Dämmung Wohnkomfort

 

Kennen Sie das Problem: Sie heizen korrekt, lüften Ihre Räume ordnungsgemäß und achten darauf, dass Sie keine Heizenergie verschwenden; trotzdem steigen Ihre Heizkosten und Ihre Räume sind ständig feucht und kalt. Nicht nur Ihr Haushaltsbudget leidet dann, sondern vor allem Ihr Wohnkomfort. Dabei ist längst bekannt, dass eingeschränkter Wohnkomfort krank machen kann, physisch wie auch psychisch. Wenn Gemütlichkeit und Wohlempfinden in Ihren eigenen vier Wänden schon länger keine gebräuchlichen Begriffe mehr sind, sollten Sie dringend über eine Sanierung Ihrer Dämmung nachdenken. Welche Probleme bei schlecht gedämmten Häusern oder Wohnungen auftreten können, wie Sie diese ausbessern können und welche Förderungsmöglichkeiten für Sie existieren, erklären wir Ihnen nachfolgend.

 

Schlechte Dämmung sorgt für vielfältige Problembilder

  • Zugluft durch schlechte Dämmung

Durch schlechte Dämmung verursachte Einschränkungen Ihres Wohnkomforts manifestieren sich in den verschiedensten Problemen. Sind Ihre Fenster nicht ordnungsgemäß gedämmt, bilden sich hier besonders häufig Wärmebrücken, über die wertvolle Wärmeenergie verloren geht und in sehr gravierenden Fällen kalte Zugluft in den Raum eindringen kann. Sind Sie ständiger Zugluft ausgesetzt, können sich schnell muskuläre Verspannungen einstellen. Nicht nur Ihr Wohnkomfort ist durch Zugluft vermindert, auch Ihre körperliche Gesundheit kann schnell beeinträchtigt werden.

 

  • Feuchtigkeit und Kälte durch schlechte Dämmung

Das am weitesten verbreitete Problem, welches mit mangelhafter Dämmung assoziiert wird, ist Feuchtigkeit und Kälte in den Räumen. Kalte Wände und Böden schränken Ihre Lebensqualität ein; durch Feuchtigkeit entstehender Schimmel beeinträchtigt auf lange Sicht Ihre Gesundheit schwer und kann zu Atemwegserkrankungen führen.  Mehr zum Thema Gesundheitsgefahren durch Schimmel

 

  • Lärmbelastung durch schlechte Dämmung

Ihr Wohnkomfort hängt entscheidend vom Geräuschumfeld ab. Laute Nachbarn, Verkehrs- oder Flugzeuglärm können schnell zu erheblichen Belastungen werden. Besonders dann, wenn Ihr wohlverdienter Schlaf unter den lautstarken Lärmeinflüssen leidet, sollten Sie unbedingt über eine Sanierung der Gebäudedämmung nachdenken.

 

Welche Möglichkeiten der Nachbesserung der Dämmung haben Sie?

  • Kellerdeckendämmung

Oft müssen nur einzelne Bereiche Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung dämmtechnisch nachgebessert werden. Stellen Sie fest, dass Ihre Böden stets kalt sind, könnten Sie eine Kellerdeckendämmung in Betracht ziehen. Die relativ unkomplizierten Bauarbeiten finden explizit nur in Ihrem Keller statt. Hier werden an der Kellerdecke Dämmplatten verklebt. Durch die Anbringung der Dämmung erzielen Sie einen sofortigen Effekt. Je nach Wahl des Dämmmaterials und der Dicke der Platten, können Sie den Dämmeffekt verstärken. Sollte die Beschaffenheit Ihrer Kellerdecke ein Verkleben der Dämmplatten nicht erlauben, können Sie auch zu verschraubbaren Dämmplatten greifen. Mit speziellen Dübeln lassen sich solche Platten leicht an der Kellerdecke befestigen. Auch ohne Fußbodenheizung gehören kalte Füße somit der Vergangenheit an.

 

  • Dachdämmung

Da über das Dach in schlecht gedämmten Gebäuden nicht nur die meiste Energie verloren geht, sondern auch Zugluft und Kälte in den Dachstuhl eindringen kann, sollten Sie bei der Dachdämmung nicht sparen. Bei einem ausgebauten Dach haben Sie die Wahl zwischen mehreren Dämmmethoden: der Aufsparrendämmung, der Zwischensparrendämmung oder der Einblasdämmung. Den größten Effekt hat zweifelsohne die Aufsparrendämmung. Für diese Methode müssen Sie allerdings auch mit den höchsten Kosten rechnen. Besonders wenn Sie in einem Altbau wohnen und das Dach nachträglich mit einer Aufsparrendämmung versehen lassen wollen, sind intensive Bauarbeiten zu erwarten, denn das Dach muss komplett abgedeckt werden. Die Dämmmatten werden direkt auf den Dachsparren angebracht. Auf der Dämmung wird in der Folge eine Lattung montiert, die die Dacheindeckung trägt. Im Gegensatz dazu sind Zwischensparrendämmung und Einblasdämmung günstiger und wesentlich unkomplizierter durchzuführen. Die Dämmarbeiten können von innen vorgenommen werden. Dämmplatten werden zwischen den Sparren verklebt oder durch kleine Bohrungen in die Sparrenzwischenräume eingeblasen. Resultat in allen Fällen ist, dass sich das Raumklima im Dachgeschoss nachhaltig verbessert, Feuchtigkeit und Schimmel verhindert werden und die Räume direkt unterhalb des Dachgeschosses im Winter endlich wieder warm werden.

Mehr zu den unterschiedlichen Dachdämmungen

 

  • Fassadendämmung

Leidet Ihr Wohnkomfort unter extremer Lärmbelästigung müssen Sie nicht verzweifeln. Oft hilft es bereits, schlecht isolierte Rollladenkästen nachträglich mit Dämmmatten auszukleiden. So beseitigen Sie nicht nur Wärmebrücken, sondern sorgen gleichzeitig für einen verbesserten Schallschutz. Wollen Sie für einen ganzheitlichen Schallschutz sorgen, um vom Verkehrslärm nicht gestört zu werden, können Sie auch über eine Fassadendämmung nachdenken. Welche Form der Fassadendämmung für Sie in Frage kommt hängt maßgeblich von der Bauart Ihres Hauses ab. Denkmalgeschützte Altbauten lassen meist nur Innendämmungen zu, zweischalig gebaute Wände erlauben hingegen auch eine Kerndämmung.

Mehr zur Fassadendämmung

 

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Ihr Wohnkomfort sollte bei allen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen hohe Priorität haben. Kredit- und Fördermittelgeber bieten Ihnen oft sehr interessante Zuschüsse oder Darlehensoptionen für Energieeffizienz steigernde Modernisierungsmaßnahmen. Da solche Maßnahmen natürlich nicht nur Ihren Energieverbrauch optimieren und Ihnen Kosten sparen, sondern gleichzeitig auch Ihren Wohnkomfort nachhaltig verbessern, schlagen Sie hier zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: contrastwerkstatt - Adobe Stock

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