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Heizungstausch

Heizungstausch - Mehr Effizienz und weniger Kosten

Diese Heizungen sollten ausgetauscht werden

Nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ist es vorgeschrieben Heizkessel nach 30 Jahren zu tauschen. Und das nicht weil sie irreparable Schäden haben, sondern weil sie viel mehr Energie verbrauchen als nötig wäre. Was steckt hinter der Pflicht, welche Ausnahmen gibt es und welche Heiztechnologie könnte bei einem Austausch sinnvoll sein?

 

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Welche Heizungen müssen nach der EnEV 2014 ausgetauscht werden?

Die EnEV 2014 schreibt in §10 vor, dass 30 Jahre alte Ölheizungen oder Gasheizungen ausgetauscht werden müssen.

Für folgende Heizungen gilt die Austauschpflicht:

  •  Heizungen mit einem Konstanttemperatur-Kessel und einer Nennleistung von 4 bis 400 kW

 

Für folgende Heizungen gilt die Austauschpflicht nicht:

  • Brennwertkessel oder Niedertemperaturkessel
  • Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung

 

Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Haus ab 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben, wenn das Gebäude nicht mehr als 2 Wohnungen besitzt.

 

Damit gilt die Pflicht für den Heizungstausch zunächst für folgende Gebäude:

  • wenn das Gebäude vermietet wird
  • Eigentümer, die das Gebäude selbst nutzen
  • wenn das Gebäude mehr als 2 Wohnungen hat
  • wenn das Haus nach dem 1. Februar 2002 erworben oder geerbt wurde.

 

Die Frist für den Austausch beträgt 2 Jahre nach dem Eigentumsübergang. Ausnahmen gelten, wenn der Austausch unwirtschaftlich ist, beispielsweise wenn ein Haus in der Heizperiode nur sporadisch genutzt wird oder wenn ein Abriss ansteht.

Insgesamt sind von einem Austausch in nächster Zeit rund 2 Millionen Konstanttemperatur-Kessel betroffen. Wer die Frist verpasst, dem drohen hohe Bußgelder.

 

Interessant zu wissen  

Achtung: Das Baujahr des Wärmeübertragers ist entscheidend. Selbst wenn der Brenner bereits im Laufe der Jahre getauscht wurde, müssen Hausbesitzer dennoch ihren Heizkessel nach 30 Jahren tauschen. Denn entscheidend ist das Alter des Wärmeübertragers. Wie alt ihre Heizung ist erfahren Sie durch einen Aufdruck auf dem Typenschild, das sich an der Heizung befindet.

 

Welche Heizung eignet sich nach 30 Jahren für einen Heizungstausch?

Wenn ein Heizungstausch vorgenommen wird, so haben Sie die Qual der Wahl unter vielen verschiedenen Heizungstechnologien:

 

Gas- oder Ölheizung mit Brennwerttechnik

Die einfachste Möglichkeit ist eine Erneuerung der Öl- oder Gasheizung. Die Heizungen sind günstig, platzsparend und arbeiten durch die Nutzung des Brennwerteffektes sehr effizient.

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Heizungstausch durch Holzheizung

Eine ökologisch günstige Alternative zu den fossilen Energieträgern ist die Holzheizung. Hier gibt es beispielsweise den Holzvergaserkessel oder die Pelletheizung. Während der Scheitholzkessel günstiger, aber auch manuell zu befeuern ist, funktioniert die Pelletheizung automatisch. Bei Holzheizungen werden nachwachsende, regional verfügbare Rohstoffe (z.B. Scheitholz) verbrannt, der nahezu CO2-neutral verbrennt. Denn das Holz setzt im Wachstum ungefähr so viel Kohlendioxid in Sauerstoff um, wie es bei der Verbrennung an die Umwelt abgibt.

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Solarthermie ergänzen beim Heizungstausch

Beim Heizungstausch nach 30 Jahren lohnt es sich auch über Solarthermie nachzudenken. Solaranlagen wandeln kostenfreie Energie der Sonne in Heizwärme um und versorgen damit Räume und Trinkwasser mit Energie. Sie lassen sich darüber hinaus sehr gut mit den bereits vorgestellten Heizungsarten kombinieren und senken die Heizkosten.

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Maximale Förderung beim Heizungstausch

Wollen Sie ihre Heizung austauschen, so stehen Förderprogramme der BAFA oder auch der KfW unter bestimmten Voraussetzungen zur Verfügung. Dadurch lassen sich die Anschaffungskosten deutlich reduzieren. Welche Förderprogramme für Ihre Region und Ihre Situation in Frage kommen, können Sie ganz einfach mit unserer Fördermittelauskunft ermitteln.

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