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Brauchwasser-Wärmepumpe

Brauchwasser-Wärmepumpe

Luftwärmepumpe zur Erwärmung des Trinkwassers

Bei Brauchwasser-Wärmepumpen (auch Trinkwasser-Wärmepumpen genannt) wird die Wärmepumpentechnologie zur Erwärmung des Trinkwassers genutzt. Dabei wird der Umgebungsluft (typischerweise Keller) die Wärme entzogen und dem Wasser im Trankwasserspeicher auf einem höheren Temperaturniveau übergeben.

 

Funktionsprinzip von Brauchwasser-Wärmepumpen

Ein Kältemittel nimmt durch Verdampfen bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aus Luft auf und gibt sie durch Verflüssigen bei höherer Temperatur und höherem Druck an das im Speicher befindliche Trinkwasser ab (Prinzip Kühlschrank). Das Warmwasser besteht zu ca. zwei Dritteln aus kostenloser Umweltwärme und nur zu ca. einem Drittel aus elektrischer Energie für den Kompressor. Ein integrierter Elektro-Heizstab ermöglicht Warmwassertemperaturen in beliebige Höhe – auch zur thermischen Desinfektion.

 

 

Einsatz und Aufstellort von Brauchwasser Wärmepumpen

Typischerweise werden Brauchwasser-Wärmepumpen im Keller aufgestellt und nutzen die Kellerluft als Wärmequelle. Alternativ kann über ein Rohrsystem auch Außenluft genutzt werden.

 

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Vorteile und Nachteile von Brauchwasser-Wärmepumpen

Vorteile von Brauchwasser-Wärmepumpen:

  • Zentrale Warmwasserbereitung zu niedrigen Betriebskosten durch Einbindung kostenloser Umweltenergie
  • Ca. Zweidrittel der Wärme kommt aus natürlichen Energiequellen, Wirkungsgrade (bei Wärmepumpen COP - Coefficient of Performance) über 3 (entspricht 300 % Wirkungsgrad) sind erreichbar.
  • Kein Gas, Öl und keine Emissionen im Haus, kein Schornstein notwendig (Informieren Sie sich über die Umrüstung einer Öl- oder Gasheizung zu einer Wärmepumpe)
  • Optimal kombinierbar mit einer Photovoltaikanlage zur Eigennutzung von Solarstrom
  • Keine Kosten zur Wärmeerschließung notwendig
  • Unabhängig von der Gebäudeheizung: Kessel bleibt im Sommer aus
  • Bei Aufstellung in Kellerräumen: Entfeuchtung des Kellers

 

Nachteile von Brauchwasser-Wärmepumpen:

  • Je Tarif kann 1 bis 4 Stunden pro Tag der Strom für die Wärmepumpe abgeschaltet werden – ausreichend Speichervolumen ist vorzuhalten
  • Für hohe Warmwassertemperaturen unterstützt der Elektroheizstab (zusätzliche Stromkosten)

 

Darauf sollten Sie achten

  • Aufgrund der Trinkwassertemperaturen von ca. 50°C ist die Effizienz von Brauchwasser-Wärmepumpen begrenzt (Effizienz sinkt, je höher der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Speichertemperatur ist)
  • Speichergrößen zwischen 200 und 300 Liter sind für Einfamileinhäuser ideal
  • Speicher lieber etwas größer auslegen wg. evtl. Sperrzeiten (je nach Stormtarif)
  • Häufiges Zuschalten des Elektroheizstabs erhöht die Energiekosten

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Buderus

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