Die neue Heizung: Trends für den Heizungskeller 2017

Aktuelle Trends bei Heizungen

Bei den neuen Heizkesseln überzeugt nicht nur die innovative Technik, sondern auch das attraktive Design.

 

Smarte Technik, attraktives Design und Hybridheizung stehen im Fokus

Lange war der Heizungskeller nur ein Eldorado für technikbegeisterte Hausbesitzer. Trends bei der Heizung? Undenkbar! Das ändert sich jetzt rasant, denn die neuen Heizungsmodelle setzen nicht nur auf smarte und energiesparende Technik, sondern auch auf ein attraktives Design. Damit machen Sie nicht nur im Heizungskeller, sondern im ganzen Haus eine gute Figur. Wir haben einen Blick auf die aktuellen Heizungstrends 2017 geworfen.

 

Trend 2017: Die digitale Heizung weiter auf dem Vormarsch

Die Digitalisierung der Heizung ist ein Quantensprung. Bislang im Wesentlichen analoge Heizungssteuerungen im Keller werden durch eine digitale Steuerung über PC, Tablet und Smartphone ersetzt. Diese Technologie rückt moderne Heizungstechnik stärker ins Bewusstsein der Anwender und macht aus der Heizung ein „high interest product“. Über eine digitale Steuerung wird die Energieeffizienz weiter gesteigert. Der Betrieb der Heizung wird optimal auf das Nutzerverhalten des Anwenders angepasst. Die Heizung “lernt“ regelrecht und passt sich dem Tagesablauf der Bewohner an. Der Nutzer kann den Eintrag an erneuerbaren Energien beobachten, zum Beispiel bei seiner Solarthermie-Anlage. Über das Einlesen von lokalen Wetterdaten werden weitere Optimierungen erreicht. Wer in seinem Eigenheim schon Smart Home-Lösungen umgesetzt hat, kann die neue Heizung unkompliziert in das bestehende System einbinden. Und sollte einmal eine Störung im Heizungskeller auftreten, kann auch der Heizungsinstallateur schnell weiterhelfen: Bei vernetzten Geräten werden ihm die Störung und mögliche Lösungen angezeigt, so dass er zur Reparatur gleich die benötigten Ersatzteile mitbringen kann. Das spart Zeit und damit Geld.

 

Trend 2017: Hybridheizung - verschiedene Wärmequellen miteinander kombinieren

 

Ob Altbau oder Neubau: Die Hybridheizung ist auf dem Vormarsch. Der Gedanke dahinter: Wenn die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien unterstützt wird, sinken insgesamt die Heizkosten und Hausbesitzer machen sich unabhängiger von einzelnen Energieträgern. Denkbar sind die unterschiedlichsten Kombinationen: Ob Gas- oder Öl-Brennwertheizung, Solarthermie, Kaminofen, Pelletofen oder Wärmepumpe – alles ist machbar. Voraussetzung ist, dass die Hybridheizung zum Haus und zum Wärmebedarf sowie zu den Ansprüchen der Bewohner passt. A und O für einen energieeffizienten Betrieb der Heizung ist die optimale Abstimmung aller Heizungskomponenten aufeinander. Damit das gewährleistet ist und die Wärmeversorgung langfristig stimmt, sollten sich Hausbesitzer ausführlich von ihrem Heizungsinstallateur über die Möglichkeiten beraten lassen.

Übrigens: Mit bewährten und kostengünstigen Technologien können noch große Schritte hin zu mehr Klimaschutz unternommen werden. Eine moderne Brennwertheizung besticht durch ihre hohe Energieeffizienz und sorgt für eine Minderung der Treibhausgase von bis zu 30 Prozent. Was eine neue Heizung an Einsparung bringen kann, erfahren Sie, mit wenigen Klicks und Angaben zum eigenen Haus, in unserem kostenfreien Sanierungsrechner.

 

Trend 2017: Schickes Design wertet die Heizung auf

Natürlich wird niemand seine neue Heizung nach dem Äußeren aussuchen, aber wenn die Technik stimmt, warum soll nicht auch das Design überzeugen? Viele Heizungshersteller haben das Design ihrer Geräte komplett überarbeitet und die neuen Heizungen machen nicht nur im Heizungskeller eine gute Figur, sondern können sich auch als Etagenheizung in allen oberen Geschossen sehen lassen. Auch die Außengeräte von Wärmepumpen passen sich zum Beispiel durch eine neue Farbgebung besser an die Umgebung an. Verbessert wurde aber nicht nur das Design, auch die Bedienbarkeit wurde vereinfacht und die schnellere Montage freut Bauherr und Fachbetrieb.

 

Trend 2017: Kamin und Kachelofen sorgen für Wohlfühlatmosphäre

Die Faszination des Heizens mit Holz ist ungebrochen. Moderne, emissionsarme und effizient arbeitende Kaminöfen, Kachelöfen oder Pelletöfen sorgen für wohlige Wärme. Sie werden in einer Vielzahl von unterschiedlichen Größen, Formen, Designs und Oberflächenmaterialien angeboten. Bei Öfen und Heizkaminen sehr beliebt sind großflächige Panorama-Sichtscheiben. Bei Neubauten im Kommen sind vielfältig gestaltbare Kleinkachelöfen, die auf kompaktem Raum ein schönes Feuererlebnis und eine milde Strahlungswärme über den Ofenmantel bieten. Wasserführende Kamine und Kachelöfen lassen sich problemlos in das Heizsystem integrieren und unterstützen so an kalten Tagen die reguläre Heizung. Hier schließt sich der Kreis zur Hybridheizung. Die meisten älteren Kamine und Kachelöfen lassen sich mit einem neuen Heizeinsatz umrüsten, damit sie die gesetzlich geforderten Schadstoffgrenzwerte einhalten. Sonst droht schon Ende 2017 das Aus für Öfen bis Baujahr 1984. Bereits 2024 sind alle Öfen, die vor dem 31. März 2010 gefertigt wurden, auf dem Prüfstand. Wer wissen möchte, ob sein Kachelofen, Putzofen, Öl- oder Gas- Heizeinsatz betroffen ist, kann das mit dem Heizeinsatz-Austausch-Tool von Buderus mit wenigen Klicks in Erfahrung bringen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik
Foto: Buderus

 

 

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