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Energiepreise 2019 in Deutschland

Energiepreise in Deutschland

 

Energiepreisentwicklung bei Heizöl - Gas - Pellets - Strom

Geht es um die Energiepreise, müssen viele Haushalte 2019 tiefer in die Tasche greifen. Denn der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt aktuell ein Plus von 2,4 Prozent. Während Experten die Entwicklung der Ölpreise im Moment nur schwer vorhersagen können, werden Gas und Strom immer teurer. Ein Grund, Anbieter zu vergleichen und einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

Die Energiepreise in Deutschland steigen. Das belegen nun auch Daten des Statistischen Bundesamtes. Während die Preise für Fernwärme, Erdgas und Strom in der ersten Jahreshälfte 2019 zunahmen, ist leichtes Heizöl im Vergleich zum Vorjahr günstiger. (Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindizes für Deutschland).

 

Preise 2019 für Heizöl bleiben im 1. Halbjahr auf hohem Niveau

Bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter zahlten Ölheizer im September 2018 77,31 Euro für 100 Liter Heizöl. Bis Oktober erreichte der Ölpreis sein Langzeithoch von 90,57 Euro, bevor er bis Ende Dezember 2018 sogar auf 65,87 Euro pro 100 Liter fiel. Anfang August 2019 erreichte der Preis dann sein diesjähriges Minimum von 63,85 Euro pro 100 Liter. Bis zum Ende des Jahres rechnen Experten mit stabilen Preisen.

Eine genaue Entwicklung lässt sich aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage allerdings nur schwer vorhersagen. Denn die Anzeichen für steigende und sinkende Preise gleichen sich momentan aus. Während geringere Fördermengen der OPEC-Staaten und die sinkende Anzahl der Ölbohranlagen in den USA auf einen Aufwärtstrend hindeuten, spricht auch einiges für sinkende Preise. So zum Beispiel der Handelskrieg zwischen China und den USA sowie die möglichen Lockerungen der Iran-Sanktionen.

 

Preise für Erdgas werden 2019 weiter steigen

Seit etwa sechs Jahren sanken die Gaspreise kontinuierlich, sodass sie im Jahr 2018 fast das langjährige Tief von 2005 erreichen konnten. 2019 erleben wir nun eine Trendwende. Denn aktuell liegen die Gaspreise mit durchschnittlich 6,07 Cent pro Kilowattstunde etwa 7,8 Prozent über dem Vorjahresdurchschnitt. Experten begründen das mit der Ölpreisentwicklung, den anhaltende Gaspreissteigerungen an den Terminbörsen und der hohen Importabhängigkeit. Einen bedeutenden Einfluss hat aber auch das Wetter. So ließ der trockene Sommer die Wasserstände der Flüsse sinken. Schiffe konnten weniger Kohle transportieren und Gaskraftwerke verbrauchten mehr. Die steigende Nachfrage führt heute zu höheren Gaspreisen. Haushalte mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden können dabei mit Mehrkosten von 110 € im Jahr rechnen. Zumindest dann, wenn sich die Temperaturen im bevorstehenden Herbst und Winter nicht deutlich von denen im Vorjahr unterscheiden. (Quelle: Verivox Verbraucherpreisindex Gas)

 

Preise für Pellets bleiben auch 2019 stabil

Im Dezember 2018 kosteten Pellets nach Meldung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis für ein Kilogramm Pellets lag Ende 2018 bei 25,45 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets erhielt man für 5,09 Cent. Bis Ende August 2019 sanken die Preise auf einen 4,77 Cent pro Kilowattstunde. Nach Angaben von Experten soll sich das niedrige Preisniveau auch bis Ende 2019 halten. Mehr zum Thema, mit welchen Preisen Sie rechnen können, finden Sie im Artikel Pellets Preise.


Strompreise steigen auch 2019

Viele Verbraucher starteten mit einer Erhöhung beim Strompreis ins Jahr 2019. So gaben mehr als 200 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 4 bis 5 Prozent bekannt. Gründe dafür seien anhaltend hohe Nachfragewerte nach Kohle, Gas und Öl sowie Neuregelungen im europäischen Emissionshandelssystem. Diese führen zu deutlich weniger, dafür aber teureren Emissionszertifikaten. Während die Strompreise von 2017 zu 2018 um etwa 1,1 Prozent fielen, erreichen sie in diesem Jahr ihr Rekordhoch. Kostete Strom im August durchschnittlich 29,46 Cent pro Kilowattstunde, könnte der Strompreis bis 2020 die Grenze von 30 Cent überschreiten. Da die Preise der Versorger regional sehr unterschiedlich ausfallen, sollten Verbraucher die Angebote genau vergleichen. Mit einem Anbieterwechsel lassen sich einige hundert Euro bei den Strompreisen 2019 einsparen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Energiepreise in Deutschland | DOC RABE Media

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