Das Jahr der Solarstromspeicher

Warum Solarbatterien billiger sind als jemals zuvor

Um das volle Potenzial aus einer Photovoltaikanlage heraus zu holen, benötigt man einen passenden Solarstromspeicher. Aktuell ist der Anreiz zum Kauf hoch, denn die Bundesregierung lockt mit attraktiven Förderungsprogrammen. Doch welcher Solarstromspeicher ist der Richtige, was gibt es zu beachten und ab wann lohnt sich die Anschaffung überhaupt?

 

Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

Um herauszufinden, ob sich die Anschaffung eines Solarstromspeichers lohnt, müssen einige entscheidende Faktoren beachtet werden. Besonders wichtig ist dabei, wann die eigene Photovoltaikanlage in Betrieb genommen wurde. Durch die jährlich sinkenden Einspeisetarife, sind Speichersysteme vor allem für junge und neue Photovoltaikanlagen attraktiv. Prinzipiell lässt sich sagen: wenn die Photovoltaikanlage nach 2010 in Betrieb genommen wurde, lohnen sich Solarbatterien. Außerdem gilt es zu beachten, wie viel Energie für den Eigenverbrauch genutzt werden soll. Ohne Solarbatterie produziert eine Photovoltaikanlage im Schnitt 30-40% des Strombedarfs – mit Solarstromspeicher kann jedoch bis zu 80% des Bedarfs durch den eigenen Solarstrom abgedeckt werden. Bei sinkenden Einspeisevergütungen und einem gleichzeitig steigendem Strompreis, kann sich eine eigene Photovoltaikanlage mit Solarbatterie schnell lohnen. Mit der Speicherförderung des Bundes – die bis zu 33% der Anschaffungskosten deckt – ist der Neukauf von Solarbatterien aktuell lukrativer denn je.

 

Welcher Solarstromspeicher ist der Richtige?

Entscheidet man sich für den Kauf einer Solarbatterie, entsteht unmittelbar die Frage welches Modell das Richtige ist. Die beliebtesten Hersteller von Solarstromspeichern sind momentan E3/DC, SENEC, Solarwatt, Sonnen und SMA. Doch bei der Wahl entscheidet nicht die Marke, sondern vor allem das Modell und dessen Fähigkeiten. Bei der Entscheidung welche Solarbatterie die Beste für die eigene Photovoltaikanlage ist, sind Preis, Performance und Langlebigkeit die wichtigsten Richtungsweiser. Der Preis einer Solarbatterie spaltet sich in Investitionskosten und Kosten pro gespeicherter kWh. Um möglichst effizient zu sein, darf die Speicherkapazität des Solarstromspeichers weder zu groß, noch zu klein sein. Es lohnt daher, sich vorher über die nötige Kapazität zu informieren. Die Langlebigkeit einer Solarbatterie beeinflusst direkt den Preis, denn umso höher die Anzahl an Zyklen und die Kalendarische Lebensdauer sind, umso teurer wird die Batterie – jedoch muss diese dann seltener ersetzt und gewechselt werden. Um eine möglichst hohe Performance zu erreichen, sollten die Standby-Kosten der Batterien beachtet werden, denn nicht nur die Zeit zum vollen Laden und Entladen ist hier maßgebend.

 

Egal ob KfW oder lokale Förderung: Förderprogramme nutzen!

Wer sich für den Kauf eines Solarstromspeichers entscheidet, hat viele Möglichkeiten die Kosten der Anschaffung weiter zu senken. Zu Beginn des Jahres wurden beispielsweise die KfW-Förderprogramme neu gestaltet. In Form von Tilgungszuschüssen von bis zu 25% der Gesamtkosten fördert der Bund die Anschaffung von Solarbatterien. Um die KfW-Förderung nutzen zu können müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt werden, so gilt die Förderung z.B. nur für Photovoltaikanlagen kleiner als 30kWp. Die KfW-Förderung läuft noch bis Ende 2018, ist jedoch auf 30 Millionen Euro begrenzt (ca. 20.000 Systeme). Die KfW-Förderung ist allerdings nur eine von vielen möglichen Förderprogrammen. Es gibt in vielen Regionen und Städten (vor allem in Bayern und Baden-Württemberg) eine Vielzahl an lokalen Förderprogrammen. Diese können sogar mit der KfW-Förderung kombiniert werden. Beispiele hierfür sind etwa das "10.000 Speicher Programm" in Bayern oder die "Förderung von elektrischen Energiespeichersystemen (EnS)" im Saarland. Auch hier gilt es – wer sich gut informiert, kann viel Geld sparen. Mit einer guten Planung kann die Anschaffung eines Solarstromspeichers aktuell sehr lukrativ sein und auf lange Sicht viel Geld sparen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

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