Eine moderne Gasheizung benötigt zum optimalen Betrieb eine sichere Luftzufuhr ebenso wie ein sicheres Abgassystem. Hierzu gibt es vielfältige Varianten. Eine genaue Abstimmung auf den Wärmeerzeuger ist im Vorfeld deshalb unbedingt erforderlich.

 

Luftzufuhr für die Gasheizung muss gewährleistet sein

Bei der Luftzufuhr für eine Gasheizung unterscheidet man zwischen einem raumluftabhängigen Betrieb und einem raumluftunabhängigen Betrieb. Beim raumluftabhängigen Betrieb entnimmt das Gasgerät die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum. Das kann der Heiz- oder Technikraum sein oder auch das Bad oder die Küche. Selbstverständlich muss der Raum über ausreichende Möglichkeiten der Luftzufuhr verfügen. Beim raumluftunabhängigen Betrieb wird die Verbrennungsluft durch eine Luftzufuhr von Außen sichergestellt. Die Luftzufuhr wird dabei zumeist mit dem Abgassystem kombiniert: Dabei gelangt die Verbrennungsluft durch den Außenring eines so genannten konzentrischen Rohres zum Kessel; die Verbrennungs-Abgase indes strömen vom Kessel weg im inneren Rohr nach außen. Die Vorerwärmung der Verbrennungsluft ist dabei ein weiterer Vorteil. Speziell Gas-Wandgeräte lassen sich beim raumluftunabhängigen Betrieb noch flexibler innerhalb der thermischen Hülle des Gebäudes aufstellen. Der genaue Installationsort ist allerdings abhängig von der möglichen Abgasführung. Steht im Gebäude ein Dachraum zur Verfügung, kann dieser auch als Standort für die neue Gasheizung dienen. Der kurze Weg für die Luftzufuhr und für das Abgassystem ist hier von Vorteil und wirkt speziell im Neubau kostensenkend.

 

Das geeignete Abgassystem für eine moderne Gasheizung

Beim Neubau werden Brennwertgeräte an ein bauaufsichtlich zugelassenes oder CE-gekennzeichnetes Abgassystem angeschlossen, dessen Dimensionierung in der DIN EN 13384 festgelegt ist. Wird eine alte Gasheizung durch eine neue Brennwertheizung ersetzt, dann steht meist auch eine Schornsteinsanierung an. Da moderne Brennwertkessel mit erheblich niedrigeren Abgastemperaturen betrieben werden, ist der alte Schornstein in der Regel viel zu groß im Querschnitt und muss deshalb angepasst werden. Meist geschieht das, indem eine feuchtigkeits- und säurebeständige Abgasleitung mit geringerem Durchmesser in den alten Schornstein eingezogen wird. Zusätzlich muss ein Kondensatablauf im Abgassystem vorgesehen werden.

Kommt die Sanierung des alten Schornsteines zu teuer, ist eine neue, kombinierte Luftzufuhr- und Abgasführung eine Alternative als Abgassystem. Beim konzentrischen Luft-/Abgassystem für raumluftunabhängigen Betrieb umhüllt das größere Luftrohr das kleinere Abgasrohr vollständig und sorgt so für einen sehr sicheren Betrieb. Im Neubau erspart dieses Abgassystem die Installation eines Schornsteins, was zu deutlichen Kosteneinsparungen führt. Die Installation der neuen Gasheizung ist dadurch an jedem beliebigen Platz möglich. Für die optimale Funktion und Betriebssicherheit einer neuen Gasheizung müssen Luftzufuhr und Abgassystem optimal auf den Wärmeerzeuger abgestimmt sein.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
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