Milder Winter senkt die Heizkosten

Milder Winter senkt Heizkosten

Wenn die Energiekosten steigen, spüren das alle Verbraucher. Wer sein Nutzerverhalten überprüft, kann die Kosten schon deutlich senken. Am meisten Heizkosten spart eine energetische Sanierung.

 

Energiekosten steigen dennoch immer weiter

Der milde Winter und ein sinkender Ölpreis lassen Hausbesitzer bei den Heizkosten durchatmen, doch langfristige Entspannung ist nicht in Sicht. Ob Strom, Öl, Gas oder Holzpellets – die Energiekosten sind in den letzten Jahren stetig nach oben geklettert. Mehr als jeder sechste Haushalt gilt aktuell als energiearm, schätzt die Bundesregierung. Diese Haushalte müssen mehr als zehn Prozent des Nettoeinkommens für Wohnenergie aufwenden.

Auch wenn das einer der billigsten Winter wird – die Fakten sprechen für sich: Ganz oben im Ranking der teuersten Energiepreise stehen Strom und Heizöl. So ist in den letzten 20 Jahren der Heizölpreis um rund 300 Prozent gestiegen. Allgemein mussten Haushalte 2013 für Heizung und Warmwasser 43 Prozent mehr ausgeben als noch im Jahr 2002. Wärme ist die wichtigste Nutzenergie in privaten Haushalten: Knapp zwei Drittel der deutschen Haushalte decken Ihren Wärmebedarf mit Gas (42 Prozent) und Öl (23 Prozent) ab. Zum Kochen kommt primär Strom (97 Prozent) zum Einsatz. Dabei sind diese Energieträger nicht gerade günstig: Aktuell liegen die Preise für Erdgas bei gut sieben Cent pro Kilowattstunde, für Heizöl über acht Cent pro Kilowattstunde und für Strom sogar über 26 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Februar 2014). Ein Grund mehr, Energie für Heizung und Co einzusparen. Denn wer seinen Energieverbrauch senkt und ein paar Dinge berücksichtigt, kann der den immer teureren Energiekosten entgegenwirken. Am meisten können Hausbesitzer gegen die hohen Energiepreise tun. Sie können mit gezielten Sanierungsmaßnahmen dauerhaft ihre Heizkosten senken.

 

Der ultimative Energiespar-Tipp: energetische Sanierung

Der extreme Anstieg bei den Heizölpreisen in den vergangenen Jahren belastet vor allem den Geldbeutel von Altbaubesitzern. Denn in älteren Häusern sorgen eine unzureichende Dämmung sowie veraltete Heizungen für eine Explosion der Heizkosten. Altbaubesitzer sollten deshalb schnellstmöglich eine energetische Sanierung angehen. Dabei können auch kleine Maßnahmen wie ein Heizungstausch oder die Dämmung der Kellerdecke die Energiekosten spürbar und dauerhaft senken.

Auch eine neue Heizung - egal ob Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe oder Pelletheizung - senkt die Energiekosten, denn der Brennstoff kann effizienter verwertet werden. Mit einem günstigen Energiepreis punkten aktuell Holzpellets. Rund 5,8 Cent pro Kilowattstunde fallen bei einer Pelletheizung an, allerdings schlägt die neue Heizung beim Kauf etwas teurer zu Buche. Beim Heizungstausch kann gleich eine solarthermische Anlage mit installiert werden. Diese speist Ihre Energie aus der Sonne und deren Einstrahlung ist bekanntlich kostenlos.

 

So sparen Hausbesitzer auch ohne großes Budget Energie und Kosten

Diejenigen Hausbesitzer, die sich vorerst keine Sanierung leisten können, sollten zumindest ihre Tarife für Gas und Strom vergleichen. So reduziert ein Anbieterwechsel (Gas und Strom) ohne großen Aufwand die Heizkosten beziehungsweise Stromkosten. Zudem sollte der Zeitpunkt für den Kauf von Heizöl oder Holzpellets nach Möglichkeit nicht in die Heizperiode fallen, wenn die Energiepreise am höchsten sind. Und last but not least: Die günstigste Energie ist immer noch die, die nicht verbraucht wird. Einfache Tricks gibt es in unseren Energiespartipps.

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Quelle: AG Energiebilanzen / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: M. Schuppich - Fotolia.com

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