Effizienzlabel auch für alte Heizungen

Effizienzlabel für alte Heizungen

Damit moderne Heiztechnik in mehr Kellern Einzug hält, will die Bundesregierung Hausbesitzer mit einem Effizienzlabel für alte Heizungen besser informieren
 

Neues Etikett im Heizungskeller

Auch alte Heizungen werden künftig mit einem Effizienzlabel gekennzeichnet. Das hat das Bundeskabinett Mitte August geschlossen. Das neue Etikett erhalten ab Anfang 2016 alle Heizungen, die älter als 15 Jahre sind. So sollen Hausbesitzer besser über die Effizienz ihrer Heizung informiert werden.

Für Hausbesitzer ist das neue Effizienzlabel kostenlos. Ausgestellt wird es ab Anfang 2016 von Heizungsinstallateuren, Schornsteinfegern und bestimmten Energieberatern. Ab 2017 sind die Bezirksschornsteinfeger dann verpflichtet, die Heizungen, die noch kein Effizienzlabel haben, zu etikettieren. Neben Informationen über den Effizienzstatus ihrer Heizung sollen Hausbesitzer gleichzeitig kostenfrei Informationen über Angebote zur Energieberatung sowie die KfW- und BAFA-Förderung erhalten.

 

Die meisten Heizungen sind zu alt

Das durchschnittliche Alter der Heizungen in Deutschland liegt bei 17,6 Jahren, mehr als ein Drittel ist sogar älter als 20 Jahre. Mehr als 70 Prozent der installierten Heizungen würden nach jetzigem Stand nur die Effizienzklasse C, D oder E erreichen - ein großes Potenzial für Effizienzsteigerungen. Trotzdem werden jährlich nur rund drei Prozent der alten Heizungen ausgetauscht. Das Effizienzlabel und die Hinweise auf bestehende Beratungs- und Förderprogramme sollen dazu beitragen, die Kenntnisse der Hausbesitzer zum Zustand ihres Heizkessels zu verbessern und so die Motivation zum Austausch zu erhöhen.

 

Kritik von Verbraucherverbänden

Verbraucherverbände sehen das Effizienzlabel nicht ganz so positiv. Sie stören sich daran, dass das Etikett nur aufgrund des Typenschildes der Heizung vergeben wird – ohne dass weitere Messungen und Berechnungen erfolgen. Sie befürchten, dass unter Umständen auch gut laufende Heizkessel ausgetauscht werden.

Wer sich schon jetzt über neue Heizungsmodelle zum effizienten Heizen informieren möchte, findet auf den Seiten von Buderus das passende Modell zu seinem Energieträger und für seinen Bedarf.

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Quelle: BMWi / Bosch Thermotechnik
Foto: Bosch Thermotechnik GmbH / Buderus Deutschland

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