Rund 32.500 Haushalte haben sich 2015 für einen neuen Pelletofen oder eine neue Pelletheizung entschieden. Prognostiziert waren 40.000 neue Pelletkessel und Pelletöfen. 2014 hatten sich noch 38.500 Haushalte für dieses Heizsystem entschieden. Der massive Preiseinbruch am Ölmarkt hat den Zubau an Pelletfeuerungen stark behindert. Insgesamt sind 390.500 Anlagen Ende 2015 in Betrieb. Für 2016 rechnet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV), dank verbesserter Förderung, mit einer Belebung im Markt für Pelletheizungen und Pelletöfen. Der Geamtbestand an Pelletfeuerungen könnte so bis Jahresende auf knapp 430.000 Anlagen anwachsen.

 

Bei einem Verbrauch von rund 1,86 Millionen Tonnen Holzpellets lag die Produktion mit 2 Millionen Tonnen 2015 ebenfalls hinter den Erwartungen. Gründe hierfür waren neben dem schwachen Neuzuwachs an Feuerungen vor allem das wärmste Jahr seit Aufzeichnungen des Wetterdienstes sowie die fehlende Winterwitterung.

Pelletheizungen und Pelletöfen sind modernste Holzfeuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff ressourcenschonend aus Holzspänen hergestellt wird, die in Sägewerken anfallen. Pelletfeuerungen arbeiten effizient, komfortabel und mit niedrigen Feinstaubemissionen. Deshalb sieht der DEPV in Pellets auch für die Zukunft einen verlässlichen Energieträger, der mit hoher Brennstoffqualität, transparenter Preisentwicklung und breiter Verfügbarkeit am Markt überzeugt.

Pellets liegen im Preisvergleich (Februar 2016) zwischen Erdgas und Heizöl. Für Erdgas zahlten Verbraucher im Durchschnitt 6,47 ct/kWh, für Pellets 4,84 ct/kWh und für Heizöl 3,96 ct/kWh. Dass Qualität weiterhin im Fokus der Branche liegt, belegt die Quote von 99 Prozent Pellets, die aus ENplus-zertifizierten Produktionen stammen.

 

Markt für Pelletheizungen und Pelletöfen im Detail

Markt Pelletheizung 2015

 

Von den 390.000 Anlagen, die laut DEPV Anfang 2015 in Betrieb waren, ist der Großteil der typische Heizkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einer Leistung < 50 kW, von dem rund 246.000 in Betrieb sind. Hierin enthalten sind ebenfalls wasserführende Pelletöfen. Weiterhin stehen in deutschen Wohnzimmern rund 133.000 Pelletöfen (Pelletkaminöfen).

Von größeren Pelletfeuerungen (> 50 kW) sind rund 11.500 Anlagen in Betrieb.

Spitzenreiter bei der Installation von Pelletheizungen und Pelletöfen sind nach wie vor die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg.

Für 2016 rechnet der DEPV mit einer neuerlichen Belebung im Markt und einem Plus von 19.000 Pelletheizungen und wasserführenden Öfen (< 50 kW), 1.000 Pelletheizungen und KWK-Anlagen (> 50 kW) sowie mehr als 18.000 Pelletöfen (Pelletkaminöfen) und damit bis Ende 2016 mit einem kumulierten Anlagenbestand von 430.000 Stück.

 

Einsparpotential ermitteln  

Unser Tipp: Testen Sie doch den kostenlosen Sanierungsrechner und sehen sich Kosten-Nutzen von verschiedenen Heizsystemen im Vergleich an. So können Sie selbst bewerten welche Maßnahme die sinnvollste für Ihr Gebäude ist.

Jetzt Sanierungsrechner starten

 

Weitere Informationen zu Pelletheizungen

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

Installateure für
Pelletheizungen
in Ihrer Nähe finden!

Heizung Produkte

Sie interessieren sich für eine Pelletheizung?

Produkte zur Pelletheizung
Fördermittel

Informationen zu Fördermittel

Fördermittel-Auskunft