2020: Heizeinsätze bei Kaminen und Heizöfen erneuern

Heizeinsätze bei alten Kaminen und Heizöfen erneuern

 

 

Gesetzgeber setzt Fristen / Heizungs-Austausch-Tool verschafft Überblick

Kamin- und Kachelöfen schaffen natürliche Wärme. Doch mit dem knisternden Spiel der Flammen stoßen alte Öfen viele Schadstoffen aus. Um die Umwelt zu schonen, zieht der Gesetzgeber diese Zug um Zug aus dem Verkehr. In den kommenden Jahren müssen Öfen, die die geforderten Grenzwerte für Emissionen überschreiten, entweder stillgelegt oder nachgerüstet werden. Einen schnellen Überblick, welche Geräte betroffen sind, gibt das Heizeinsatz-Austausch-Tool von Buderus.

Überprüfen Sie hier, ob Ihr Ofen betroffen ist

 

Gesetzliche Grundlage ist die Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Überschreitet ein Kamin- oder Kachelofen die Grenzwerte (0,15 Gramm Feinstaub sowie 4 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter), verweigert der Schornsteinfeger die Betriebserlaubnis. Betroffen sind bis Ende 2020 bereits Öfen bis zum Baujahr 1994. Ende 2024 stehen dann alle Öfen auf dem Prüfstand, die spätestens am 21. März 2010 gefertigt wurden.

Besitzer von älteren Kamin- oder Kachelöfen sollten allerdings schon jetzt über einen Austausch nachdenken. Denn neue Öfen schonen nicht nur die Umwelt, sie arbeiten auch effizienter. Der Brennstoffverbrauch sinkt und die Heizkosten fallen geringer aus. Erhältlich sind moderne Heizeinsätze dabei für Scheitholz, Holzbriketts oder Braunkohlebriketts. Wer besonders komfortabel heizen möchte, findet darüber hinaus auch Feuerstellen zur Verbrennung von Pellets, Erdgas oder Heizöl.

 

 

 

Viele Vorteile: Der Austausch alter Heizeinsätze lohnt sich

Neue Heizeinsätze lassen sich vor Ort einfach einbauen. Denn sie haben die gleichen Abmessungen wie alte Geräte. Selbst ein Wechsel des Herstellers stellt in der Regel kein Problem dar.

Wer sich für einen Einsatz im alten Ofen entscheidet, senkt damit aber nicht nur die Emissionswerte, die bei neuen Geräten deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen liegen. Die moderne Heiztechnik nutzt die eingesetzten Brennstoffe auch besser aus. Sie ermöglicht einen optimalen Abbrand und somit eine höhere Effizienz. Zudem sind die Glasscheiben meist größer. Sie bieten einen Panoramablick auf das romantisch lodernde Feuer und bleiben dank Doppelverglasung und ausgefeilter Luftführung länger sauber.

 

Schnell informieren mit dem Heizeinsatz-Austauschtool

Wer wissen möchte, ob sein alter Kachelofen, Putzofen, Öl- oder Gas-Heizeinsatz bereits von den gesetzlichen Austauschfristen betroffen ist, bringt das mit dem Heizeinsatz-Austauschtool von Buderus schnell in Erfahrung. Das kostenfreie Werkzeug hilft außerdem dabei, einen passenden neuen Heizeinsatz zu finden. Daneben empfiehlt es geeignete Fachbetriebe aus der Region, die rund um den Austausch beraten, ein konkretes Angebot erstellen und den neuen Heizeinsatz fachgerecht installieren.

 

Zum Heizeinsatz-Austausch-Tool

 

Quelle/Foto: Bosch Thermotechnik GmbH