Umwälzpumpe erneuern, Stromkosten senken

Umwälzpumpe erneuern

Stromfresser im Dauerbetrieb? Das muss nicht sein! Ist die neue Umwälzpumpe eine so genannte Hocheffizienzpumpe, lässt sich für Hausbesitzer viel Strom sparen.

 

Neue Heizungspumpe ist kleine Investition mit großer Wirkung

Bei der Betrachtung der Energieeffizienz der Heizung wird sie oft schlicht vergessen: die Umwälzpumpe. Als Kernstück des komplexen Heizsystems ist sie für die Wasserzirkulation vom Kessel über die Rohre bis in die Heizkörper verantwortlich. Was viele Hausbesitzer gar nicht wissen: Als stiller Dauerläufer verbraucht sie Strom. Vor allem alte Pumpen sind wahre Stromfresser. Wer seine in die Jahre gekommene Heizungspumpe erneuert, kann bis zu 100 Euro Stromkosten im Jahr sparen.

Oft sind Heizungspumpen im Altbau überdimensioniert und nicht an den Heizbedarf des Hauses angepasst. So arbeiten alte Umwälzpumpen meistens mit einer Leistung von 60 bis 130 Watt und laufen während der Heizperiode 24 Stunden nonstop. Dabei sind für Einfamilienhäuser 3 bis 20 Watt elektrische Leistung vollkommen ausreichend. Alte Heizungspumpen verbrauchen nämlich nicht nur teuren Strom. Sie erzeugen auch einen unnötig hohen Druck in den Rohrleitungen. Strömungsgeräusche und pfeifende Ventile sind die Folge. Dabei muss nicht gleich eine komplett neue Heizungsanlage her. Allein der Tausch der Umwälzpumpe hilft beim Strom sparen.

 

Umwälzpumpe tauschen = Strom sparen

Seit Januar 2013 sind nach der aktuellen Ökodesign-Verordnung nur noch neue Heizungspumpen der verschärften Energieeffizienzklasse A zugelassen – die so genannten Hocheffizienzpumpen. Bis zu 90 Prozent weniger Strom verbraucht eine solche Heizungspumpe der neusten Generation im Vergleich zur alten Technik! So lassen sich mit einer energieeffizienten, elektronisch gesteuerten Heizungspumpe pro Jahr zwischen 60 und 100 Euro Stromkosten ein einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sparen. Denn die neuen Hocheffizienzpumpen passen ihre Stromleistungsaufnahme automatisch den wechselnden Druckverhältnissen im Rohrnetz an. Das heißt: Werden die Thermostatventile am Heizkörper zugedreht, läuft auch die Pumpe nicht weiter und verbraucht keinen Strom. Das entlastet das Haushaltsbudget und schont die Umwelt.

 

Hydraulischer Abgleich nach jeder Heizungsoptimierung empfohlen

Hausbesitzer, die sich für den Austausch ihrer alten Heizungspumpe entscheiden, sollten im Anschluss daran vom Heizungsfachbetrieb einen hydraulischen Abgleich der Heizung durchführen lassen. Denn die Umwälzpumpe übernimmt eine wichtige Funktion im Heizsystem und muss auf dieses abgestimmt sein. Stimmt die Regelung und Wärmeverteilung der Heizung nicht, verbraucht die Anlage trotz neuer Umwälzpumpe unnötig viel Energie. Mit einem hydraulischen Abgleich ist sichergestellt, dass jeder Heizkörper mit der richtigen Wassermenge versorgt ist und die Wärme passend zum Bedarf abgegeben wird.

 

Kosten und Förderung für die neue Umwälzpumpe

Eine neue Heizungspumpe kostet für ein Einfamilienhaus inklusive Einbau zwischen 300 und 500 Euro. Dabei amortisiert sich ein Pumpenwechsel meistens schon nach einigen Jahren. Wer seine Heizung vom Fachbetrieb optimieren lässt, kann die Investitionskosten für die neue Umwälzpumpe mit einer KfW-Förderung reduzieren. Zusätzlich bieten viele Energieversorger, Bundesländer und Kommunen Fördermittel für den Pumpentausch an.

 

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Quelle: Hessische Energiespar-Aktion / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Grundfos

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