Ihre Heizung macht gluckernde Geräusche? Wir erklären Ihnen, was zu tun ist!

Heizung gluckert

 

Der Sommer ist nur noch eine warme Erinnerung und die Heizsaison beginnt von Neuem. Selbst Spät- und Sparheizer kommen nun nicht mehr drum herum, ihre Heizkörper erstmals nach Monaten der Inaktivität wieder aufzudrehen. Doch plötzlich gluckert es im Heizkörper. Das plätschernde Glucksen stellt sich von allein nicht wieder ein und kann nur durch das Abdrehen des Thermostats beendet werden. Neben den gluckernden Störgeräuschen stellen Sie außerdem fest, dass der Heizkörper gar nicht oder nur noch partiell warm wird. Sie sollten das Gluckern und die mangelhafte Wärmeentwicklung keinesfalls ignorieren, sondern sofort reagieren. Wir verraten Ihnen, was zu tun ist, wenn Ihr Heizkörper gluckert und plätschert.

 

Gluckern und plätschern im Heizkörper: Jetzt entlüften!

Ununterbrochenes Gluckern und Plätschern sind Hinweise darauf, dass sich voraussichtlich Luft in Ihrem Heizkörper befindet. Sie sollten den Heizkörper nun schnellstmöglich entlüften, um zu verhindern, dass Ihre Heizkosten steigen oder im schlimmsten Fall Schäden am Gerät entstehen. Befindet sich Luft im Heizkörper, nimmt die Heizleistung ab, obwohl die Heizung auf Hochtouren arbeitet. Die Folge sind steigende Heizkosten, oft um bis zu 15 Prozent!

 

Ihre Heizung richtig entlüften!

Sie können Ihre Heizung mit einfachen Mitteln und selbst ohne handwerkliches Geschick entlüften. Die einzigen Utensilien, die Sie hierzu benötigen sind ein sogenannter Entlüftungsschlüssel, eine kleine Schale und ein Lappen. Sollten Sie keinen Entlüftungsschlüssel besitzen, können Sie diesen in jedem Baumarkt kostengünstig erwerben. Als ersten Schritt bei der Heizkörperentlüftung sollten Sie, wenn Sie Zugang haben, die Umwälzpumpe ausschalten. Drehen Sie anschließend die Thermostaten aller Heizkörper vollständig auf und warten Sie etwa 30 Minuten, bis sich die im Heizsystem befindliche Luft verteilt hat. Als nächstes beginnen Sie mit der eigentlichen Entlüftung der Heizkörper. Auf der gegenüberliegenden Seite des Thermostats finden Sie das Entlüftungsventil des Heizkörpers. Legen Sie den Lappen unter dem Ventil auf dem Boden aus, um diesen vor möglicherweise austretendem Heizwasser zu schützen. Setzen Sie nun den Entlüftungsschlüssel am Entlüftungsventil an und halten Sie die Schale dicht unter dem Ventil zum Auffangen von Heizwasser bereit. Drehen Sie das Ventil nun entgegen dem Uhrzeigersinn leicht auf. Sie sollten sofort ein Zischen hören. Dies zeigt Ihnen an, dass die im Heizkörper befindliche Luft durch das Ventil entweicht. Drehen Sie das Entlüftungsventil wieder zu, sobald das Zischen aufhört und Heizwasser entweicht. Wiederholen Sie diesen Vorgang bei allen anderen Heizkörpern in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung, um sicherzugehen, dass keine Luft im Heizsystem verblieben ist. Wenn Sie mit dem Entlüften der Heizkörper fertig sind, schalten Sie die Umwälzpumpe wieder ein.

Im Artikel Heizung entlüften werden verschiedene Arten wie manuelle oder automatische Entlüftung beschrieben.

Nachdem Sie erfolgreich alle Heizkörper entlüftet haben, sollten die Störgeräusche während des Heizungsbetriebs nicht weiter auftauchen. Ihre Heizkörper funktionieren nun wieder ordnungsgemäß. Entlüften Sie Ihre Heizungen erst dann wieder, wenn Sie erneut Störgeräusche und mangelhafte Wärmeentwicklung und -verteilung feststellen.

 

Wenn Sie nach der Entlüftung der Heizkörper allerdings immer noch Störgeräusche wahrnehmen, sollten Sie sich an einen Heizungsinstallateur wenden, der Ihnen dabei hilft, tiefergehende Probleme zu identifizieren und zu beheben.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: © misalukic – Adobe Stock