ist Wärme gespeichert, die eine Wärmepumpe für das Heizen und die Bereitung von Warmwasser nutzbar macht. Wärme aus Boden, Wasser und Luft statt aus fossilen Brennstoffen, darauf setzen immer mehr Bauherren und machen so aus Umweltwärme Heizwärme. Die neuesten Zahlen vom Statistischen Bundesamt belegen diesen Trend hin zu umweltfreundlichen und zukunftssicheren Heizsystemen.

In exakt 31,4 Prozent der im Jahr 2015 fertig gestellten Wohngebäude wurde eine Wärmepumpe installiert. Damit ist die Wärmepumpe nach Gas-Brennwertheizungen die unangefochtene Nr. 2 im Neubau. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Wärmepumpen-Anteil sogar bei 33,4 Prozent. Noch vor 10 Jahren hat sich nur jeder zwanzigste Bauherr für die Installation einer Wärmepumpe entschieden, heute ist es jeder Dritte. Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. rechnet damit, dass aufgrund der verschärften Anforderungen durch die ENEV 2016 der Marktanteil von Wärmepumpen im Neubau weiter steigen wird. Ab 2021 soll bei neuen Gebäuden der sogenannte Niedrigstenergiegebäude-Standard gelten, was die positive Marktentwicklung bei den Wärmepumpen weiter beflügeln würde. Auch bei immer mehr Modernisierungen kommt die effiziente Wärmepumpen-Technik zum Einsatz, nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Förderung durch das BAFA.

 

Beliebtheit von Wärmepumpen nach Bundesländern

Im Saarland werden Wärmepumpen im Neubau am häufigsten installiert. Der Wärmepumpen-Anteil beträgt 44,1 Prozent. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Sachsen (42,9 Prozent) sowie Baden-Württemberg (41,1 Prozent). Am stärksten wird im Süden und in der Mitte Deutschlands auf das Heizen mit regenerativer Umweltenergie gesetzt. In Baden-Württemberg, Bayern und im Saarland ist die Wärmepumpe schon das am häufigsten installierte Heizsystem im Neubau.

 

Heizen mit einer Wärmepumpe bietet viele Vorteile

Bauherren schätzen die hocheffiziente Arbeitsweise mit der die jährlichen Heizkosten deutlich gesenkt werden können. Die Unabhängigkeit von steigenden Preisen bei fossilen Brennstoffen sowie der Wegfall von Lagerraum für Brennstoffe sind weitere Vorteile. Wärmepumpen sind gut für die Umwelt. Sie nutzen regenerative Energiequellen und verursachen keine CO2-Emissionen vor Ort. Wird die Wärmepumpe mit grünem Strom betrieben, arbeitet eine Wärmepumpe CO2-neutral. Wärmepumpen überzeugen Bauherren mit ihrer innovativen Technik, die nachhaltig Energie und Geld spart. Und mit Wärmepumpen lässt sich nicht nur komfortabel heizen, sondern im Sommer auch die Wohnräume kühlen. Das kann kein anderes Heizsystem.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik/Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Foto: Buderus

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