Heizen mit Holz immer beliebter

Heizen mit Holz

Heizen mit Holzpellets wird immer beliebter – und durch staatliche Förderung besonders attraktiv.

 

Hohe staatliche Förderung für Biomasseheizungen

Biomasse ist beim Heizen voll im Trend: Viele Hausbesitzer wollen unabhängig sein von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas und setzen bei der Heizung auf nachwachsende Rohstoffe. Mit ein Grund für den Boom bei Pelletheizung, Scheitholzvergaserkessel und Co ist die staatliche Förderung. Diese "Prämie" für die Holzheizung sollten sich Hausbesitzer nicht entgehen lassen.

Wem der Begriff Biomasseheizung nichts sagt: Darunter werden Pelletheizungen, Scheitholzvergaserkessel und Holzhackschnitzelanlagen zusammengefasst. Die Förderung für eine solche neue Heizung kommt aus verschiedenen Töpfen. In erster Linie ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu nennen, das viele nur unter dem Kürzel BAfA kennen. Allein das BAfA hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 400.000 solche Holzheizungen gefördert. Und auch die KfW setzt Anreize mit Förderung: Im Programm 167 Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit vergibt sie zinsgünstige Kredite für die Umstellung der Heizung auf Biomasse. Dazu kommen in vielen Regionen noch Zuschüsse auf Landes- und Kommunalebene, die sich oft mit der BAfA-Förderung kombinieren lassen und so für einen nennenswerten Zuschuss für Hausbesitzer sorgen.

 

Förderung für die Holzheizung: attraktive Zuschüsse

Allein schon die BAfA-Förderung ist für Hauseigentümer interessant. Sie können einen Zuschuss zwischen 2.500 Euro und 3.600 Euro erhalten, wenn sie ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine Pelletheizung austauschen. Scheitholzvergaserkessel oder Holzhackschnitzelanlagen werden mit 1.400 Euro gefördert. Wird zusätzlich auch eine Solarthermie-Anlage installiert, gibt es eine Bonusförderung von 500 Euro. Doch damit sie diese Förderung erhalten, müssen Hausbesitzer die technischen Anforderungen genau beachten.

Wie viel Förderung Sie genau für Ihre Biomasseheizung erhalten, erfahren Sie in der Fördermittelauskunft.

 

Pelletheizung oder besser Scheitholzvergaserkessel?

Vor allem Pelletheizungen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Das liegt unter anderem daran, dass die Holzpellets umweltfreundlich aus den Resten der Holzproduktion hergestellt werden können. Doch egal ob Pelletheizung, Scheitholzvergaserkessel oder Holzhackschnitzelanlage: Wer sich für eine Holzheizung interessiert, muss heute keine Sorge mehr vor großem Arbeitsaufwand haben. Denn alle diese Heizungen arbeiten inzwischen vollautomatisch und bieten damit auch den gleichen Wohnkomfort, wie die klassischen Heizungen. Kombiniert werden die Holzheizungen in der Regel mit einem Pufferspeicher, also einem wärmeisolierten Warmwasserbehälter. Hier wird das bereitgestellte Warmwasser gespeichert, damit es später in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu Pellet- und Holzheizungen

 

Quelle: BAfA / Bosch Thermotechnik GmbH
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