Tipp: Bis Ende 2014 auf Pelletheizung umsteigen

Holzpellets EN plus

Wer beim Kauf seiner Holzpellets auf das ENplus-Siegel achtet, kauft hochwertige Qualität und trägt damit auch zu niedrigeren Feinstaub-Emissionen seiner Pelletheizung bei.

 

Strengere gesetzliche Anforderungen ab 2015 / Teurere Messung umgehen

Drei gute Gründe sprechen dafür, seine alte fossile Heizung noch in diesem Jahr gegen eine neue Pelletheizung auszutauschen: Neben dem deutlichen Preisvorteil von Holzpellets gegenüber Heizöl und den attraktiven Förderkonditionen ist es der Gesetzgeber, der höhere Grenzwerte bei Feinstaub-Emissionen ab 2015 einfordert. Das macht den Einbau einer Pelletheizung bis zum Jahresende besonders überlegenswert.

Immerhin um 35 Prozent preiswerter waren Holzpellets im Juli 2014 im Vergleich zu Heizöl und im Marktanreizprogramm (MAP) wird der Austausch einer alten fossilen Heizung durch eine neue Pelletheizung mit mindestens 2.400 EUR bezuschusst. Aber jetzt heißt es für kluge Bauherren und Hausbesitzer noch aus einem anderen Grund schnell zu handeln. Grund ist die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV), die seit März 2010 mit ihrer 1. Stufe in Kraft ist. Nach dieser Verordnung müssen Pelletheizungen bei einer vor Ort vom Schornsteinfeger vorgenommenen Messung einen Grenzwert von 60 Milligramm (mg) Feinstaub einhalten. Zum Jahresbeginn 2015 verschärft sich dieser Wert auf 20 mg. Aber: Noch in diesem Jahr in Betrieb genommene Pelletheizungen werden während der gesamten Betriebszeit der Anlage nach den Vorgaben der 1. Stufe gemessen. Für Anlagen, die ab 01.01.2015 installiert werden, gilt die 2. Stufe der 1. BImSchV.

 

Jetzt umstellen und sich die einfache und kostengünstigere Messung sichern

Bei Anlagen, die ab 01.01.2015 eingebaut werden, müssen die Schornsteinfeger eine aufwändigere und damit auch teurere Feinstaubmessung vornehmen. Und da Hersteller ihre Anlagen, ähnlich wie die Automobilindustrie, auf einem Teststand unter Idealbedingungen testen, können Abweichungen im Praxisbetrieb durchaus möglich sein. Empfehlenswert sind sicherlich hochwertige Holzpellets, die das ENplus-Siegel tragen. Auch bei anderen Brennstoffen wie beispielsweise Hackschnitzel kann es durch den unterschiedlichen Feuchtegehalt zu Ausreißern kommen. Wer also noch in diesem Jahr in seine Biomasseheizung Sachen Grenzwerteinhaltung auf der sicheren Seite.

 

Moderne Biomasseheizungen halten die Luft rein

Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) begrüßt die strengen Ansprüche an das Emissionsverhalten von Holzfeuerungen ausdrücklich. „Der Energieträger Holz hat in einem dicht besiedelten Land nur dann eine Chance auf weiteren Ausbau, wenn er mit vorbildlichem Emissionsverhalten überzeugen kann“. Die Förderung für den Einbau von Pelletheizungen über das Marktanreizprogramm (MAP) gibt es seit Jahresbeginn nur für Anlagen, die bereits die Grenzwerte der 2. Stufe für Feinstaub und CO nachweisen können (für CO-Emissionen 200mg/m³ und für Feinstaub-Emissionen 20mg/m³).

Mehr Informationen zur Pelletheizung

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Deutsches Pelletinstitut


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