Steigende Heizkosten, ein drohender Ausfall oder eine unsichere Ersatzteillage: Viele Gründe sprechen dafür, die Heizungsanlage modernisieren zu lassen. Während Hausbesitzer mit moderner Technik ihren Energieverbrauch senken, schonen sie zugleich die Umwelt. Die Arbeiten sind in wenigen Tagen erledigt und verursachen vergleichsweise wenig Schmutz. Dadurch und durch die attraktive Förderung ist die Modernisierung der Heizungsanlage aktuell besonders lukrativ.

 

Gründe für die Modernisierung der alten Heizung

Umfragen haben ergeben, dass Heizungsanlagen in deutschen Haushalten oft schon 17 Jahre oder länger laufen. Sie arbeiten überwiegend mit Niedertemperaturtechnik und verlieren wertvolle Energie über den Schornstein. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Anlagen nicht richtig eingestellt sind. Brenner, Umwälzpumpen und andere Komponenten arbeiten nicht optimal zusammen und verursachen überhöhte Heizkosten. Preissteigerungen sowie die CO2-Steuer, die fossile Brennstoffe ab 2021 spürbar verteuert, treiben die Ausgaben in Zukunft weiter in die Höhe.

Indem Hausbesitzer ihre alte Heizungsanlage modernisieren, wirken sie dem entgegen. Sie senken ihren Verbrauch, stoßen weniger CO2 aus und sorgen zudem für einen höheren Wohnkomfort.

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Brennwerttechnik gewinnt mehr Wärme aus Öl und Gas

In vielen Fällen reicht es aus, den alten Heizkessel durch einen neuen zu ersetzen. Tauschen Hausbesitzer Öl- oder Gas-Niedertemperaturkessel durch moderne Brennwertgeräte aus, sinken die Heizkosten oft um mehr als 10 Prozent. Der Grund dafür liegt in der höheren Effizienz der Heiztechnik. Denn Brennwertgeräte kühlen die Abgase mit dem Rücklauf des Heizungswassers. Sie lassen den im Rauchgas enthaltenen Wasserdampf kondensieren und gewinnen dabei wertvolle Energie. Diese geht direkt auf das Heizungswasser über, sodass der Brenner weniger verbraucht. Liegt der Nutzungsgrad alter Heizgeräte bei etwa 85 Prozent, erreichen moderne Brennwertgeräte bis zu 98 % (bezogen auf den Brennwert).

Voraussetzung: Soll eine Brennwertheizung effizient arbeiten, darf das Heizungswasser nicht zu heiß sein. Experten empfehlen eine Rücklauftemperatur von maximal 50 Grad Celsius, um möglichst viel Wasserdampf aus dem Abgas kondensieren zu lassen. Wer seine Heizungsanlage modernisiert, kann dazu größere Heizkörper einbauen oder eine Fußbodenheizung nachrüsten.

Heizung tauschen und erneuerbare Energien einsetzen

Ein immer wichtigerer Aspekt bei der Modernisierung alter Heizungsanlagen ist der Umweltschutz. Dabei kommt es darauf an, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, um das Klima und den eigenen Geldbeutel zu schonen. Möglich ist das vor allem durch den Einsatz regenerativer Energien. Ein beliebtes Beispiel: Die Solarthermie, die sich zur Warmwasserbereitung oder sogar zur Heizungsunterstützung einsetzen lässt. Sie spart 5 bis 20 Prozent der Heizkosten ein und sorgt zudem für geringere CO2-Emissionen.

In vielen Altbauten lohnt es sich, die Brennwertheizung mit einem wasserführenden Pelletofen, einer Holzheizung oder einer Wärmepumpe zu koppeln. Die Umweltheizungen sorgen weite Teile des Jahres für wohlige Wärme, während die Heizkessel nur an kalten Tagen anspringen. Das Besondere an den sogenannten Hybridheizungen: Sie arbeiten besonders umweltfreundlich und werden mit Zuschüssen von bis zu 40 Prozent gefördert.

Heizungsanlage modernisieren: Die günstige Alternative

Ist der Kessel noch intakt, muss es nicht immer gleich ein Heizungstausch sein. Oft sorgt auch die Modernisierung einzelner Komponenten einer Heizungsanlage für erhebliche Einsparungen. Übliche Maßnahmen sind dabei:

 

• das Dämmen der Heizungsrohre
• der Austausch der Heizungspumpe
• der Einbau größerer Heizkörper
• die Einstellung der Heizkurve
• der hydraulische Abgleich der Heizung

 

Die Arbeiten sorgen dafür, dass Heizwärme effizienter vom Kessel ins Haus gelangt. Sie reduzieren Wärmeverluste und helfen dabei, Heizkosten zu sparen.

Interessant zu wissen Genau wie für den Kesseltausch bekommen Hausbesitzer hohe Fördermittel auch dann, wenn sie nur einzelne Komponenten ihrer Heizungsanlage modernisieren.

 

Einsparungen und Kosten einfach vergleichen

Ob Kesseltausch oder Modernisierung der Heizungsanlage: Damit sich die Maßnahme lohnt, müssen die Einsparungen die Investitionen schnell ausgleichen. Mit unserem Sanierungsrechner finden Hausbesitzer das schnell heraus. Hier können sie verschiedene Sanierungsvarianten kostenfrei simulieren und einfach miteinander vergleichen.

 

Heizungsanlage modernisieren und Förderung nutzen

Der Austausch und die Modernisierung alter Heizungsanlagen lohnt sich heute mehr denn je. Grund dafür sind hohe Fördermittel, die Sanierer unter anderem über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bekommen. Die folgende Tabelle gibt einen ersten Überblick.

 

Förderprogramm Förderart und Förderhöhe Förderbare Maßnahmen
BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ 20 bis 45 Prozent Zuschuss
  • Heizungstausch durch Hybridheizung sowie
    Einbau einer Umweltheizung (Solarthermie, Wärmepumpe, wasserführender Pelletofen, Holzvergaserkessel, Pelletheizung)
BAFA „Bundesförderung für effiziente Gebäude-Heizungsoptimierung“ 30 Prozent Zuschuss
  • Pumpentausch (Heizung und/oder Warmwasser)
  • Oder hydraulischer Abgleich in Kombination mit folgenden Maßnahmen:
  • Einbau oder Austausch von Pufferspeichern
  • Austausch der Thermostatventile
  • Einbau von Einzelraum-temperaturreglern
  • Einbau von Armaturen zur Volumenstromregelung
KfW-Programm 430 20 Prozent Zuschuss Bestandsaufnahme und hydraulischer Abgleich in Kombination mit folgenden Maßnahmen:

  • Pumpentausch
  • Einbau oder Austausch von Pufferspeichern
  • Austausch der Thermostatventile
  • Einbau von Einzelraum-temperaturreglern
  • Einbau von Armaturen zur Volumenstromregelung
  • Umbau von Ein- zu Zweirohrheizungen
  • Austausch von Heizkörpern
  • Einbau von Flächenheizsystemen
  • Dämmung von Rohrleitungen
  • Umrüsten von Niedertemperatur- auf Brennwerttechnik
KfW-Programm 152 Darlehen mit 20 % Tilgungszuschuss
Steuerbonus für die Sanierung 20 % der Kosten über drei Jahre von der Steuer absetzbar
Sparpotential ermitteln Wichtig: Alle Förderprogramme sind mit technischen Voraussetzungen verbunden. Außerdem müssen Hausbesitzer BAFA- und KfW-Mittel beantragen, bevor sie die Heizungsanlage modernisieren lassen. Einzig der Steuerbonus für die Sanierung lässt sich nachträglich über die Einkommensteuererklärung beantragen. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Programmen gibt unser Beitrag zur Förderung der Heizung 2020.

 

Der richtige Einstieg in die Heizungsmodernisierung

Haben Hausbesitzer die Modernisierung ihrer Heizungsanlage ins Auge gefasst, empfiehlt es sich, einen erfahrenen Fachpartner zu Rate zu ziehen. Ein qualifizierter Installateur prüft dabei zunächst den Ist-Zustand der alten Heizungsanlage. Er erstellt eine Heizlastberechnung und errechnet die notwendige Leistung der neuen Heizung. Darüber hinaus berücksichtigt der Experte die individuellen Gewohnheiten, um das optimale Volumen für einen Wärmespeicher zu bestimmen. Anschließend stellt er die nach den Gegebenheiten vor Ort möglichen Energieträger vor. Er berät zu den Vor- und Nachteilen der Systeme, stellt die benötigten Komponenten zusammen und nennt die anfallenden Kosten.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Kzenon – Fotolia.com

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