Die Holzheizung ist ein wichtiges Element für die Senkung der CO2-Emissionen in Deutschland. Immer mehr Nutzer ziehen den Umstieg auf saubere Biomasse-Kessel in Betracht. Pellets haben dabei viele Vorteile und spielen neben Scheitholz und Hackschnitzeln eine bedeutende Rolle auf dem Markt der erneuerbaren Brennstoffe. Lesen Sie bei Effizienzhaus-online mehr über die Stärken der modernen Heiztechnik!

 

Was sind Pellets eigentlich?

Als Brennstoff für die Pelletheizung dominieren die Holzpellets. Sie bestehen aus Säge- und Hobelmehl. Ihre Herstellung erfolgt in enger Partnerschaft mit der holzverarbeitenden Industrie.
Da Holzpellets in der Regel nicht aus hochwertigem Stammholz hergestellt werden, stehen sie für eine effiziente Ressourcennutzung. Neben Holzmehl kommen viele andere pflanzliche Reststoffe aus unterschiedlichen Industrien in Frage: Halme, Torf, Kokosnussschalen oder Olivenkerne können die Quelle für Pellets als Brennstoff sein.

 

Herstellung mit guter Energiebilanz

Die Herstellung erfolgt in der Regel nahe der Rohstoffquelle. Geringe Transportwege sind umweltfreundlich und dienen einer guten Gesamtenergiebilanz. Eine Pelletpresse bringt das Schüttgut nicht nur in Form. Sie erhitzt die gepressten Rohstoffe auch, um enthaltene, natürliche Bindemittel zu aktivieren. So müssen für die Formhaltigkeit nur 0,2 bis 2 % weitere, natürliche Bindemittel wie Stärke oder Melasse zugesetzt werden.
Bei gut getrockneten Ausgangsstoffen werden ca. 2,7 % des Energiegehalts der Brennstoffe für die Herstellung verbraucht. Dagegen erfordert die Pelletierung bei feuchtem Waldrestholz und frischem Kronenholz deutlich mehr Energie. Diese Rohstoffe sind deswegen besser für die Gewinnung von Hackschnitzeln und Scheitholz geeignet.

 

Brennwert und Heizwert von Pellets

Ein Kilogramm Holzpellets besitzen einen Heizwert von etwa 4,8 kWh. Das ist rund die Hälfte der Wärmeenergie, die Sie durch die Verbrennung von einem Liter Heizöl erhalten. Bei einem angenommenem Heizenergiebedarf von 20.000 kWh pro Jahr liegt der Pelletsverbrauch daher bei etwas mehr als 4 Tonnen pro Heizsaison. Das entspricht einem Volumen von gut 6 Kubikmetern plus einer angemessenen Reserve, das als Lager zur Verfügung stehen sollte.

 

Heizen mit Pellets

Der Pelletheizkessel ist eine komfortable Heizungslösung mit automatischer Beschickung und hocheffizienter, automatisch geregelter Verbrennung. Diese Form der Holzheizung erreicht gute Wirkungsgrade mit Brennwerttechnik und punktet vor allem mit ihrer nahezu CO2-neutralen Arbeitsweise.
Die Anlage ist allerdings relativ teuer in der Anschaffung und benötigt mehr Lagerraum, als die gleiche Energiemenge in Form von Heizöl. Mit Blick auf die zukünftig zu erwartenden Preistendenzen gelten Pelletkessel als zukunftssichere Investition, die sich langfristig auszahlt.
Ein Pellet-Kaminofen ist eine kompakte und preiswerte Lösung für die Nutzung des komfortablen, erneuerbaren Brennstoffs. Als freistehender oder wasserführender Pelletofen gibt es die populären Heizgeräte in vielen Varianten: Günstig, schick und einfach zu installieren.

 

Die Heizkosten mit Pellets

Die Pelletheizungen sind eine vergleichsweise junge Heiztechnik. Durch die intensive Entwicklung der Nachfrage sind die Kosten für Holzpellets in der Anfangszeit stark gestiegen. Doch in den vergangen 10 Jahren bewegte sich der Preis für Pellets stabil um die Marke von 250 Euro pro Tonne. Mit ca. 5 Cent pro kWh liegt er damit unter den fossilen Energieträgern. Es besteht Grund zu der Erwartung, dass sich das auch langfristig nicht ändern wird.
Für den Preis ist die Liefermenge wichtig. So erhalten Sie 5 Tonnen zu relativ günstigen Preisen. Kleine Mengen unter 2 Tonnen und Sackware liegen mit über 300 Euro pro Tonne deutlich darüber.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
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