Besser bekannt unter der Marke Styropor ist Polystyrol der Klassiker unter den Dämmstoffen mit einem sehr breiten Einsatzgebiet. Styropor ist leicht, preisgünstig und lässt sich einfach verarbeiten. Neben weißem Styropor ist am Markt auch graues Polystyrol mit Grafit als Zusatz erhältlich, ein Markenname ist Neopor. Es erreicht bessere Eigenschaften bei der Wärmedämmung.

 

Einsatzbereiche von Styropor (EPS)

Polystyrol Hartschaumplatten

Polystyrol Hartschaumplatten zur Dämmung.

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  Neben der Fassadendämmung (WDVS) kommt der Dämmstoff hauptsächlich in der Dachdämmung zum Einsatz, aber auch bei der Trittschalldämmung oder bei der Dämmung der Kellerdecke.

 

Materialform von Styropor (EPS)

Styropor wird in Platten unterschiedlicher Stärke und Rohdichte angeboten, aber auch lose als Schüttung oder zur Einblasdämmung.

 

Vorteile von Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS)

  • Geringe Wärmeleitfähigkeit (0,032 -0,40 W/m²K)
  • hohe Feuchtebeständigkeit
  • günstige Kosten
  • einfach und überall zu beziehen
  • leichte Verarbeitung

 

Nachteile von Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS)

  • Lediglich Brandschutzklasse B1, B2
  • Dämmstoff auf Erdölbasis mit energieintensivem Herstellprozess

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
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