Wärmepumpen im Neubau beliebt


Fast jeder zweite Bauherr entscheidet sich dafür

Überall in unserer Umgebung ist Wärme gespeichert, die eine Wärmepumpe für das Heizen und die Bereitung von Warmwasser nutzbar macht. Wärme aus Boden, Wasser und Luft statt aus fossilen Brennstoffen, darauf setzen immer mehr Bauherren und machen so aus Umweltwärme Heizwärme. 2017 wurden 78.000 Wärmepumpen in Deutschland installiert, 17,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen belegen den Trend hin zu umweltfreundlichen und zukunftssicheren Heizsystemen.

Fast in jedem zweiten neugebauten Wohngebäude kommt eine Wärmepumpe zum Einsatz. Damit ist die Wärmepumpe nach Gas-Brennwertheizungen die unangefochtene Nr. 2 im Neubau. Noch vor 10 Jahren hat sich nur jeder zwanzigste Bauherr für die Installation einer Wärmepumpe entschieden, heute ist es mit einem Anteil von 42,8 Prozent fast jeder Zweite. Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. rechnet damit, dass aufgrund der verschärften Anforderungen durch die Energieeinsparverordnung und das kommende Gebäudeenergiegesetz der Marktanteil von Wärmepumpen im Neubau weiter steigen wird. Ab 2021 soll bei neuen Gebäuden der sogenannte Niedrigstenergiegebäude-Standard gelten, was die positive Marktentwicklung bei den Wärmepumpen weiter beflügeln würde. Auch bei immer mehr Modernisierungen kommt die effiziente Wärmepumpen-Technik zum Einsatz, nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Förderung durch das BAFA.

 

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Beliebtheit von Wärmepumpen nach Bundesländern

In Baden-Württemberg werden Wärmepumpen im Neubau am häufigsten installiert. Der Wärmepumpen-Anteil beträgt 47,9 Prozent. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen das Saarland (45,5 Prozent) sowie Rheinland-Pfalz (42,2 Prozent). Am stärksten wird im Süden und in der Mitte Deutschlands auf das Heizen mit regenerativer Umweltenergie gesetzt. In vielen Bundesländern ist die Wärmepumpe schon das am häufigsten installierte Heizsystem im Neubau.

 

Heizen mit einer Wärmepumpe bietet viele Vorteile

Bauherren schätzen die hocheffiziente Arbeitsweise, mit der die jährlichen Heizkosten deutlich gesenkt werden können. Die Unabhängigkeit von steigenden Preisen bei fossilen Brennstoffen sowie der Wegfall von Lagerraum für Brennstoffe sind weitere Vorteile. Wärmepumpen sind gut für die Umwelt. Sie nutzen regenerative Energiequellen und verursachen keine CO2-Emissionen vor Ort. Wird die Wärmepumpe mit grünem Strom betrieben, arbeitet eine Wärmepumpe CO2-neutral. Wärmepumpen überzeugen Bauherren mit ihrer innovativen Technik, die nachhaltig Energie und Geld spart. Und mit Wärmepumpen lässt sich nicht nur komfortabel heizen, sondern im Sommer auch die Wohnräume kühlen. Das kann kein anderes Heizsystem.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik/Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Foto: Buderus

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