Die Energie aus der Sonne ist kostenlos und überall verfügbar. Mit modernen Verfahren und Technologien für Photovoltaik und Solarthermie lässt sich auch in Mitteleuropa effektiv Wärme und Strom aus Sonnenstrahlung gewinnen. Lesen Sie auf Effizienzhaus-online, wie Sie mit Solaranlagen Geld sparen und die Umwelt entlasten!

 

Zum modernen Energiemix gehört Solarenergie

Solaranlagen haben einen festen Platz im modernen Energiemix. Sie entlasten die Umwelt, weil sie ohne CO2-Ausstoß Strom oder Wärme aus erneuerbaren Energiequellen produzieren. Die energetische Amortisation einer Solaranlage erfolgt im Durchschnitt schon im zweiten Jahr. Dann hat sie mehr Energie erzeugt oder in Form fossiler Brennstoffe eingespart, als für ihre Herstellung und Montage nötig war. Auch bei der moderaten Sonnenstrahlung in Mitteleuropa ist das ein deutlicher Gewinn für das Klima.

Bauherren setzen Solaranlagen häufig ein, wenn ein KfW Effizienzhaus-Standard erreicht werden soll. Die staatliche Förderung verstärkt noch den finanziellen Anreiz, mit einer Solaranlage die Energiekosten zu reduzieren. Finanziell amortisieren sich Photovoltaik- und Solarthermieanlagen oft schon nach acht bis zehn Jahren. Danach erzeugen sie bis zum Ende ihrer Lebenszeit klimaneutral und fast kostenlos Strom und Wärme.

 

Die Funktion von Solarmodulen

Photovoltaik steht für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Das geschieht in den Halbleitern der Solarmodule. Es gibt sie in unterschiedlichen Bauarten und Prinzipien. Mono- und polykristalline Solarzellen mit Wafern aus Silizium sind derzeit noch am weitesten verbreitet. Dünnschichtmodule reichen nicht an den Wirkungsgrad der kristallinen Module heran. Sie haben allerdings eine Reihe von Vorteilen: Sie sind deutlich günstiger in der Herstellung und haben eine höhere Ausbeute bei diffusem Licht und indirekter Sonneneinstrahlung.

Der erzeugte Strom kann ins Netz eingespeist werden. Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung sinkt zwar kontinuierlich. Doch sie garantiert nach wie vor einen rentablen Betrieb von Photovoltaik-Solaranlagen. Höhere Vorteile haben Hausbesitzer, die den erzeugten Strom selbst nutzen. Die Kosten pro Kilowattstunde, die nicht aus dem Netz bezogen werden müssen, liegen noch einmal deutlich höher, als die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom.

 

Mit Solarthermie heizen Sie mit Sonnenenergie

Solarthermie steht für die Technik, mit der Sie die Wärmestrahlung der Sonne nutzbar machen. Dafür kommen Kollektoren zum Einsatz, die mit einer frostsicheren Solarflüssigkeit (meist ein Wasser-Alkohol-Gemisch) gefüllt sind. Im Kollektor erwärmt sich die Flüssigkeit. Eine Umwälzpumpe lässt das Wasser zirkulieren. Über einen Wärmetauscher sorgt die Wärmeenergie aus der Solaranlage für die Erwärmung des Trinkwassers und kann auch die Heizung unterstüzten. Das spart Verbrauchskosten der Hauptheizung in Höhe von bis zu 30 Prozent.

 

Voraussetzungen und Installation von Solaranlagen

Aufdach-Solaranlagen eignen sich für Standorte, die ausreichend sonnig sind. Ideal ist ein unverbauter Standort mit Süd-Ausrichtung. Das Dach muss stabil genug sein, um Kollektoren, Halterungen und weitere Komponenten sicher tragen zu können. Schließlich muss vor allem im Fall von Solarthermie die übrige Haustechnik gut auf die Solaranlage abgestimmt sein. Weitere Informationen zur Installation einer Solar- und Photovoltaik-Anlage finden Sie in unserem Artikel "Solaranlagen installieren".

Solarthermie-Anlagen werden bei der Altbau-Sanierung gern mit Gasheizungen oder Ölheizungen kombiniert. Auch eine Pelletheizung kann von der Heizungsunterstützung durch Sonnenenergie profitieren. Wichtig ist ein geeigneter Solarspeicher: Ein einfacher Pufferspeicher oder ein moderner Schichtenladespeicher mit ausreichender Kapazität hält die erzeugte Wärme bis zur Nutzung vor. Photovoltaik ist nicht nur ein eigenes Kraftwerk auf dem Dach. Die Technik kann auch ein idealer Partner für Wärmepumpen sein. Deren Kompressor braucht Strom, der mit einer Solaranlage CO2-neutral und kostengünstig bereitgestellt wird.

Welche Anlage für Ihr Haus die sinnvollste Lösung ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Vom Standort über die vorhandene Heizanlage bis zur Gebäudedämmung und der individuellen Nutzung. Mit der Begleitung durch einen fachkundigen Installateur gehen Sie sicher, dass von der Planung bis zur Montage jeder Schritt stimmig ist.

Kosten, Amortisierung und Förderung von Solaranlagen

Die Kosten einer Solaranlage beginnen bei ca. 4.000 Euro für eine einfache Solarthermie-Anlage für ein kleines Einfamilienhaus. Wenn die Solaranlage auch Heizungsunterstützung leisten soll, können Sie mit etwa 8.000 Euro rechnen. Die Amortisationszeit richtet sich nach der Einsparung bei den Heizkosten. Amortisationszeiten von 14 Jahren und weniger sind mit Heizungsunterstützung erreichbar. Bei reiner Warmwasserbereitung dauert es noch etwas länger, bis sich Ihre Investition finanziell auszahlt.

Bei Photovoltaik hängt der Preis von der installierten Fläche ab, die unterschiedlich ausfallen kann. Durch ihren niedrigen Preis sind Dünnschichtmodule in der Regel die beste Wahl für ein Einfamilienhaus. Eine Fläche mit Nennleistung von 1 kWp, das heißt eine Kilowattstunde Peak-Leistung, kostet aktuell rund 1.500 Euro mit weiter fallender Preistendenz. Die Amortisationszeit hängt von den Verhältnissen vor Ort und der Nutzungsweise ab. Sie liegt auch bei Fremdfinanzierung selten über 14 Jahren und kann in günstigen Fällen auch weit unter zehn Jahren betragen.

 

Interessant zu wissen  

Weitere Informationen zur Kosten einer Solaranlage finden Sie in unserem Artikel Solarthermie Kosten, Preise, Amortisation.

Fördermittel für Solarenergie

In jedem Fall können Bauherren von staatlichen Fördermitteln profitieren. Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse gibt es sowohl für Photovoltaik als auch für Solarthermie. Hier ist die Förderung für Anlagen mit Heizungsunterstützung allerdings deutlich attraktiver.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: reimax16 - Fotolia.com

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