Mit einem Brennwertkessel nutzen Sie fossile Brennstoffe wie Öl und Gas nahezu vollständig aus und leisten so einen aktiven Beitrag zum energieeffizienten Heizen und zum Umweltschutz. Das wird durch Fördergelder für Brennwertkessel vom Staat belohnt. Effizienzhaus-online zeigt Ihnen, welche Förderungen für Brennwertkessel möglich sind und wie Sie die Gelder beantragen.

 

Welche Fördermittel für Brennwertkessel gibt es?

Egal ob Ölheizung oder Gasheizung: Auch die Modernisierung von Heizungen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, werden von der KfW-Bank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kräftig unterstützt. Der beste Weg der Modernisierung Ihrer alten Heizanlage ist dabei der Tausch des alten Kessels gegen einen Brennwertkessel. Die Brennwerttechnik nutzt auch noch die Wärme im Abgas zum Heizen und verwertet so nahezu 100 % der Heizenergie von Öl oder Gas. Effizientes Heizen und Umweltschutz werden staatlich gefördert und mit Bezuschussungen, zinsgünstigen Krediten (z. B. das Programm 152 der KfW-Bank) und Fördergeldern unterstützt.

 

Hier die aktuellen Förderprogramme für Brennwertkessel im Überblick:

KfW Programm 430 "Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss" Beim Einbau eines Brennwertkessels ab 3.000 Euro Kosten erstattet Ihnen die KfW Bank 10 % der Kosten als Zuschuss zurück.
BAFA Wenn Sie zusätzlich zum Kesseltausch auch noch eine klimafreundliche Solarthermie auf dem Dach anbringen lassen, zahlt Ihnen das BAFA 500 Euro für Ihren Brennwertkessel.
Lokale Fördergeber Zahlreiche Kommunen und kommunale Stadtwerke zahlen attraktive Förderungen für neu installierte Brennwertkessel. Erkundigen Sie sich am besten vor Ort nach aktuellen Zuschussmöglichkeiten.

 


Voraussetzungen für die Beantragung von Fördergeldern

Zunächst einmal gilt: Alle Zuschüsse und Fördermittel müssen bereits vor der Investition beantragt bzw. bewilligt sein. Häufig sind die verschiedenen Fördergelder nur begrenzt verfügbar, so dass Sie sich frühzeitig um die Beantragung der Förderung für den Brennwertkessel kümmern sollten.


Technische Voraussetzungen für die staatliche Förderung von Brennwertkesseln:

  • Die Heizungsanlage muss für einen dauerhaften Brennwertbetrieb geeignet sein. Das heißt, sie muss eine maximale Vorlauftemperatur am Auslegungspunkt unter 60°C aufweisen können. Sollten dafür weitere Umbaumaßnahmen am Verteilnetz oder den Heizkörpern nötig sein, sind diese ebenfalls förderfähig.

  • Sie müssen einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Durch den Abgleich kann der Fachmann den allgemeinen Zustand der Heizung bestimmen und die Heizung effizient optimieren.


Achtung: Versichern Sie sich bei der Beantragung von Fördermittel für den Brennwertkessel stets ob die Zuschüsse auch kombinierbar sind! KfW- und BAFA-Förderung lassen sich beispielsweise nicht kombinieren, so dass Sie entscheiden müssen, welche Förderung die attraktivere für Sie ist.

 

 

Sparpotential ermitteln  

Unsere Fördermittelauskunft hilft bei der Suche nach passenden Fördermitteln für Ihre neue Heizung. In einer umfassenden Datenbank können Hausbesitzer gezielt nach Förderungen für verschiedene Heiztechnologien suchen und sich alle Fördermittel von Staat, Land oder Kommunen anzeigen lassen.

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Informieren – Brennwerttechnik und Fördermöglichkeiten

 

Überblick über die Förderungen bei Heizungssanierung
Brennwerttechnik erklärt

 


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Voraussetzung für Fördergelder: Der hydraulische Abgleich
 


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