Energetische Gebäudesanierung: Neue Studie zeigt die Kosten auf

Kosten für eine energetische Sanierung

Dank Sanierung wird aus jedem Altbau ein Schmuckstück. Aber nicht nur das: Auch bei kleinem Budget können sich die Energieeinsparungen sehen lassen.

 

Kostenplanung für Ihre Altbausanierung

Steigende Energiekosten und stärkeres Umweltbewusstsein motivieren immer mehr Hausbesitzer zu einer energetischen Sanierung. Doch wer Energieeffizienz und Wohnkomfort verbessern will muss auch investieren. Mit welchem Budget unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen umsetzbar sind und wie viel Energie man sparen kann, zeigen aktuelle Studien wie z.B. die aktuelle IWU-Studie: Schon mit kleinem Budget können Hausbesitzer viel bewirken, denn auch kleine Maßnahmen senken die Energiekosten.

 

Die energetische Gebäudesanierung loht sich: Für Ihren Geldbeutel und die Umwelt!

Das Beispiel Heizöl zeigt es deutlich: Mit einem Preisanstieg von 2002 bis 2012 um rund elf Prozent pro Jahr schießen die Energiepreise stetig in die Höhe. Doch der Mehrbelastung durch immer teurere Energiekosten können Hausbesitzer entgegenwirken: So ist ein möglichst geringer Energieverbrauch der beste Garant für niedrige Energiekosten. Wer sein Haus frühzeitig mit einer Sanierung energetisch auf den neusten Stand bringt, profitiert nicht nur von niedrigeren Heizkostenrechnungen – auch steigen der Immobilienwert und der Wohnkomfort. Wer die Sanierung dann noch richtig plant und mehrere Maßnahmen kombiniert, verhindert Mehrfachausgaben. So ist ein neuer Außenputz zusammen mit einer Fassadendämmung sinnvoll und kostensparend.

 

Die Studie: Sanierung maßgeschneidert für jeden Geldbeutel

Doch wie hoch muss das Budget für die Sanierung sein? Eine Studie des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) für den Verband der Privaten Bausparkassen liefert Hausbesitzern erste Anhaltspunkte. Je nach Baujahr und Gebäudetyp – vom freistehenden Einfamilienhaus bis zur Doppelhaushälfte – können Hausbesitzer verschiedene Hausdatenblätter der Studie abfragen: Diese nehmen einzelne Sanierungsmaßnahmen an Beispielhäusern unter die Lupe: Dachdämmung, Dachbodendämmung, Fassadendämmung, Dämmung der Kellerdecke sowie Fenstertausch und Heizungstausch. Je nach Budgetklasse – bis 10.000 Euro, bis 30.000 Euro oder bis 50.000 Euro – wird herausgestellt, welche Sanierungsmaßnahmen Hausbesitzer umsetzen könnten.

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Das Beispiel Heizöl zeigt es deutlich: Mit einem Preisanstieg von 2002 bis 2012 um rund elf Prozent pro Jahr schießen die Energiepreise stetig in die Höhe. Doch der Mehrbelastung durch immer teurere Energiekosten können Hausbesitzer entgegenwirken: So ist ein möglichst geringer Energieverbrauch der beste Garant für niedrige Energiekosten. Wer sein Haus frühzeitig mit einer Sanierung energetisch auf den neusten Stand bringt, profitiert nicht nur von niedrigeren Heizkostenrechnungen – auch steigen der Immobilienwert und der Wohnkomfort. Wer die Sanierung dann noch richtig plant und mehrere Maßnahmen kombiniert, verhindert Mehrfachausgaben. So ist ein neuer Außenputz zusammen mit einer Fassadendämmung sinnvoll und kostensparend.

 

Energetische Gebäudesanierung mit unterschiedlichen Budgets: das kostet Energieeffizienz

Mit einem Budget bis 10.000 Euro sind nur ein oder zwei Sanierungsmaßnahmen möglich: So kann eine Dämmung der obersten Geschossdecke in einem Einfamilienhaus mit knapp 200 Quadratmetern (Baujahr: 1979 bis 1983) eine mittlere Kostenersparnis von rund 190 Euro pro Jahr einbringen (über 25 Jahre gerechnet) – bei Sanierungskosten von etwas über 1.300 Euro. Die Dämmung der Kellerdecke bringt bei Kosten von rund 4.900 Euro eine Ersparnis von knapp 220 Euro pro Jahr.

Mit einem Budget bis 30.000 Euro kann bei gleichem Haustyp zusätzlich eine neue Heizung (Gas-Brennwerttechnik) inklusive Schornsteinsanierung und neuem Speicher installiert werden – ergänzt um den nachträglichen Einbau einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung. Bei Gesamtkosten von rund 17.700 Euro zeigt sich hierbei eine Kostenersparnis von 1.100 Euro pro Jahr. In der Budgetklasse bis 50.000 Euro kann daneben eine ohnehin erforderliche umfassende Putzsanierung mit der Aufbringung eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) kombiniert werden. Bei Sanierungskosten von knapp 19.000 Euro steht dann eine mittlere Kostenersparnis pro Jahr von rund 480 Euro gegenüber.

 

Auf einen Blick: Beispiel Einfamilienhaus 1979 bis 1983 erbaut, 196 qm

Einzelmaßnahme Investitionskosten

Ersparnis im Jahr

Dämmung oberste Geschossdecke 1.328 Euro 188 Euro
Zusätzliches Wärmedämmverbundsystem auf Altputz im Zuge einer Putzsanierung 18.872 Euro 476 Euro
Dämmung der Kellerdecke 4.915 Euro 217 Euro
Fenstertausch: Zweischeiben-Wärmeschutzglas 14.924 Euro 195 Euro
Neue Heizung (Gas-BW) inkl. Solaranlage, neuem Speicher und Schornsteinsanierung 17.725 Euro 1.076 Euro

 

Energetische Gebäudesanierung für Profis: Denkmalgeschütztes Haus sanieren

Egal ob Fachwerk-Bauernhof, altes Landgut oder die Gründerzeitvilla in der Stadt, denkmalgeschützte Gebäude müssen mit einer energetischen Sanierung unbedingt energieeffizienter gemacht werden. Hierbei müssen Sie sich aber stets auf professionelle Hilfe verlassen können. Nur wenn ein Energieberater für Baudenkmale Bau und Planung begleitet können Sie auf diverse Fördermittel beim modernisieren zurückgreifen. Wichtig: Alle Sanierungsmaßnahmen egal ob Dachsanierung oder Kellerdämmung müssen mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde besprochen werden. Wenn Sie mit verlässlichen Partnern zusammenarbeiten kann auch Ihre Traumimmobilie energieeffizienter und wirtschaftlich nutzbarer gemacht werden.

 

Informationen zur Studie und die Hausdatenblätter für Baujahre, Haustypen und Budgetgruppen finden Hausbesitzer unter http://www.bausparkassen.de/fileadmin/user_upload/pdf_service/Endbericht_Energetische_Sanierung_Dez2013.pdf.
 

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Quelle: Verband der Privaten Bausparkassen e.V. / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: artush - Fotolia.com

 

 

 

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