Klimaziele erreichen - CO2 reduzieren

 

Von Solarenergie bis zur Haussanierung

Extreme Wetterlagen, anhaltende Dürren und immer weiter schmelzende Gletscher: All das sind Folgen der globalen Klimaerwärmung, die sich auch auf unsere CO2-Emissionen zurückführen lässt. Um den Klimawandel zu begrenzen, sollen die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 sinken. So lautet das langfristige Klimaziel der EU. Erreichen lässt sich das jedoch nur, wenn Politik, Unternehmen und Bürger an einem Strang ziehen. Wir zeigen fünf Maßnahmen, mit denen Hausbesitzer ihren CO2-Ausstoß selbst reduzieren können.

 

Infografik - Klimaziele erreichen

 

Warum müssen wir den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduzieren?

Treibhausgase wirken wie eine Dämmung in unserer Atmosphäre. Sie nehmen von der Erde abgestrahlte Wärme auf und hindern diese daran, in das Weltall zu entweichen. Während der Prozess ganz natürlich und wichtig für das Leben auf der Erde ist, führt zu viel CO2 zu einem globalen Temperaturanstieg.

Soll das Leben auf der Erde auch in Zukunft lebenswert bleiben, müssen wir den menschengemachten Treibhauseffekt verringern und die globale Erwärmung begrenzen. Möglich ist das zum Beispiel mit Maßnahmen an Haus und Heizung, die den Ausstoß an CO2 reduzieren.

Das Gute daran: Diese Maßnahmen schützen nicht nur das Klima. Sie helfen auch dabei, die eigenen Energie- und Heizkosten zu senken.

 

# 1: Alte Heizungspumpen austauschen und Strom sparen

Alte Heizungspumpen laufen ständig mit der gleichen Drehzahl. Sie arbeiten viele Stunden im Jahr und verbrauchen mehr Energie als nötig. Neue Pumpen passen ihre Leistung hingegen an den Wärmebedarf im Haus an. Sie sind mit effizienteren Motoren ausgestattet und verbrauchen weniger Strom. Der Pumpentausch ist daher eine gute Möglichkeit, CO2 zu reduzieren und Energiekosten zu sparen. Er ist vergleichsweise günstig und rechnet sich oft schon nach weniger als fünf Jahren.

Im gleichen Zuge sollten Hausbesitzer übrigens auch einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Die Maßnahme sorgt dafür, dass sich die Heizwärme optimal im Haus verteilt. Die Folge: Mehr Komfort und weiter sinkende CO2-Emissionen.

 

Interessant zu wissen  

Übrigens: Für Pumpentausch und hydraulischen Abgleich gibt es aktuell hohe Zuschüsse vom Staat. Wie hoch diese sind und wie Hausbesitzer die Förderung beantragen können, erfahren Sie hier:  Jetzt informieren

 

# 2: Mit einer Solaranlage den CO2-Ausstoß reduzieren

Die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzt viel Kohlenstoffdioxid frei. Wer den Ausstoß an CO2 reduzieren möchte, sollte daher seinen Brennstoffverbrauch senken. Möglich ist das zum Beispiel mithilfe von Solarthermie. Denn Solaranlagen gewinnen Wärme aus der solaren Strahlung und produzieren selbst keine Schadstoffe. Sie erwärmen das Trinkwasser kostenfrei und können auf Wunsch sogar die Zentralheizung unterstützen. Während Kessel und Solaranlage im Winter gemeinsam heizen, kann die konventionelle Heizung den Sommer über meist ganz ausgeschaltet bleiben. Die Systeme schonen damit nicht nur das Klima: Sie senken auch die Heizkosten.

 

# 3: Weniger Schadstoffe durch Umstellung auf Brennwerttechnik

CO2 reduzieren funktioniert auch mit der Heizung. Und zwar immer dann, wenn Hausbesitzer alte Kessel durch moderne und effiziente Brennwertgeräte ersetzen. Denn die Brennwerttechnik nutzt auch im Abgas verborgene Energie zum Heizen. Sie verbraucht dadurch weniger Gas oder Öl und ermöglicht Einsparungen von bis zu 30 Prozent. Mit dem Brennstoffverbrauch sinkt dabei auch der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid und der eigene CO2-Fußabdruck verkleinert sich.

 

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# 4: Mit Erneuerbaren heizen und viel CO2 reduzieren

Besonders große Einsparpotenziale bietet das Heizen mit erneuerbaren Energien. So zum Beispiel mit Wärmepumpen, die kostenfreie Umweltenergie aus der Luft, der Erde oder dem Wasser mit einem elektrischen Prozess zum Heizen nutzbar machen. Die Geräte sind platzsparend, komfortabel und umweltfreundlich. Sie helfen, den eigenen CO2-Ausstoß zu reduzieren und sogar die Heizkosten zu senken. Ersteres funktioniert dabei vor allem dann, wenn Wärmepumpen mit grünem Strom arbeiten.


Informieren Sie sich hier, wie eine Wärmepumpe funktioniert:

Video von Effizienzhaus-online


# 4a: Weitere Alternative: Heizen mit Biomasse

Eine Alternative ist die Holzheizung, deren CO2-Emission bilanziell bis zu 90 Prozent unter der einer modernen Gasheizung liegt. Der Grund: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der im Laufe seines Lebens viel Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandelt. Nachteilig ist jedoch, dass Holzvergaserkessel einen hohen manuellen Aufwand erfordern und Pelletkessel viel Platz im Haus benötigen.


Unser Tipp: Vergleichen Sie die Schadstoffemissionen verschiedener Heizungsarten miteinander, bevor Sie sich für einen neuen Kessel entscheiden. Einen Überblick verschaffen wir im Beitrag „Heizung Energieträger - eine Klimabilanz“.

 

# 5: Das Haus sanieren und allgemein den Energieverbrauch senken

Wer weniger Energie verbraucht, stößt auch geringere Schadstoffmengen aus. Möchten Hausbesitzer CO2 reduzieren, sollten sie daher zuerst prüfen, ob sich eine energetische Modernisierung am Haus lohnt. Infrage kommen dabei Maßnahmen wie die Fassadendämmung, die Dachdämmung oder die Dämmung der obersten Geschossdecke. Aber auch mit dem Austausch von Fenstern oder Türen erreichen bestehende Häuser eine bessere Energieeffizienzklasse. Der Brennstoffverbrauch fällt geringer aus und die damit verbundenen Schadstoffemissionen sinken spürbar.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

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