Warmer Mantel für die Rohrleitungen

Dämmung für Rohrleitungen

Heizkosten einsparen im Handumdrehen: Dank vorgefertigter Dämmschalen ist die Dämmung von Rohrleitungen schnell und kostengünstig zu bewerkstelligen.

 

Heizungs- und Warmwasserleitungen dämmen und Heizkosten sparen

Heizkosten sparen im Handumdrehen? Das geht mit einem kritischen Blick in den Keller. Eine kurze Analyse der Situation - Ist der Keller unbeheizt? Sind die Rohrleitungen gedämmt? - und dann kann es losgehen. Heizungs- und Warmwasserleitungen im kalten Keller lassen sich schnell selbst dämmen. Dafür muss kein Fachmann kommen.

Das Sparpotenzial dieser Dämmung können Hausbesitzer zuvor mit einer Faustformel einschätzen: Rund 1,5 Liter Heizöl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche kommen bei Altbauten durch ungedämmte Leitungen jährlich zusammen. Das sind bei einem 120 Quadratmeter-Haus 180 Kubikmeter Erdgas oder 180 Liter Heizöl im Jahr. Ein Verbrauch, der halbiert werden kann, wenn Hausbesitzer die freiliegenden Heizungs- und Warmwasserleitungen in Keller, Treppenhaus und sonstigen unbeheizten Räumen dämmen.

 

Bestandsaufnahme im Heizungskeller

Manchmal sind die Heizungsrohre bei älteren Häusern bereits gedämmt. Das erkennen Hausbesitzer an den dicken Gipsbandagen, die um ein bis zwei Zentimeter Glaswatte angebracht wurden. Direkt daneben sind oft die Warmwasserleitungen verlegt. Meistens haben diese Kupferrohre nur eine helle Hart-Plastikschicht als Umhüllung. Diese sollte Hausbesitzer nicht mit einer Dämmung verwechseln. In vielen Einfamilienhäusern kommen so zehn bis 20 Meter Rohrleitungen zusammen, über die Wärme verschwendet wird. Dabei kann eine Dämmung problemlos von Heimwerkern kostengünstig nachgerüstet werden. Denn in den Kellerräumen liegen die Rohrleitungen meistens gut zugänglich für die Dämmung.

 

Dämmung der Rohrleitungen in Eigenregie

Für die Dämmung kommen vorgefertigte Rohrschalen aus Kunststoff oder Mineralwolle zum Einsatz. Solche Dämmschalen sind geschlitzt, sie lassen sich einfach über die Rohrleitungen schieben. Für T-Anschlüsse und Bögen gibt es spezielle Formstücke, so dass auch an den komplizierteren Details eine geschlossene Dämmung möglich ist. Es ist steht darauf zu achten, dass Stöße und Schlitze exakt mit Klebebändern verbunden und somit abgedichtet werden.

 

Heizkosteneinsparung und mehr Warmwasser-Komfort

Den Effekt der Dämmung spüren Hausbesitzer sofort: Durch die gedämmten Warmwasserleitungen kommt das warme Wasser schneller und wärmer an der Zapfstelle an. Dazu addieren sich die eingesparten Heizkosten: 60 bis 90 Liter Heizöl-Einsparung sind bei einem mittelgroßen Einfamilienhaus im Jahr drin. Übrigens: Für die Dämmung von zugänglichen Heizungs- und Warmwasserleitungen im unbeheizten Keller schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) Mindestdicken vor: So soll die Dämmung so dick wie der innere Rohrdurchmesser sein, mindestens jedoch zwei Zentimeter.

Was ist die optimale Sanierungsmaßnahme in Ihrerm Gebäude? Unser Sanierungsrechner zeigt Ihnen Einsparpotenziale und welche Maßnahmen am meisten bringt.

Jetzt Sanierungsrechner starten

 

Quelle: Hessische Energiespar-Aktion / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: bildergala - Fotolia.com