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Pelletheizung Vorteile und Nachteile

Pelletheizung: Vorteile und Nachteile genau abwägen

Das Heizen mit Pellets bietet ökologische und ökonomische Vorteile

Eigentlich ist das Heizen mit Pellets konsequente Abfallverwertung bis zum letzten Gramm. In der Holzindustrie fallen in den Sägewerken riesige Mengen an Holzabfällen an, die durch die Pellet-Herstellung wirtschaftlich genutzt werden können. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern mit Pellets lässt sich preiswerter heizen als mit Öl oder Gas. Doch den Vorteilen stehen auch einige Nachteile gegenüber. Hier ein kurzer Überblick.

 

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Ob eine Pelletheizung die richtige Lösung für Ihr Gebäude ist und welche Kosten und Vorteile sich im Vergleich zu anderen Heiztechnologien ergeben, können Sie kostenlos mit unserem Heizungs-Rechner ermitteln.

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Vorteile Pelletheizung

  • Nachwachsender, heimischer Rohstoff
    Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der quasi vor jeder Haustür zur Verfügung steht. Die Herstellung von Pellets ist mit viel weniger Energieaufwand verbunden als bei fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Auch birgt sie keine Gefahren für die Umwelt. Der Vorrat am nachwachsenden Brennstoff Holz ist nicht endlich. Pellets sind damit ein verlässlicher Energieträger mit hoher Verfügbarkeit.

  • Umweltfreundlichkeit
    Holzpellets verbrennen CO2-neutral. Bei der Verbrennung der Pellets wird zwar CO2 frei gesetzt, was aber vorab durch die Bäume bei ihrem Wachstum aufgenommen und in Sauerstoff umgewandelt wurde. Heizen mit Pellets wird deshalb als nahezu CO2-neutral bezeichnet. Bei einem Haus mit 100 Quadratmetern Wohnfläche lassen sich so beim Heizen mit Pellets pro Jahr rund 2,6 Tonnen CO2 einsparen. Luft und Klima werden nicht zusätzlich belastet.

  • Stabile Preise
    Pellets haben im Vergleich zu Heizöl in den letzten zehn Jahren einen durchschnittlichen Preisvorteil von 35 Prozent aufgewiesen. Die Versorgungssicherheit ist hoch, die Preisentwicklung nicht von Politik und Spekulation abhängig. Die zu erwartenden Preissteigerungen sind geringer als bei fossilen Brennstoffen, die Preisschwankungen eher regional bedingt aufgrund der produzierten Mengen und in engeren Bandbreiten als bei Öl oder Gas.
  • Hohe Förderung möglich
    Beim Heizungsaustausch kann für eine neue Pelletheizung eine relativ hohe Förderung beantragt werden. Das BAfA fördert Pelletkessel, beispielsweise bei einem Kesseltausch, mit mindestens 3.000 Euro Zuschuss, bei zusätzlicher Montage eines Pufferspeichers kommen nochmals 500 Euro hinzu. Die Errichtung eines Pelletofens mit Wassertasche wird mit mindestens 2.000 Euro bezuschusst. Mit dem KfW-Programm 167 lassen sich die um den BAfA-Zuschuss reduzierten Investitionskosten zu sehr niedrigen Zinssätzen finanzieren.
  • Kombinierbarkeit
    Bei einem Umstieg auf eine Pelletheizung muss nicht gleich das komplette Heizungssystem geändert oder erneuert werden. Bestehende Leitungen und Heizkörper lassen sich weiter nutzen. Ein weiterer Vorteil ist die gute Kombinierbarkeit mit anderen regenerativen Energiequellen wie einer Solaranlage.
  • Saubere Verbrennung
    Pellets verbrennen sehr sauber, es gibt wenig Asche als Rückstand, der auf dem heimischen Kompost entsorgt werden kann. Pellets erzeugen keine Geruchsbelästigung im Gebäude.

 

 

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Nachteile Pelletheizung

  • Lagerplatz
    Pelletheizungen sind platzintensiv. Für die Bevorratung der Pellets muss genügend Lagerraum zur Verfügung stehen, am besten möglichst nahe bei der Heizung. Förderschnecken und Saugsysteme sorgen für einen problemlosen Transport.
  • Höhere Anschaffungs- und Einbaukosten
    Der Gesamtpreis für die Installation einer Pelletheizung fällt höher aus als bei einer Ölheizung oder einer Gasheizung. Dies gilt besonders bei der Umrüstung einer alten, fossilen Heizungsanlage auf eine Pelletheizung.
    Weitere Informationen zu Umstellung einer Gasheizung auf Pelletheizung
    Weitere Informationen zu Umstellung einer Ölheizung auf Pelletheizung
  • Umweltbilanz kann sich durch lange Transportwege verschlechtern
    Werden aus Preisgründen Pellets aus dem europäischen Ausland bestellt, schlägt sich das natürlich deutlich negativ in der Umweltbilanz der Pellets zu Buche. Deshalb sollte immer auf möglichst kurze Transportwege geachtet werden.
  • Nachteil: Geräusche
    Pellets werden vom Lager zum Kessel einmal täglich per Förderschnecke oder Saugsystem transportiert. Das kann zu Geräuschen führen.
  • Ascheentfernung
    Auch wenn es nur alle 1-2 Monate anfällt - es muss gemacht werden. Allerdings lässt sich die Asche direkt vom Ascheeimer auf den Kompost bringen.
  • Für wie viele Pelletheizungen reicht der Holzabfall noch?
    Versorgungsengpässe sind auf absehbare Zeit kein Thema. Heute reichen die Produktionsanlagen aus, um neben dem aktuellen Verbrauch von knapp zwei Millionen Tonnen in 2014 noch eine weitere Million produzieren zu können. Bei stark wachsender Nachfrage könnten sich die Rohstofflager in Deutschland soweit leeren, dass Pellets aus anderen Ländern importiert oder gar Bäume zur Pelletherstellung gefällt werden müssen. Mit allen zu erwartenden Auswirkungen auf die Preisentwicklung und die sonst so gute CO2-Bilanz.

 

Kosten einer Pelletheizung

Für eine komplette Pelletheizung mit Pelletkessel, Pufferspeicher, Pelletlager, Fördersystem und Installation liegen die Kosten der Anschaffung durchschnittlich zwischen 20.000 und 25.000 Euro. Damit sind zwar die Kosten beim Kauf deutlich höher als die Kosten für eine Heizung mit fossilen Brennstoffen. Aber es gibt auch staatliche Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA), wodurch man die Kosten senken kann. So erhält man für eine zusätzliche Installation eines Pufferspeichers, der pro Kilowatt Kesselleistung ein Speichervolumen von 30 Litern besitzt, mindestens 3.500 Euro Fördersumme. Und weitere 500 Euro gibt es, wenn gleichzeitig eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung auf dem Dach montiert wird. Mindestens 2.000 Euro, wenn die Solaranlage zur Heizungsunterstützung oder zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dient. Der Restbetrag für die neue Pelletheizung lässt sich durch ein kostengünstiges Darlehen der KfW-Bank finanzieren.

 

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Welche Kosten für eine Pelletheizung in Ihrem Gebäude entstehen und welche Vorteile sich gegenüber anderen Heiztechnologien ergeben, können Sie kostenlos mit unserem Heizungs-Rechner ermitteln.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

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