Gasleitung

Gasleitung als Voraussetzung für die Gasheizung

Um mit Gas zu heizen, muss das Haus an die öffentliche Gasleitung angeschlossen sein. Die Versorgung ist prinzipiell deutschlandweit sehr gut ausgebaut. Regional kann es jedoch zu Engpässen kommen. Informieren Sie sich hier über die Funktion und den Ausbau von Gasleitungen.

 

Alle Fakten über die Gasleitung

Die Gasleitung liegt unter der Erde, lässt sich an ihrer gelben Farbe erkennen, und versorgt die angeschlossenen Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Gas. Das kann Erd- oder Biogas sein, abhängig davon, welche Art in der Region oder Kommune verfügbar ist. Das Gas wird von einer Verteilerstelle über die Leitung zu den Anschlussstellen transportiert. Gas ist eine der gängigsten Heizarten und Gasleitungen sind daher nahezu flächendeckend vorhanden – aber eben nur nahezu. Ist Ihr Haus nicht an die öffentliche Gasversorgung angeschlossen, stellt sich die Frage, wer für den Weiterbau und den Anschluss zuständig ist.


Der Ausbau der Gasleitung: Zuständigkeiten und Ansprechpartner

Wenn Sie Ihr Haus mit einer Gasheizung ausstatten möchten, ist die Voraussetzung, dass die Leitung unmittelbar bis zu Ihrem Haus verlegt ist. Ist das nicht der Fall, sind die Städte oder Kommunen beziehungsweise die lokalen Versorger Ihr Ansprechpartner. Ob diese den Ausbau tatsächlich vornehmen, ist in der Regel eine Frage des Bedarfs. Sind Sie der Einzige, für den die Leitung verlängert werden soll, müssen Sie meist eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen. In ländlichen Regionen ist oft kein Anschluss möglich. Anders sieht es aus, wenn ganze Häuserblocks oder mehrere Einfamilienhäuser an die Gasversorgung angeschlossen werden möchten. In diesem Fall stehen die Chancen wesentlich besser.


Gesetzliche Vorschriften für die Gasleitung beachten

Ob der Ausbau der Gasleitung genehmigt wird, hängt auch von einigen gesetzlichen Vorschriften ab. So müssen die Leitungswege beispielsweise frei von Lasten sein – das ist nicht überall der Fall. Sind alle Bedingungen erfüllt, legt der Versorger beziehungsweise die Kommune die Leitung bis zum Hausanschluss.

 

Kosten für den Gasanschluss

Rechnen Sie hier mit Kosten für den Gasanschluss von ca. 2.500 Euro. Der Einbau des Zählers sowie die Inbetriebnahme rechnet der Netzbetreiber gesondert ab. Von diesem Punkt an ist der Hausbesitzer zuständig: Der Bau der Leitungen innerhalb des Hauses wird von ihm beauftragt. Hierbei ist auch auf die regelmäßige Dichtheitsprüfung zu achten. Nach Bauabnahme der Leitung ist eine solche Prüfung gesetzlich vorgeschrieben – danach jedoch nicht mehr. Es ist empfehlenswert, eine Gasleistung innerhalb des Hauses spätestens alle zwölf Jahre auf Funktionsfähigkeit zu überprüfen.


Keine Gasleitung möglich? Das sind die Alternativen

Wird der Ausbau der Gasleitung nicht genehmigt, kann Flüssiggas eine Alternative sein. Allerdings ist für den dafür notwendigen Tank viel Platz notwendig. Wenn Sie lediglich mit Gas kochen möchten, können Sie auf Flüssiggaskartuschen zurückgreifen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: fotolia.com - photo 5000

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