Biomasseheizungen finden durch niedrige Betriebskosten und eine gute CO2-Bilanz jährlich mehr Fürsprecher. Relativ hohe Anschaffungskosten amortisieren sich durch niedrigere Verbrauchskosten. Vergleichen Sie jetzt für verschiedene Formen der Holzheizung die Preise für Anschaffung, Betrieb und Wartung bei Effizienzhaus-online!

 

Große Vorteile rechtfertigen eine Investition: Holzheizung Preise

Mit beachtlichen Vorteilen punktet eine zentrale Holzheizung. Preise für den Brennstoff unterhalb der Kosten für Öl und Gas sind nur einer von vielen:

  • CO2-neutral heizen mit nachwachsenden Rohstoffen
  • Brennstoff überall regional verfügbar
  • niedrigere Heizkosten als mit Öl und Gas
  • stabile Preisprognose

 

Derzeit sind verschiedene Formen verfügbar. Der Kessel mit Brenner ist jeweils das Herzstück der Anlage. Je nach Brennstoff kommen dazu Fördertechnik, Vorratslager, Gebläse und mehr. Die komplexen Anlagen haben deswegen im Vergleich zu einfacher konstruierten Gas- und Ölkesseln einen hohen Preis. Gute Wirkungsgrade erreichen Holzheizungen auch erst bei einer bestimmten Leistung. Für den Betrieb in Teillast sind die Kessel meist nicht geeignet. Die Verbrennung wäre dann unsauber und ineffizient.

Umso wichtiger ist es, eine Holzheizung genau auf das zu beheizende Gebäude auszulegen. Ein großer Pufferspeicher bietet die Möglichkeit, nach dem kompletten Abbrand überschüssig produzierte Wärme effizient auszunutzen. In den folgenden Abschnitten werden neben Durchschnittswerten für die Anschaffung auch Angaben zu den Betriebskosten gemacht. Die sind immer nur begrenzt aussagekräftig, da die Verbrauchskosten stark vom jeweiligen Gebäude und Standort abhängen. Die Beispielwerte beziehen sich auf einen durchschnittlich sanierten und gedämmten Altbau Baujahr 1970 mit 150 m² Wohnfläche. Bei einem typischen Heizenergiebedarf von 170 kW/m² ergibt sich ein jährlicher Verbrauch von 25.500 kW für Heizung und Warmwasser.


Pelletheizungen: Komfort mit hohem Automatisierungsgrad

Eine Pelletheizung ist nicht ganz billig, aber hocheffizient und komfortabel. Die automatisierte Beschickung sorgt für dauerhaft optimale Betriebsbedingungen und einen hohen Wirkungsgrad. Pellets kommen in konstanter Qualität mit einem niedrigen Wassergehalt von 2 %. Allerdings müssen die Späne hergestellt und veredelt werden. Daher sind bei dieser Holzheizung die Preise für den Brennstoff stärker von den Strompreisen abhängig, als bei anderen. Die CO2-Bilanz ist nur dann sehr gut, wenn das Sägemehl ohnehin als Beiprodukt der Holzverarbeitung anfällt. Die Holzheizung Preise für diesen Typ im Überblick:

  • Preis Kessel: 7.500 bis 10.500 EUR
  • Preis Komplettanlage inkl. Installation: 14.000 bis 20.500 EUR
  • Förderung: 3.500 EUR Basisbetrag zzgl. mögliche Bonusförderung
  • Verbrauchskosten für Beispielhaus: 1.350 EUR
  • Betriebskosten gesamt (Verbrauchskosten + Wartung, Schornsteinfeger, Betriebsstrom etc.): 2.000 EUR


Hackschnitzelheizung: Hochentwickelte Holzheizung mit günstigen Verbrauchskosten

Eine Hackschnitzelheizung bietet ähnliche Vorteile, wie ein Pelletkessel. Sie ist hochautomatisiert. Die programmierte Heizungsregelung übernimmt den größten Teil der Arbeit ohne manuelle Eingriffe. Der Hauptunterschied zur Pelletheizung liegt im Brennstoff. Hackschnitzel sind günstiger als Pellets, allerdings aufgrund des höheren Wassergehalts in Qualität und Brennwert schwankend. Bei direkter Produktion aus minderwertigem Holz haben Hackschnitzel eine sehr gute CO2-Bilanz. Die Preise für diese Holzheizung auf einen Blick:

  • Kauf Kessel: 10.000 bis 13.000 EUR
  • Anschaffung Komplettanlage inkl. Installation: 13.500 bis 24.500 EUR
  • Förderung: 3.500 EUR Basisbetrag zzgl. mögliche Bonusförderung
  • Verbrauchskosten für Beispielhaus: ca. 720 EUR
  • Betriebskosten gesamt (Verbrauchskosten + Wartung, Schornsteinfeger, Betriebsstrom etc.): 1.520 EUR

 

Scheitholzvergaser: Die praktische und effiziente Stückholzheizung

Ein Scheitholzvergaser nutzt eine weniger komplexe Technik. So liegen bei dieser Holzheizung die Preise bei der Anschaffung deutlich niedriger. Hohe Effizienz ist möglich, wenn auch der Wirkungsgrad etwas unter dem von Hackschnitzel- und Pelletkesseln liegt. Durch die manuelle Beschickung muss der Betreiber an sehr kalten Wintertagen mehrmals am Tag Holz nachlegen und zwei bis drei Mal pro Woche den Aschebehälter entleeren. Gut abgelagertes und getrocknetes Stückholz ist eine hervorragende Energiequelle, muss aber trocken gelagert werden. Sie können es aus dem Brennstoffhandel beziehen oder selbst schlagen und unter Einsatz eigener Arbeit viel bei den Energiekosten sparen. Die hier verwendete Angabe der Verbrauchspreise bezieht sich auch einen Marktpreis von 70 Euro pro Raummeter. Überblick über die Holzheizung Preise für diesen Heizungstyp:

  • Kauf Kessel: 5.500 bis 8.000 EUR
  • Anschaffung Komplettanlage inkl. Installation: 7.000 – 10.000
  • Förderung: 2.000 EUR Basisbetrag zzgl. mögliche Bonusförderung
  • Verbrauchskosten für Beispielhaus: ca. 1.600
  • Betriebskosten gesamt (Verbrauchskosten + Wartung, Schornsteinfeger, Betriebsstrom etc.): 2.200 EUR


Bei allen Förderungen durch die BAFA: Für private Bauherren, Gewerbetreibende und Selbstständige endet ab 2018 die Antragsfrist vor Kauf bzw. Bestellung des Kessels.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

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