Mit Zuschüssen von bis zu 45 Prozent lohnt es sich aktuell mehr denn je, von der Ölheizung auf eine andere Heiztechnik umzusteigen. Wer den Heizungstausch aufgrund voller Öltanks lange hinausschiebt, läuft allerdings Gefahr, die Förderung zu verpassen. Denn die finanzielle Unterstützung hat der Staat erst einmal nur bis Ende 2021 zugesichert. Aber was passiert mit dem übrigen Heizöl, wenn die Ölheizung nicht mehr läuft? Wir geben Antworten und erklären, wie Hausbesitzer Heizöl und Öltank sicher entsorgen.

Wechsel der Heiztechnik durch hohe Förderung lukrativ

Seit Anfang 2020 vergibt der Staat Zuschüsse von bis zu 45 Prozent, wenn Hausbesitzer alte Ölheizungen austauschen. Neben Wärmepumpen und Holzheizungen gibt es die finanzielle Unterstützung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) dabei auch für Gasbrennwert-Hybridheizungen – Gasthermen, die ein Haus zusammen mit einer Solaranlage, einer Wärmepumpe oder einer Holzheizanlage erwärmen. Was viele nicht wissen ist, dass die attraktive Förderung erst einmal nur bis zum 31. Dezember 2021 verfügbar ist. Dann endet die Gültigkeit der „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“. Wer sich die attraktiven Zuschüsse sichern möchte, sollte also nicht zu lange warten.

 

Sparpotential ermitteln Wie bekomme ich Fördermittel für den Austausch meiner Ölheizung und was ist dabei zu beachten? Die wichtigsten Informationen finden Sie im Beitrag zur Förderung der neuen Heizung von Effizienzhaus-online!
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Heizöl verkaufen oder verschenken: Das ist zu beachten

Ein Grund, aus dem viele Hausbesitzer mit dem Heizungstausch warten: Das teuer eingekaufte Heizöl im Tank. Denn der flüssige Brennstoff ist nach dem Heizungstausch nicht mehr nötig. Wer große Heizölmengen nicht entsorgen möchte, kann diese auch verkaufen. Die Arbeit übernehmen Fachunternehmen, die Restöl unabhängig vom Alter abpumpen und zu fairen Konditionen aufkaufen. Hausbesitzer bekommen eine Bescheinigung für die fachgerechte Entsorgung des Restöls und müssen sich weiter um nichts kümmern.

Nutzen Nachbarn oder Familienangehörige ihre Ölheizung weiterhin, lassen sich übrige Heizölbestände auch verschenken. In diesem Fall pumpen die Fachexperten den flüssigen Brennstoff ab, bevor sie das Heizöl mit Tankwagen zu Nachbarn, Freunden oder Familienangehörigen bringen. Wie viel Hausbesitzer für das alte Öl verlangen, bleibt ihnen dabei selbst überlassen.

Wichtig ist, dass Verbraucher altes Heizöl nicht selbst abpumpen. Denn bei dem Brennstoff handelt es sich um eine wassergefährdende Flüssigkeit, die auf keinen Fall in die Umwelt gelangen darf. Aus diesem Grund empfehlen wir die Beauftragung von Fachunternehmen. Diese verfügen über viel Erfahrung und das richtige Werkzeug, um den Öltank reinigen und entsorgen zu können.

 

Heizöltank entsorgen: Ablauf und Kosten im Überblick

Genau wie das Heizöl ist auch der alte Öltank überflüssig, wenn Hausbesitzer ihre Heizung umstellen. Nachdem Fachunternehmen den Tank geleert und gereinigt haben, bauen sie diesen ab. Anschließend führen sie die Einzelteile der fachgerechten Entsorgung zu und stellen einen Entsorgungsnachweis aus. Diesen müssen Hausbesitzer dann in der Regel bei der unteren Wasserbehörde einreichen. Denn: Das Stilllegen und Entsorgen alter Heizöltanks ist anzeigepflichtig. Wer die Maßnahme plant, sollte sich daher frühzeitig bei der unteren Wasserbehörde melden. Die richtigen Ansprechpartner finden Hausbesitzer dabei in der Landkreis- oder der Stadtverwaltung.

Die Kosten der Maßnahme hängen neben dem Tankvolumen auch vom Material und den örtlichen Gegebenheiten ab. Wer einen Öltank entsorgen lässt, zahlt im Einfamilienhaus etwa 500 bis 1.500 Euro. Während die Demontage alter Kunststofftanks etwas günstiger ist, zahlen Verbraucher für die Entsorgung kellergeschweißter Stahltanks mehr.

 

Förderung für die Ölheiztank-Entsorgung

Wichtig zu wissen: Neben der neuen Heizung gibt es hohe BAFA-Zuschüsse auch für die Entsorgung und die Demontage der bestehenden Technik. Die entsprechenden Kosten geben Hausbesitzer dazu bei der Antragstellung an. Wer das verpasst, verschenkt bares Geld. Denn nachträglich lässt sich die Förderhöhe nicht mehr nach oben korrigieren. Alles über die neuen Heizungs-Fördermöglichkeiten 2021 erfahren Sie in unserem Beitrag Förderung der Heizung.

 

Ein Vorteil der Heizungsumstellung: Mehr Platz im Haus

Wer die alte Ölheizung austauschen und die Öltanks entsorgen lässt, profitiert nicht nur von sinkenden Heizkosten. Auch das Platzangebot im Haus ist merklich größer. Denn vor allem die Öltanks belegen oft einen eigenen Raum. Dieser lässt sich nach deren Entsorgung als Abstell-, Hobbyraum oder Werkstatt nutzen. Entscheiden sich Hausbesitzer für eine Pelletheizung, können sie an der gleichen Stelle auch die Pellettanks aufstellen.

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