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Diese Heizungen müssen 2016 und 2017 raus

Diese Heizungen müssen raus

 

Austauschpflicht durch EnEV - Vorab noch hohe Förderung sichern

Viele alte Heizkessel stehen Ende des Jahres oder Ende 2017 vor dem Aus. Die Austauschpflicht ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Wenn der Heizkessel älter als 30 Jahre ist, muss er ausgewechselt werden. Das betrifft jetzt die Einbaujahre 1986 sowie 1987. Doch es lohnt sich, schon früher über einen Austausch nachzudenken. Denn nur für einen Heizungstausch vorab gibt es maximale Förderung.

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Die neue Energieeinsparverordnung macht Ernst mit Uralt-Heizkesseln. Auch das seit Januar 2016 geltende Effizienzlabel für Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, weist mit seinen Effizienzklassen von G bis A++ auf ineffiziente Heizkessel hin. Etwa 70 Prozent dieser Heizungen werden nur die Effizienzklassen C, D oder E erreichen und gelten damit als ineffizient. Bereits hier sollten Hausbesitzer über einen Austausch nachdenken.

 

Für welche Heizungen besteht Austauschpflicht?

Die EnEV 2014 schreibt in §10 eine Austauschpflicht für viele 30 Jahre alte Ölheizungen oder Gasheizungen vor. Die Austauschpflicht gilt für Heizungen mit einem Konstanttemperatur-Kessel und einer Nennleistung von 4 bis 400 kW. Brennwertkessel oder Niedertemperaturkessel, die in dieser Zeit eher selten eingebaut wurden, sind von einem Austausch nicht betroffen. Auch Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung dürfen bleiben. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Haus am 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben, sofern das Gebäude nicht mehr als 2 Wohnungen aufweist. Damit gilt die Austauschpflicht zunächst vor allem für vermietete Gebäude. Tauschen müssen aber auch selbstnutzende Eigentümer, wenn das Gebäude mehr als 2 Wohnungen hat oder wenn das Haus nach dem 1. Februar 2002 erworben oder geerbt wurde. Als Frist für den Austausch gelten 2 Jahre nach dem Eigentumsübergang. Eine Ausnahmeregelung besteht ebenfalls, wenn der Austausch unwirtschaftlich ist, beispielsweise wenn ein Haus in der Heizperiode nur sporadisch genutzt wird oder wenn ein Abriss ansteht. Insgesamt sind von einem Austausch in nächster Zeit rund 2 Millionen Konstanttemperatur-Kessel betroffen. Wer die Frist verpasst, dem drohen hohe Bußgelder.

 

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Bei einem anstehenden Tausch des Heizungskessels (und natürlich des Warmwasserspeichers) lohnt es sich, auch über eine Modernisierung der Heizungspumpe, Thermostate und Heizkörper nachzudenken. Am besten ist eine Beratung durch einen qualifizierten Fachbetrieb mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf. Wer eine Ölheizung oder Gasheizung hat, kann beim Austausch beim Brennstoff bleiben. Lediglich Baden-Württemberg schreibt beim Austausch im Bestand eine Erneuerbare-Pflicht von 15 Prozent des Wärmebedarfs vor. Hierfür gibt es einige Erfüllungsoptionen, etwa durch Einbindung von Solarthermie. Jeder Hausbesitzer sollte bei der Erneuerung seiner Heizung seine persönliche Analyse durchführen:

  • Wie entwickeln sich die Kosten für den Brennstoff
  • Wie hoch sind die Kosten für die Anschaffung?
  • Wie zukunftsfähig ist die neue Heizung?

 

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Maximale Förderung mit dem Heizungspaket

Sowohl BAFA als auch die KfW fördern den Heizungstausch, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Eine davon ist beim sogenannten Heizungspaket, dass die alte Heizung nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen darf. Grund genug, sich rechtzeitig um den Austausch der alten Heizung zu kümmern, um sich die maximale Förderung für die neue Heizung zu sichern. Diese beträgt im Heizungspaket immerhin 15 Prozent der förderfähigen Kosten.

 

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