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Energiepreise 2019 in Deutschland

Energiepreise in Deutschland

 

Energiepreisentwicklung bei Heizöl - Gas - Pellets - Strom

Auch wenn der Preis für Heizöl bis zum Ende des Jahres 2018 noch einmal kräftig zugelegt hat - Deutschlands Verbraucher mussten 2018 insgesamt kaum mehr für Energie zahlen als im Vorjahr: So sollen die Kosten für Erdgas und Fernwärme um rund 3 Prozent gesunken sein.

 

Bereits 2017 stiegen die durchschnittlichen Energiepreise um 3,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2016, in dem sie noch um 5,4 Prozent gefallen waren. Auch 2015 betrug das Minus schon 7,0 Prozent. Für 2018 erwarten Experten einen leichten Anstieg. So sollen die Kosten für Heizöl um 8 Prozent gestiegen sein. Die Kosten für Erdgas und Fernwärme sollen hingegen um etwa 3 Prozent günstiger ausgefallen sein, als im Vorjahr. (Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindizes für Deutschland).

 

Preise 2019 für Heizöl bleiben im 1. Halbjahr auf hohem Niveau

Bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter zahlten Spättanker im Dezember 2018 70,71 Euro für 100 Liter Heizöl. Im Dezember 2017 waren es hingegen nur knapp 60 Euro, Mitte Februar 2018 erreichte der Ölpreis sein Jahrestief von rund 56 Euro pro 100 Liter. Für das erste Halbjahr 2019 rechnen Experten nun mit stabilen Preisen. Die Gründe dafür liegen in den kürzlich beschlossenen Förderkürzungen der OPEC-Staaten. Diese sollen der Überversorgung und dem Preisverfall des flüssigen Rohstoffs entgegenwirken. Im April 2019 treffen sich die OPEC-Mitgliedsländer erneut, um über eine Fortsetzung der Förderkürzung zu beraten. Im 1. Quartal 2019 bewegen sich die Preise für Heizöl Experten zufolge seitwärts oder legen noch leicht zu.

 

Preise für Erdgas werden 2019 wieder steigen

Seit etwa fünf Jahren sinken die Gaspreise kontinuierlich, sodass sie aktuell fast das langjährige Tief von 2005 erreichen konnten. Für das Jahr 2019 erwarten Experten nun aber eine Trendwende. So sollen die steigenden Ölpreise und anhaltende Gaspreissteigerungen an den Terminbörsen im kommenden Jahr auch zu höheren Verbraucherkosten für den Rohstoff führen. Bereits Ende 2018 gaben zahlreiche Gasversorger Preiserhöhungen für 2019 bekannt. Im Durchschnitt liegen diese bei 8,3 Prozent. Für Haushalte mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind das Mehrkosten von 110 € im Jahr. (Quelle: Verivox Verbraucherpreisindex Gas)

 

Preise für Pellets bleiben auch 2019 stabil

Im Dezember 2018 kosteten Pellets nach Meldung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis für ein Kilogramm Pellets liegt Ende 2018 bei 25,45 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets erhält man für 5,09 Cent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt damit aktuell 14,7 Prozent. Heizöl war im Dezember 2018 sogar über 50 Prozent teurer als Pellets. Für Pellets ist auch für 2019 ein weiter stabil niedriges Preisniveau zu erwarten. Mehr zum Thema mit welchen Preisen Sie rechnen können finden Sie im Artikel Pellets Preise.


Strompreise steigen auch 2019

Viele Verbraucher starteten ins Jahr 2019 mit einer Erhöhung beim Strompreis. So gaben bereits über 200 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 4 bis 5 Prozent bekannt. Gründe dafür sind anhaltend hohe Nachfragewerte nach Kohle, Gas und Öl sowie Neuregelungen im Europäischen Emissionshandelssystem. Diese führen zu deutlich weniger, dafür aber teureren Emissionszertifikaten. Nach dem Verivox-Verbraucherpreisindex bezahlt eine drei- bis vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr 2018 im Bundesdurchschnitt 13 Euro weniger für Strom als noch vor einem Jahr. Die Kosten sind damit auf Jahressicht um 1,1 Prozent gesunken. Für 2019 sagen Energieexperten nun eine Trendwende voraus. Glaubt man den Stimmen der Experten, könnte der Strompreis im kommenden Jahr auf über 30 ct pro Kilowattstunde steigen. Ein erstes Anzeichen dafür: Zum Jahresbeginn 2019 haben über 200 Stromversorger Preiserhöhungen um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent angekündigt (Mehrkosten von etwa 50 Euro pro Jahr). Da die Preise der Versorger regional sehr unterschiedlich ausfallen, sollten Verbraucher die Angebote genau vergleichen. Mit einem Anbieterwechsel lassen sich einige hundert Euro bei den Strompreisen 2019 einsparen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: DOC RABE Media

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