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Förderung für Ihre Heizung: ein detaillierte Überblick

Förderung für Ihre Heizung: Ein detaillierter Überblick

Fördermittel von KfW und BAFA für Heizungstausch – so attraktiv wie noch nie

Wer jetzt seine alte Heizung gegen eine neue, effizientere und umweltfreundlichere Heizung tauscht, wird von der KfW und vom BAFA mit attraktiven Krediten und hohen Zuschüssen belohnt. Noch nie war das Angebot besser. Jetzt zu modernisieren, lohnt sich auf alle Fälle. Wir zeigen Ihnen in einem Überblick, welche Fördermittel für welchen Heizungstyp aktuell zur Verfügung stehen.

 
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Unsere Fördermittelauskunft hilft bei der Suche nach passenden Fördermitteln für Ihre neue Heizung. In einer umfassenden Datenbank können Sie gezielt nach Förderungen für verschiedene Heiztechnologien suchen und sich alle Fördermittel von Staat, Land oder Kommunen anzeigen lassen.

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Fördermittel Heizung für KfW und BAFA finden

Die Bundesregierung will die Wende im Heizungskeller beschleunigen. Aus diesem Grund hat sie zahlreiche Programme aufgelegt, ein Heizungspaket für Kombinationslösungen geschnürt und hohe Zuschüsse im Angebot. Aber wer fördert was bei einer Heizungsmodernisierung?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Wechsel von der alten Heizung auf erneuerbare Energien im Marktanreizprogramm (MAP). ÜberBei einem Wechsel auf eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) wie z. B. ein Blockheizkraftwerk (BHKW) gewährt das BAFA ebenfalls einen Zuschuss. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten Modernisierer eine Förderung, wenn sie beispielsweise von einer alten Ölheizung oder Gasheizung mit Konstant- oder Niedertemperaturtechnik auf effiziente Brennwerttechnik umstellen. Fördermittel für die Umrüstung der Heizung auf Brennstoffzellen werden ebenfalls von der KfW gewährt. Im Gebäudebereich will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die bisherigen KfW-Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ und das „Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien“ des BAFA künftig in einem Programm zusammenführen. Für Hausbesitzer soll es damit einfacher werden, zielgenau “auf einen Blick“ das für sie geeignete Förderprodukt zu identifizieren.

 

KfW-Zuschuss und KfW-Fördermittel für die Heizung

Neben den Investitionszuschüssen des BAFA bei einer Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien, bietet die KfW interessante Fördermittel, die sich zum Teil auch mit der Heizungsförderung durch das BAFA kombinieren lassen. Unter dem Begriff "Energieeffizient Sanieren" präsentiert die KfW mehrere Unterprogramme, die sich für eine Modernisierung der Heizung eignen. Zu beachten ist, dass die KfW-Förderung immer vor Beginn der Modernisierungsmaßnahme mit einem Sachverständigen beantragt werden muss. Einen ersten Überblick verschafft Tabelle 1.

 

KfW-Förderung: Programm 151/152 “Energieeffizient Sanieren – Kredit“

Über das Programm 151 "Energieeffizient Sanieren – Kredit" gibt es günstige Darlehen für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Mit dem Programm 152 fördert die KfW hingegen individuell durchgeführte Maßnahmen wie die Modernisierung der Heizung als Einzelmaßnahme oder im Maßnahmenpaket (Heizungs-/Lüftungspaket). Die Förderung beträgt bis zu 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder beim Maßnahmenpaket. Für ganzheitliche Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus gibt es sorgar bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit. Die Zinssätze der KfW-Darlehen sind aktuell für maximal 10 Jahre festgeschrieben. Unterschiede gibt es bei dieser Förderung in der Anzahl der tilgungsfreien Anfangsjahre. Besonders attraktiv ist der gestaffelte KfW-Tilgungszuschuss, der für das Heizungspaket 12,5 Prozent der Darlehenssumme und damit 6.250 Euro pro Wohneinheit betragen kann.
 

 

Weitere Informationen

 

Die Checkliste für den Ablauf der Beantragung eines KfW-Kredits 151 oder 152 finden Sie hier.
Zur Checkliste des KfW-Kredits 151 und 152

 

KfW-Förderung: Programm 430 “Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“

Die KfW-Förderung "Energieeffizienz Sanieren – Investitionszuschuss" gibt es  wahlweise für den Umbau zum KfW-Effizienzhaus für Einzelmaßnahmen wie die Modernisierung einer Heizung oder für die Durchführung von Maßnahmenpaketen (Heizungs-/Lüftungspaket). Außerdem ist auch eine Förderung als Einzelmaßnahme möglich, wenn Hausbesitzer für den Anteil erneuerbarer Energien keine Zuschussförderung aus dem BAFA-Programm nutzen. Voraussetzung für die Förderung (KfW-Programm 152 für Kredite, KfW-Programm 430 für Zuschüsse) ist, dass die neue Heizung die technischen Anforderungen der KfW erfüllt. Finanziert ein Bauherr den Austausch seiner alten Heizung selbst und baut eine effiziente neue Heizung in Verbindung mit einer optimierten Einstellung ein, erhält er im Programm 430 (Heizungs-/Lüftungspaket) einen Zuschuss von 15 Prozent auf die förderfähigen Kosten. Maximal gibt es 7.500 Euro pro Wohneinheit. Der Antrag ist direkt im KfW-Zuschussportal zu stellen.

 

Weitere Informationen

 

Die Checkliste für den Ablauf der Beantragung des KfW-Zuschusses 430 "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" finden Sie hier.
Zur Checkliste des KfW-Zuschusses 430

 

KfW-Förderung: Programm 167 "Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit"

Für alle, die ihre Heizung in Wohngebäuden auf erneuerbare Energien umstellen und eine Förderung im Rahmen des BAFA-Programms wählen, ist ein ergänzendes Darlehen aus dem KfW-Programm 167 möglich. Ein zinsgünstiger Kredit wird von der KfW für Solarthermie-Anlagen, Biomasse-Heizungen, Wärmepumpen und kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger gewährt. Allerdings darf die Summe aus KfW-Darlehen und BAFA-Zuschuss die Gesamtkosten der Heizungserneuerung nicht übersteigen. Insgesamt gibt es dabei Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 10 Jahre bei festem Zinssatz.
.


KfW-Förderung: Programm 431 "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung"

Für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen, beispielsweise für eine Modernisierung der Heizung, stellt die KfW ebenfalls Fördermittel bereit. So gewährt die Förderbank im Programm 431 einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal aber 4.000 Euro je Antragsteller und Investitionsvorhaben. Wichtig zu wissen ist, dass die KfW-Förderung nur in Verbindung mit den Programmen 151/152 und 430 nutzbar ist. Eine Kombination mit der Vor-Ort-Beratung des BAFA ist möglich. Der Antrag wird direkt im KfW-Zuschussportal gestellt. Die Zuschusshöhe erfahren die Antragsteller dabei sofort.

 

KfW-Förderung: Programm 433 "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle"

Über das Programm 433 fördert die KfW Brennstoffzellen mit einer elektrischen Leistung von 0,25 bis 5,0 kW, die in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude eingebaut werden. Neben den Kosten für den Einbau (bei integrierten Geräten auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger) fördert die KfW dabei auch die fest vereinbarten Kosten für einen Vollwartungsvertrag über 10 Jahre sowie die Kosten für die Leistungen des Experten für Energieeffizienz. Die Förderung besteht aus einer Grundförderung sowie einer leistungsabhängigen Zusatzförderung und liegt bei maximal 40 Prozent der anfallenden Kosten. Die Beantragung erfolgt über das KfW-Zuschussportal.

 

 

KfW-Förderung: Programm 270 “Erneuerbare Energien - Standard“

Soll der Strom für die neue Heizung, beispielsweise für eine Wärmepumpe, weitesgehend selbst erzeut werden, empfiehlt sich die ergänzende Installation einer Photovoltaikanlage. Den passenden Kredit hierzu gewährt die KfW im Programm 270. Hierbei fördert die Bank nicht nur die Errichtung von neuen PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden, sondern auch den Ausbau von bestehenden Anlagen. Außerdem werden im Programm 270 auch Batteriespeicher gefördert, auch als Nachrüstung. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass zumindest ein Teil des selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Netz eingespeist wird.

 
Tabelle 1: Übersicht KfW Fördermittel* –  Förderung Heizung modernisieren (Stand 15.05.2019)
 

KfW-Programm

Darlehen

Zinssätze

% eff.

Laufzeit

 

Jahre

Tilgung

frei

Jahre

Darlehen

Zuschuss

%

Förderbetrag

maximal

pro WE/€

Finanzierung

Zuschuss

bis % oder €

Programm 151

Sanierung z. KfW-Effizienzhaus

 

0,75

 

4-30

 

1-5

 

bis 27,5 (max. 27.500 €)

 

100.000

 

-

 

Programm 152

Einzelmaßnahme

 

 

 

 

Heizungspaket

 

0,75

 

0,75

 

4-30

 

4-30

 

1-5

 

1-5

 

bis 7,5 (max. 3.750€)

 

 

bis 12,5 (max. 6.250 €)

 

50.000

 

 

 

 

50.000

 

-

 

-

Programm 430

KfW- Effizienzh.

 

 

Einzelmaßnahme

 

 

Heizungspaket

 

-

 

 

-

 

 

-

 

-

 

 

-

 

 

-

 

-

 

 

-

 

 

-

 

-

 

 

-

 

 

-

 

-

 

 

-

 

 

-

 

30% max. 30.000€

 

 

10% max. 5.000€

 

 

15% max. 7.500€

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm 433
Brennstoffzellen

 

-

 

-

 

-

 

-

 

-

 

7.050 - 28.200 €

Programm 167

Erneuerbare

Energien
1,00 4-10 1-2 - 50.000 -

Programm 270

PV-Anlagen

 

ab 1,03

 

5-20

 

1-3

 

-

 

bis 50 Mio.

 

 

-

 

*Anmerkung: Die Tabelle enthält nicht alle KfW-Sonderregelungen. Sie dient einem ersten Überblick.

 

 

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Die passende Förderung für Ihre neue Heizung, ob mit fossilen Energieträgern oder mit erneuerbaren Energien, finden Sie mit wenigen Eingaben in unserer Fördermittelauskunft.

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BAFA-Förderung Heizung im Überblick – Zuschuss, Bonus & Zusatzbonus

Die Fördermittel vom BAFA für erneuerbare Energien (Heizung und Solar) gliedern sich in eine Basisförderung, die Verbraucher mit einer Zusatzförderung ergänzen können. Außerdem gibt es eine  Innovationsförderung für besonders fortschrittliche Technologien. Das BAFA gewährt dabei grundsätzlich Zuschüsse. Die Anträge sind in jedem Fall vor dem Vorhabensbeginn zu stellen. Anderenfalls erfolgt eine Ablehnung.

Zusatzförderung: Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE). Mit dem APEE will die Bundesregierung zusätzliche Investitionsanreize schaffen und umfassende Modernisierungen im Heizungskeller spürbar beschleunigen. Die APEE-Förderung umfasst dabei den Einbau besonders effizienter Heizungen samt Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Heizsystems (inklusive Heizkörpern und Rohrleitungen). Die Beantragung erfolgt über das BAFA im Rahmen des bisherigen Marktanreizprogramms (MAP). Antragsteller erhalten einen Zusatzbonus von 20 Prozent der bisherigen MAP-Förderung für den Heizungsaustausch und einen Zuschuss von 600 Euro für die Optimierung der gesamten Heizung.

Zusatzförderung: Nachträgliche Optimierung geförderter Anlagen

Einen einmaligen Investitionszuschuss bekommen Hausbesitzer, die:

  • Eine bereits geförderte Heizung optimieren: z.B. Optimierung der Heizkurve, Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung, Einsatz von Einzelraumreglern - Zuschuss pauschal 200 Euro
  • Einen Wärmepumpencheck durchführen: Vergleich der im Förderantrag berechneten mit der im Betrieb tatsächlich erreichten Jahresarbeitszahl; entsprechend dem Ergebnis werden Maßnahmen zur Optimierung vorgeschlagen oder durchgeführt - Zuschuss pauschal 250 Euro

 

Förderung Pelletheizung und Holzheizung

Die BAFA-Förderung bezieht sich auf Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse in neuen und bestehenden Gebäuden. Dazu zählen für das BAFA Kessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln, Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz sowie Holzpelletöfen mit Wassertasche zur Heizungsunterstützung. In den Genuss der Innovationsförderung gelangen Biomasseheizungen, die um einen Partikelabscheider erweitert werden oder die zur Effizienzsteigerung über Brennwerttechnik verfügen. Während die Innovationsförderung im Bestand mit höheren Zuschüssen verbunden ist, gilt sie außerdem als Voraussetzung für die Heizungsförderung im Neubau.

 

Förderung von effizienten Wärmepumpen

Besitzer von Bestandsbauten können mit einer Wärmepumpe die erneuerbare Wärme aus Wasser, Luft und Erde nutzen und von attraktiven BAFA-Zuschüssen profitieren. Gegenstand der BAFA-Förderung ist die Installation von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung, die zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden dienen. Alternativ ist eine BAFA-Förderung der Wärmepumpe auch möglich, wenn diese zur Raumheizung dient und die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil aus anderen erneuerbaren Energien – wie beispielsweise einer thermischen Solaranlage – erfolgt. Für Wärmepumpen mit einer hohen Jahresarbeitszahl oder einer verbesserten Systemeffizienz nach den BAFA-Kriterien gibt es auch die höhere Innovationsförderung. Außerdem sind die besonders effizienten Anlagen im Neubau förderfähig.

 

Förderung Mini-KWK-Anlagen

Das BAFA fördert KWK-Anlagen bis 20 Kilowatt installierter elektrischer Leistung (kWel). Neben einer Basisförderung, die mit zunehmender Leistung abnimmt, gewährt das BAFA auch einen Wärmeeffizienzbonus von 25 Prozent der Basisförderung. Diesen gibt es für alle KWK-Anlagen, die mit einem (zweiten) Abgaswärmetauscher zur Brennwertnutzung ausgestattet und an ein hydraulisch abgeglichenes Heizungssystem angeschlossen sind. Einen zusätzlichen Stromeffizienzbonus in Höhe von 60 Prozent der Basisförderung gibt es für KWK-Anlagen mit einem besonders hohen elektrischen Wirkungsgrad. Darüber hinaus erhalten Besitzer einer Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung auch eine Vergütung für den Strom, den sie selbst erzeugt haben. Bei Anlagen mit einer elektrischen Leistung von maximal 2 Kilowatt lässt sich dieser sogar im Voraus auszahlen. Geregelt ist das im sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG).

 

Förderung thermischer Solaranlagen

Das BAFA fördert die alternative Heizung mit der Kraft der Sonne. Für eine Förderung der Solarkollektor-Anlagen über das BAFA müssen die Solaranlagen zur Warmwasserbereitung, zur Heizungsunterstützung oder zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung ausgelegt sein und eine gewisse Mindestgröße bei der Kollektorfläche und beim Speichervolumen aufweisen. Die BAFA-Förderung ist an unterschiedliche Anforderungen geknüpft, die jeweilsvom eingesetzten Kollektor-Typ abhängen (Flachkollektor oder Vakuum-Röhrenkollektor).
Die höhere Innovationsförderung gibt es für Anlagen von 20 bis 100 Quadratmetern Bruttokollektorfläche, sofern diese mindestens drei Wohneinheiten versorgen oder ihren Energiebedarf für Heizung und Warmwasser zu mindestens 50 Prozent mit der Solaranlage abdecken. Wichtig zu wissen ist, dass Hausbesitzer dabei zwischen einer größenabhängigen Förderung und einer ertragsabhängigen Förderung wählen können.

 

Tabelle 2: Übersicht Fördermittel BAFA – Förderung Gebäudebestand / Heizung - erneuerbare Energien, Basis-Förderung plus Innovations-Förderung (Stand 15. Mai 2019).

 

Heizung

Leistung

 

[kW]

Basis-

Förderung

[€]

Innovations-

Förderung

[€]

Anmerkungen

Biomasse

Pelletofen

+Partikelabscheidung

5-100

"

mind. 2.000 o. 80 €/ kW

-

-

min. 3.000

inkl. Wassertasche

                 "

Pelletkessel

+ Brennwertnutzung

+ Partikelabscheidung

+ Pufferspeicher


5-100

"

"

 

min. 3.000 o. 80 €/ kW

-

-

min. 3.500 o. 80 / kW

-

min. 4.500

min. 4.500

 

min. 5.250

-

-

-

min. 30 l/kW

Hackschnitzelkessel

+ Brennwertnutzung

+ Partikelabscheidung

 

5 - 100

"

 

 

3.500

-

-

-

5.250

5.250

jeweils inkl. Pufferspeicher

neu (30 l/kW)

Kombikessel
+ Brennwertnutzung
+ Partikelabscheidung


5 - 100
"


mind. 5.000


mind. 7.500
mind. 6.500

jeweils inkl. Pufferspeicher für den Scheitholzkessel (30l/kW): Förderung für jedes Anlageteil

Holzvergaserkessel

+ Brennwertnutzung

+ Partikelabscheidung

 

5 - 100
"

2.000

-

-

-

5.250

3.000

Feinstaub max. 15 mg/m³

jeweils inkl. Pufferspeicher (55 l/kW)

El. Wärmepumpen

Quelle Luft

Quelle Erde+Wasser

Quelle Erde+Erdsonde

bis       100 kW

min. 1.300 o. 40 €/ kW

min. 4.000 o. 100 €/ kW

min. 4.500 o. 100 €/ kW

min. 1.950 o. 60 / kW

min. 6.000 o. 150 / kW

min. 6.750 o. 150/kW

Jahresarbeitszahl für El. LWP für Basisförderung min. 3,5 (4,5 für Innovationsförderung)

Jahresarbeitszahl für El. EWP für Basisförderung min. 3,8 in Wohngebäuden 4,0 in Nichtwohngebäuden (4,5 für Innovationsförderung)

"

"

 

Blockheizkraftwerk

Mini-KWK

20 kWel

1.900 - 3.500

-

+ KWK-Zuschlag für Strom

therm. Solaranlage

Nur Warmwasser

-

min. 500 o. 50 €/ m²

100 €/m2

20-100 qm Bruttokollektorfläche

Basis: 3 m2 - 40 m² Kollektoren + 200 l Speicher

Warmwasser + Heizung

-

min. 2.000 o. 140 €/ m²

200/m2
20 - 100 qm
Bruttokollektorfläche

Basis: Flachkollektor: größer/gleich 9m² + 40 l/m² Speicher
 

Vakuumkollektor größer/gleich 7 m² + 50 l/m² Speicher

Erweiterung bestehender
Anlagen
- 50 €/ m²   Erweiterung um 5 bis 40 m²

 

Anmerkung: Die Tabelle enthält nicht alle BAFA-Sonderregelungen. Sie dient einem ersten Überblick.Die Höhe der Innovationsförderung für neue Gebäude ist geringer als im Bestand.

Wichtig für die Förderung: Hausbesitzer sollten dem Heizungsinstallateur schon bei der Planung sagen, dass sie die BAFA-Förderung für eine neue Heizung in Anspruch nehmen möchten, damit dieser die Anlage entsprechend der Fördervoraussetzungen auswählen kann. Denn das BAFA stellt strenge Effizienzanforderungen. Die Anträge zur Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien sind immer vor der Umsetzung der Maßnahme bzw. vor dem Vertragsschluss mit dem Installateur beim BAFA zu beantragen.

 

Folgende Zusatzförderungen zur Basis- und Innovationsförderung sind möglich:

1. Biomasse-Heizung/Wärmepumpe/Solarkollektor-Anlagen gemeinsam

1.1. Kombinationsbonus
500 Euro Bonus gibt das BAFA, wenn gleichzeitig mit der Biomasse-Heizung eine förderfähige Solaranlage oder zusätzlich eine Wärmepumpe installiert wird bzw. umgekehrt.

1.2. Bonus für Optimierung der Heizungsanlage
10 Prozent der anfallenden Kosten vergibt das BAFA für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der bestehenden Heizungsanlage. Förderbar sind dabei Arbeiten wie der Ausbau und die Entsorgung alter Öltanks oder das Erneuern der Heizkörper. Der Zuschuss ist auf maximal 50 Prozent der Basisförderung begrenzt.

1.3. Gebäudeeffizienzbonus
Wird die neue Heizung/Solaranlage in einem energieeffizienten Gebäude installiert (Anforderungen KfW-Effizienzhaus 55) gewährt das BAFA einen Bonus von bis zu 50 Prozent der Basis- oder Innvovationsförderung.

 

2. Wärmepumpe extra

2.1 Lastmanagementfähigkeit
Sind Schnittstellen vorhanden, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können, gewährt das BAFA bis zu 500 Euro als Zusatzförderung. Vorausgesetzt, es wird gleichzeitig ein Wärmespeicher mit 30 l/kW errichtet. Außerdem muss die Anlage über ein "Smart Grid Ready" - Zertifikat oder eine Herstellerbescheinigung über die Erfüllung dieser Anforderungen verfügen.

 

Lassen sich die Förderungen von KfW und BAFA kombinieren?

Wer eine umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus plant, kann die Förderung von BAFA und KfW auch kombinieren. So zum Beispiel bei Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien: Dabei kann zusätzlich zu den Zuschüssen des BAFA bei der KfW ein spezieller Ergänzungskredit beantragt werden (KfW-Programm 167). So lässt sich die Erneuerung der Heizung komplett durch Kredit und Zuschuss finanzieren. Die Summe aus BAFA-Zuschuss und KfW-Kredit darf aber nicht die Kosten der Maßnahme übersteigen.
Für alle anderen Heizungserneuerungen als Einzelmaßnahme müssen sich Hausbesitzer zwischen der Förderung durch KfW und BAFA entscheiden. Denn die Förderung kann im KfW-Programm 152 (Kredit, Einzelmaßnahmen) und 430 (Zuschuss, Einzelmaßnahmen) nicht mit der BAFA-Förderung kombiniert werden.

Neben den bundesweit geltenden KfW- und BAFA-Förderungen für Heizungen können zusätzlich landesweite oder kommunale Fördermöglichkeiten bestehen. Sprechen Sie Ihren Heizungsbauer oder Energieberater an.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

Bildquellen:

Sparschwein | © Fotolia /Alexander Raths
KfW-Kredits 151 oder 152 | © KfW-Bildarchiv / photothek.net
KfW Förderprogramm 430 | © KfW-Bildarchiv / photothek.net

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