Der Klimawandel und stetig steigende Stromkosten sind für viele Menschen ein guter Grund zum Strom sparen. In der Praxis zeigt sich dann, dass es dafür eine ganze Reihe von unterschiedlichen Herangehensweisen gibt. Lesen Sie bei Effizienzhaus-online, wo Sie kompetente Beratung finden und wie Sie am besten mit dem Strom sparen beginnen!

 

Zwei Gründe und viele Wege zum Strom sparen

Wer Strom spart, schont die Umwelt. Für jede Kilowattstunde müssen Kraftwerke laufen und das belastet die Umwelt. Natürlich gibt es Ökostrom als Alternative. Doch die Versorgung des Strombedarfs ist bislang nur zu einem begrenzten Teil über erneuerbare Energien gedeckt. Daher bedeutet jede eingesparte Kilowattstunde eine Entlastung für Klima und Umwelt.

Der zweite Grund zum Strom sparen leuchtet jedem sofort ein: Die Energiekosten betragen in Deutschland 6 bis 8 Prozent des Haushaltsbudgets. Bei aktuell steigenden Strompreisen und teuren Stromtarifen für Privathaushalte entlasten Sie die Kasse spürbar, wenn Sie den Verbrauch eingrenzen. Es gibt verschiedene Ansätze, wo sich sinnvoll Strom sparen lässt. In fast jedem Haushalt lohnt es sich, die einzelnen Bereiche einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen.

 

Stromfresser oder energieeffiziente Haushaltsgeräte?

Energiesparende Geräte sind ein guter Weg, um den Verbrauch zu drosseln. Wenn Sie Stromfresser entsorgen und gegen Küchengeräte und Haushaltsgeräte mit hoher Energieeffizienzklasse austauschen, ist das nicht nur ökologisch sinnvoll. Die modernen Geräte bieten meist auch mehr Komfort und Leistung. Zudem rentiert sich der Austausch über die Jahre der Nutzung bei Großgeräten wie dem Kühlschrank oder dem Elektroherd auch finanziell.

Ein Hauptverbraucher ist die Beleuchtung. LED, Energiesparlampe oder Halogenstrahler kommen als moderne Alternative für die nicht mehr gehandelte Glühlampe in Frage. Halogenleuchten sind etwas effizienter als Glühlampen und erzeugen ein natürliches Licht. LED und Energiesparlampen überzeugen mit 80 Prozent weniger Verbrauch und sind ideale Mittel zum Strom sparen. LED lassen sich flexibel einsetzen und sind sehr sicher. Hochwertig produziert bieten sie eine extrem lange Haltbarkeit. Energiesparlampen erzeugen Licht auch in den höheren Leistungsbereichen. Sie kommen in vielfältigen Ausführungen mit unterschiedlichen Lichtfarben. Durch smarte Lichtsysteme lässt sich im Smart Home der Verbrauch zusätzlich senken und der Wohn- und Bedien-Komfort optimieren.

 

Strom sparen durch Heizungstausch

Die Heizung ist einer der größten Stromverbraucher im Haushalt. Pumpen, Zündung, der Heizstab für das Warmwasser und andere Komponenten laufen während der Heizungsperiode täglich viele Stunden. Vor allem die Umwälzpumpe ist häufig ein Großverbraucher. Ineffiziente Komponenten lassen den Verbrauch schnell in die Höhe schnellen. Der Heizungstausch ist ein idealer Moment, um auf die bedarfsgerechte Auslegung und fein abgestimmte Steuerung zu achten. So lässt sich auch der Stromverbrauch der Heizanlage deutlich senken. Prüfen Sie auch, ob es sich lohnt, in eine Solaranlage zu investieren! So können Sie, indem Sie eigenen Strom produzieren, die Stromrechnung deutlich senken und zugleich staatliche Fördermittel ausnutzen.

 

Sparpotential bei Ihrem Verbrauchsverhalten

In den meisten Haushalten entsteht vermeidbarer Mehrverbrauch durch ungünstige Gewohnheiten. Wird gern das Licht im Bad angelassen, brennt die Terrassenleuchte die ganze Nacht oder stehen viele Geräte dauerhaft auf Stand by? Das sind klassische Quellen für erhöhte Stromkosten, die sich ohne Mühe vermeiden lassen. Einzeln wirken die jeweiligen Verbraucher minimal. Erst, wenn Sie die Kosten aufs Jahr berechnen, erschrecken Hausbesitzer gerne. Wenn zum Beispiel deutlich wird, dass Sie über 100 Euro im Jahr bezahlen, nur um Geräte auf Stanb by stehen zu lassen.

Ein sinnvoller Weg ist die intelligente Steckerleiste, die beim Ausschalten des Hauptgerätes auch Peripheriegeräte wie Drucker, Bildschirme etc. komplett vom Netz trennt. Das Licht ausschalten, wenn Personen den Raum verlassen und den Kühlschrank optimal befüllen und möglichst kurz offen halten: Solche Maßnahmen erfordern nur etwas mehr Bewusstsein im Alltag. Sie sind unsicher, ob Ihr Verbrauch überdurchschnittlich ist? Dann lassen Sie Ihr Verbrauchsverhalten von einem Experten überprüfen! Bei einer Energiesparberatung erhalten Sie viele praktische Tipps, die ohne Zusatzaufwand umsetzbar sind.

 

Welcher Verbrauch ist normal?

Viele Hausbesitzer und Mieter fragen sich, ob der eigene Verbrauch überhöht ist oder im Durchschnitt liegt. Da hilft der Vergleich mit den bundesweiten Durchschnittswerten. Zu beachten ist: Den Verbrauch beeinflussen neben der Anzahl der Personen im Haushalt auch die Größe der Wohnfläche und verbrauchsintensive Geräte wie ein elektrischer Durchlauferhitzer. Durchschnittlicher Verbrauch in kWh pro Jahr für Haushalte unterschiedlicher Größe:

  • Haushalt mit einer Person: 2.300 kWh
  • Haushalt mit zwei Personen: 3.000 kWh
  • Haushalt mit drei Personen: 3.600 kWh
  • Haushalt mit vier Personen: 4.000 kWh
  • Haushalt mit fünf Personen: 5.000 kWh


Energiesparberatung zeigt Wege zum Strom sparen auf

Bei den Verbraucherzentralen gibt es die Möglichkeit einer Erstberatung, die kostenlos und damit auch für einkommensschwache Haushalte keine Hürde ist. Angebote wie der Stromspar-Check, die kostenlose Energieberatung der Caritas, richten sich auch an Empfänger von ALGII oder Wohngeld. Qualifizierte Stromsparhelfer und Energieberater sehen sich vor Ort an, wo Sie am besten Strom sparen und die Haushaltskasse entlasten können. Auch die Energie- und Klimaschutzagenturen und die kommunalen Stromversorger haben vielfältige Beratungsangebote eingerichtet. Holen Sie sich die Tipps der Profis, um gleich mit dem Strom sparen zu beginnen!
 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: chones - Fotolia.com

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