Hohe Effizienz durch moderne Brennwerttechnik, die kompakte Bauweise erfordert wenig Platz und die Anschaffungskosten sind im Vergleich mit anderen Heizungen gering: Eine neue Gastherme kaufen lohnt sich! Die deutliche Verringerung der Energiekosten führt dazu, dass sich die neue Gastherme schnell amortisiert.

 

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Was ist eine Gastherme?

Es gibt verschiedene Arten von Gasthermen: So wird die Therme zur Erzeugung von Warmwasser eingesetzt, als Gasheizung verwendet oder als Kombination für Heizung und Warmwasser.
Reine Warmwasser-Thermen arbeiten nach dem Durchlaufprinzip. Das heißt, es wird nur Gas verbraucht, wenn es auch benötigt wird. Als Heiztherme erwärmt eine Gastherme das Heizungswasser. Eine Kombitherme vereinigt beide Funktionen in einem Gerät. Idealerweise werden Gasthermen für kurze Leitungswege nahe an der Entnahmestelle angebracht.
Wer eine neue Gastherme kaufen möchte, kann zwischen wandhängenden und bodenstehenden Modellen wählen. Der Betrieb erfolgt heute meist raumluftunabhängig, sprich Zu- und Abluftführung sind kompakt in einem Rohr untergebracht. Gasthermen kommen bei kleineren Einfamilienhäusern zum Einsatz, bevorzugt aber bei Mehrfamilienhäusern als Heizung für einzelne Etagen oder Wohnungen.

 

Was kostet eine Gastherme?

Jedes Gebäude, jede Wohnung ist unterschiedlich. Deshalb sollte jeder, der eine neue Gastherme kaufen möchte, die benötigte Leistung bestmöglich auf die zu beheizende Wohnfläche, den individuellen Warmwasserverbrauch und den energetischen Zustand des Gebäudes anpassen. Im Folgenden finden Sie die Preise für Gasthermen und Kombithermen in Markenqualität (zum Beispiel von Buderus oder Junkers) bei einer Leistung zwischen 18 und 24 kW auf einen Blick:

 

Gastherme 2.500 bis 3.500 €
Kombitherme ab 3.500 €
zusätzlicher Warmwasserspeicher 800 bis 1000 €
Installation 1000 bis 2000 €
Gesamtkosten 4300 bis 6500 €
(+ 1500-2000 € für Gasanschluss falls noch nicht vorhanden)

 


Die Kosten für die Anschaffung einer neuen Gastherme sollten auf eine Betriebsdauer von etwa 15 bis 20 Jahren umgelegt werden. Bei den laufenden Kosten sind die Preise für den Energieträger Erdgas zu berücksichtigen. Aktuell (Stand Juli 2017) liegen die Preise für Erdgas bei durchschnittlich 6,5 Cent pro kWh. Um die laufenden Kosten zu minimieren, sollten Verbraucher regelmäßig die Preise der Gasanbieter vergleichen und, falls Einsparungen zu erzielen sind, auch wechseln.
Hinzu kommen bei den laufenden Kosten noch die Prüfung der Gastherme durch einen Schornsteinfeger (Preise etwa 50 - 80 Euro pro Jahr) sowie die regelmäßige Wartung und Reinigung durch einen Fachbetrieb (Preise etwa 150 - 200 Euro).

 

Was bewirkt moderne Brennwerttechnik?

Heizwert-Gasthermen sind veraltet und nicht mehr Stand der Technik. Eine Gastherme mit Brennwerttechnik nutzt zusätzlich die in der Abgasluft enthaltene Kondensationswärme und spart so im Vergleich zu einer veralteten Gastherme mit Niedertemperaturtechnik bis zu 11 Prozent an Heizenergie. Das senkt die Kosten im laufenden Betrieb signifikant. Die höhere Energieeffizienz einer Brennwerttherme schont natürlich auch die Umwelt durch weniger CO2-Ausstoß. Einmalige Kosten entstehen beim Einbau der Brennwerttherme durch die in den meisten Fällen nötige Schornsteinsanierung.

 

Was bedeutet modulierendes Arbeiten bei einer Gastherme?

Bei einer modernen Gastherme lässt sich die Leistung auf den aktuellen Bedarf anpassen. Während im Winterbetrieb bei kalten Außentemperaturen maximale Leistung gefordert sein kann, ist in der warmen Jahreszeit sowie in der Übergangszeit eine Bandbreite von 30 bis 50 Prozent ausreichend. Diesen unterschiedlichen Anforderungen passt sich eine moderne Gastherme modulierend mit ihrer Leistung an und spart so viel Heizenergie, Gas und damit Kosten im Betrieb.

 

Welche Förderung gibt es für den Einbau einer neuen Gastherme?

Wer eine neue Gastherme kaufen möchte, kann sich über eine attraktive Förderung durch die KfW freuen. Die KfW fördert die Kosten für die Anschaffung und die Montage einer neuen Gastherme mit Brennwerttechnik in zwei Programmen.
Zahlt der Modernisierer die Gastherme aus eigener Tasche, winkt ihm im Programm 430 (Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss) ein Zuschuss von aktuell 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird zusätzlich noch die Einstellung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich optimiert, beträgt der Zuschuss im sogenannten Heizungspaket 15 Prozent, maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.


Möchte der Heizungsmodernisierer Kauf und Montage seiner neuen Gastherme finanzieren, lockt die KfW im Programm 152 (Energieeffizient Sanieren - Kredit) mit einem effektiven Jahreszins von 0,75 Prozent (Stand Juli 2017). Beim Kaufen einer neuen Gastherme sollte die mögliche Förderung gleich mit eingerechnet werden.

 

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So einfach kommen Sie zu Ihrer neuen Gastherme

Vor dem Kaufen einer neuen Gastherme sollte eine Beratung vor Ort durch einen kundigen Fachbetrieb stattfinden. Er empfiehlt die nach den baulichen Gegebenheiten und dem individuellen Nutzerverhalten passenden Gasthermen von namhaften Herstellern wie Buderus oder Junkers, erstellt ein verbindliches Angebot und montiert die neue Gastherme fachgerecht. Auch für die spätere Wartung sind die auf Effizienzhaus-online gelisteten Fachbetriebe eine sehr gute Wahl.
 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

 


Beratung, Einbau, Wartung: Für den Kauf einer neuen Gastherme benötigen Sie fachkundige Profis an Ihrer Seite. Effizienzhaus-online vermittelt Ihnen Kontakte zu geschulten Handwerkern in Ihrer Region.

 

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