Hanf gilt als weltweit älteste Nutzpflanze und kann bei  Neubau und Sanierung als natürlicher Dämmstoff zum optimalen Wärmeschutz eines Hauses beitragen. Für die Dämmstoff-Produktion eignen sich die Fasern und die Schäben (Bruchstücke der Stängelrinde).

 

Einsatzbereiche für Hanfdämmstoff

Hanf als Dämmung

Einbau des Dämmstoffs "Hanf" als Dachdämmung.

Foto: THERMO NATUR

 

Hanf als Dämmstoff kommt vorwiegend bei der Dämmung von Dach und Fassade zum Einsatz sowie bei der Innendämmung und der Dämmung von Trennwänden.

 

Materialform von Hanf als Dämmstoff

Aus den Hanffasern entstehen Dämmvliese, aus den Schäben loses Material für Dämmschüttungen.

 

Vorteile einer Hanfdämmung

  • gute Dämmeigenschaften (Wärmeleitfähigkeit 0,038 – 0,08 W/m²K)
  • hohe Feuchtebeständigkeit
  • guter Schallschutz
  • resistent gegen Schimmel und Schädlingsbefall

 

Nachteile einer Hanfdämmung

  • Baustoffklasse B2

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: www.de.wikipedia.org/wiki/Naturdämmstoff