Tipps für Photovoltaik

Gut, wenn der Fachbetrieb Hand anlegt: Photovoltaik-Module sollten regelmäßig überprüft werden, damit der maximale Solarertrag garantiert ist.

 

Sechs Tipps für den Frühjahrscheck der Photovoltaik-Anlage

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – gerade bei der Photovoltaik-Anlage! Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, sollten diese regelmäßig kontrollieren, denn Schmutz und Schäden können den solaren Ertrag erheblich reduzieren. Dafür ist der Frühling genau die richtige Zeit! Mit diesen sechs Tipps machen Hausbesitzer ihre Photovoltaik-Anlage fit für die warme Jahreszeit.

 

Die Tage werden länger und die Sonnenstunden nehmen zu: Die Hauptsaison für die Photovoltaik-Anlage beginnt. Damit die Energie der Sonne optimal genutzt werden kann, sollten Hausbesitzer ihre Solaranlage regelmäßig überprüfen. Zwar gelten Photovoltaik-Anlagen als langlebig und wartungsarm – dennoch sollte die Funktionsfähigkeit von Zeit zu Zeit unter die Lupe genommen werden. So ist sichergestellt, dass die Anlage über ihre gesamte Lebensdauer die maximale Strommenge produziert und auch in diesem Sommer einwandfrei funktioniert.

 

Tipp 1: Regelmäßig kontrollieren!

Wie bei allen Elektroanlagen empfehlen Experten auch bei Photovoltaik-Anlagen regelmäßige Kontrollen. In Betrieben sind diese sogar vorgeschrieben. Hier müssen Solaranlagen mindestens alle vier Jahre durch den Experten auf die elektrische Sicherheit überprüft werden. Wer also sowieso einen Profi für den Frühjahrscheck beauftragt, kann die elektrische Sicherheit gleich mit abklären lassen.

 

Tipp 2: Vorjahreswerte vergleichen!

Um Ertragseinbußen bei der Photovoltaik vorzubeugen, sollten Hausbesitzer den aktuellen Ertrag der Solaranlage mit denen aus den Vorjahren vergleichen. Dies lässt sich am einfachsten anhand der Abrechnungen überprüfen. Alternativ ermitteln auch elektronische Helfer wie Energiemanagementsysteme den genauen Solarertrag. Experten empfehlen auch einen Blick auf den Wechselrichter, denn viele dieser Wandler zeichnen Stromerzeugungsdaten über einen längeren Zeitraum auf.

 

Tipp 3: Photovoltaik-Anlage regelmäßig reinigen!

Eine der häufigsten Ursachen für zu niedrige Erträge sind Verschmutzungen der Module. Dann bleibt das Licht in den Schmutzpartikeln hängen und kann in den Zellen nicht in Strom umgewandelt werden. Zwar lösen sich Staub und Dreck durch schmutzabweisende Schichten in der Regel beim nächsten Regenschauer. Bleibt dennoch ein dünner Film zurück, kann dies den Stromertrag mindern. Dann sollte ein Fachbetrieb die gründliche Reinigung der Solaranlage übernehmen.

 

Tipp 4: Check mit Digitalkamera!

Heruntergefallene Äste, sich lösende Module – nicht alles ist mit bloßem Auge so leicht zu erkennen. Verunreinigungen oder oberflächliche Defekte an der Solaranlage sind meistens nur schwer auszumachen. Dann ist ein Check mit der Digitalkamera ideal: Betrachtet man die Fotos stark vergrößert, kann selbst der Laie etwaige Schäden gut erkennen.

 

Tipp 5: Begutachtung durch den Fachbetrieb!

Ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach weder vom Boden noch von anderen Gebäuden aus einsehbar, sollte man einen Fachbetrieb mit der Sichtung beauftragen. Allein schon aufgrund der Unfallgefahr ist es zu riskant, selbst aufs Dach zu steigen! Zudem kann eine unsachgemäße Behandlung, etwa das Betreten der Module, die Solaranlage schnell beschädigen.

 

Tipp 6: Fachbetrieb bei verborgenen Mängeln beauftragen!

Liegen keine offensichtlichen Schäden vor und liefert die Photovoltaik-Anlage trotzdem zu wenig Strom, sollte man ebenfalls den Fachbetrieb rufen. Schließlich ist jede entgangene Kilowattstunde ein wirtschaftlicher Verlust für den Betreiber der Solaranlage. Der Experte erkennt verborgene Mängel wie Kabelschäden, gelöste Steckverbindungen oder Mikrorisse mit geschultem Auge oder Hilfsmitteln wie der Thermografie.

 

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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Bosch Thermotechnik / Buderus

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