Heizen mit Holz

Heizen mit Holzpellets wird immer beliebter – und durch staatliche Förderung besonders attraktiv.

 

Mehr Förderanträge für Holzheizungen im Jahr 2018

Biomasse ist beim Heizen voll im Trend: Sie entlastet die Umwelt, ist regenerativ und zudem auch günstiger als Gas oder Öl. Das alles spricht für ein wachsendes Interesse am Heizen mit Holz, das sich auch in den Antragszahlen des BAFA widerspiegelt. Denn diese stiegen von 2017 zu 2018 um rund 30 Prozent an. Nutzen Sie die hohe Förderung im BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ und profitieren von den Vorteilen einer Holzheizung.

 

Biomasseheizungen sind effizient, sauber und immer beliebter

Biomasseheizungen verbrennen Holzscheite, Pellets oder Hackschnitzel. Sie setzen somit auf den regenerativen Energieträger Holz, der meist sogar aus der eigenen Region stammt. Durch die stetige Weiterentwicklung der Technik erreichen die Wärmeerzeuger heute eine besonders hohe Effizienz. Sie nutzen die eingesetzten Brennstoffe bestmöglich aus und arbeiten mit geringen Emissionen. Letzteres erreichen sie durch moderne Filter, die Feinstaub zuverlässig aus dem Abgas entfernen.

Dass sich immer mehr Deutsche für das Heizen mit Holz interessieren, zeigte zuletzt die Förderstatistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von Ende 2018. Das BAFA vergibt hohe Zuschüsse für Pelletheizungen, Scheitholzvergaserkessel sowie Holzhackschnitzelanlagen und verzeichnete von 2017 zu 2018 einen Zuwachs der Antragszahlen um rund 30 Prozent. Beantragten 2017 noch rund 28.800 Haushalte Fördermittel für eine Biomasseheizung, waren es 2018 bereits knapp 37.500.

 

Förderung für die Holzheizung: attraktive Zuschüsse

Wer sich für das Heizen mit Holz interessiert, bekommt hohe Zuschüsse über das BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Und das bei Neubau- und Sanierungsvorhaben. Mit welchen Summen Bauherren und Hausbesitzer dabei rechnen können, zeigt die folgende Tabelle im Überblick: 

 

Biomasseheizung Fördermittel
Pelletofen mit Wassertasche mindestens 2.000 Euro
Pelletkessel mindestens 3.000 Euro
Hackschnitzelkessel mindestens 3.500 Euro
Holzvergaserkessel mindestens 2.000 Euro
Kombiheizung (Pellet-/Hackschnitzel und Scheitholz mindestens 5.000 Euro
Partikelabschneider zum Nachrüsten mindestens 2.000 Euro

 

Sind neue Holzheizungen mit Brennwerttechnik oder einem Partikelabscheider ausgestattet, fallen die Zuschüsse höher aus. Mehr Geld gibt es auch dann, wenn Sanierer im Zuge der Heizungssanierung:

•    eine Solaranlage einbauen
•    ihr Haus energetisch sanieren
•    die alte Heiztechnik optimieren

Neben der Förderung vom BAFA vergibt auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Darlehen mit dem Programm 167. Die Kredite lassen sich mit den BAFA-Zuschüssen kombinieren und unterstützen bei der Finanzierung der Anschaffungskosten einer Biomasseheizung im Bestand. Hinzu kommen auch Zuschüsse auf Landes- und Kommunalebene, die sich in vielen Fällen ebenfalls mit den Mitteln aus dem Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ kombinieren lassen.

 

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Welche Holzheizung ist die Richtige?

Holzöfen, Pelletkessel oder Holzvergaser: Die Auswahl an Holzheizungen ist heute besonders groß. Welcher Kessel der Richtige ist, hängt dabei vor allem von den örtlichen Gegebenheiten ab. Wer ausreichend Zeit zum Nachlegen der Holzscheite und genügend Platz für ein Brennholzlager hat, ist mit einer Holzvergaserheizung gut beraten. Die Kessel sind vergleichsweise günstig und arbeiten durch den sogenannten unteren Abbrand besonders sauber sowie effizient.

Bauherren und Hausbesitzer, die nach einer vollautomatischen Holzheizung suchen, finden hingegen im Pelletkessel die beste Lösung. Die Heizgeräte verbrennen gepresste Holzstäbchen und erreichen heute besonders hohe Wirkungsgrade. Sie arbeiten fast ohne manuelles Zutun und somit genauso komfortabel wie eine konventionelle Gas- oder Ölheizung. Einziger Nachteil: Kessel und Brennstofflager setzen ausreichend Platz im Haus voraus.

Ist die alte Heizung noch intakt, müssen Hausbesitzer nicht gänzlich auf diese verzichten. Denn dann können Sie auch einen Pelletofen, einen Holzofen oder einen Kaminofen kaufen. Alle drei zählen zu den sogenannten Einzelraumfeuerstätten, die die Wärme der Verbrennung vorrangig an den Aufstellraum abgeben. Ausgestattet mit einer Wassertasche speisen sie die regenerativ erzeugte Wärme aber auch in die Zentralheizung ein.

 

Alte Kamine vor dem Feinstaub-Aus retten

Ein Nachteil vom Heizen mit Holz sind die höheren Feinstaubemissionen, die vor allem bei älteren Kaminen und Öfen entstehen. Wer befürchtet, dass der Ofen bei Feinstaubalarm in Zukunft ausbleiben muss, kann den Heizeinsatz in Kamin oder Holzofen austauschen oder einen Partikelfilter nachrüsten. Die Heizgeräte arbeiten damit effizienter und belastet die Umwelt weniger.

 

Interessant zu wissen  

Sie betreiben einen Kamin, der die Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung nicht mehr einhält?
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Quelle: BAFA / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: maho - Fotolia.com

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